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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Presseinformation vom 09.08.04

IPPNW: Nur Stilllegung aller AKWs bedeutet Sicherheit

Unfall in japanischem Druckwasserreaktor

09.08.2004 Anlässlich des Unfalls in dem japanischen Atomkraftwerk Mihama fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW, die deutschen Atomkraftwerke sofort vom Netz zu nehmen, weil der vom Atomgesetz geforderte Schutz der Beschäftigten nicht gewährleistet ist. In dem japanischen Druckwasserreaktor ist heute eine Leitung des Sekundärsystems geplatzt, woraufhin Dampf in die Turbinenhalle ausströmte und mindestens fünf Arbeiter starben.

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Der Einfluss der Atomindustrie

Angelika Claußen

08.05.2004 Die stellvertretende Vorsitzende der IPPNW analysierte auf dem Atomkongress der IPPNW am 8. Mai 2004 in Berlin die Einflußnahme der Atomindustrie auf die Politik. Sie beleuchtete die verschiedenen Akteure und Mechanismen der Atompolitik. Darüber hinaus gab sie inhaltliche und strategische Anstöße für die Anti-Atom-Bewegung. Im folgenden dokumentieren wir den Redebeitrag im Wortlaut. Sehr geehrte Damen und Herren, Atomenergie ist schon in einer "stabilen" Welt weder beherrschbar, noch verantwortbar, in einer "instabilen" Welt jedoch um so weniger.

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Vortrag von Dr. Hermann Scheer

Vom atomaren und fossilen zum Solarzeitalter

Der Grundkonflikt des 21. Jahrhunderts

07.05.2004 Herrmann Scheer, Präsident von Eurosolar, fragte in seinem Vortrag auf dem europäischen IPPNW-Kongress "Atomenergie und Atomwaffen in einer instabilen Welt" nach den Hintergründen für die enormen Widerstände gegenüber der Einführung regenerativer Energien. Das etablierte Energiesystem sei auf zentrale Energiegewinnung und -versorgung angewiesen, regenerative Energien benützten dezentrale Strukturen. Eine hochinteressante Analyse.

Presseinformation vom 27.04.04

IPPNW: Bundesregierung muss das grundsätzliche Export-Nein erklären

China will Anlage nicht mehr! - Initiative sammelte eine Million

27.04.2004 Die Initiative "Hanau selber kaufen" der IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges) begrüßt, dass der chinesische Ministerpräsident erklärt hat, es gebe kein chinesisches Interesse mehr am Erwerb der Hanauer Atomanlage. Laut dpa sagte ein Sprecher des Außenministeriums, weitere Gespräche seien nun die Angelegenheit der beteiligten Firmen."Die Aktion Hanau selber kaufen hat gewirkt. Jetzt muss auch die Bundesregierung Farbe bekennen", sagte Stephan Kolb, Vorsitzender der IPPNW.

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Presseinformation vom 22.03.04

IPPNW: Schröder muss offiziell den Export stoppen

Mehrheit der Bevölkerung gegen den Export der Hanauer Atomanlage

22.03.2004 Die Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung ist gegen den Export der Hanauer Plutoniumanlage nach China. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges). Danach lehnen 58 Prozent der Bevölkerung den Export ab, 14 Prozent sind unentschieden und 28 Prozent sind für den Verkauf. "Die Umfrage belegt, was die Aktion Hanau selber kaufen uns seit Wochen zeigt: Die Bevölkerung ist gegen den Export. Die Regierung muss jetzt Farbe bekennen", sagt Stephan Kolb, Vorsitzender der IPPNW. Mittlerweile haben 6.626 Menschen quer durch alle gesellschaftlichen Gruppen Kaufzeichnungen in Höhe von 847.272 Euro gezeichnet, um den Export zu verhindern.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Tarifportal der Umweltverbände

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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