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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Pressemitteilung vom 13. April 2007

Kein Klima-Vorteil, steigendes Risiko

Mit Atomenergie gegen Klimawandel?

13.04.2007 Kann man mit Atomenergie CO2-Emissionen senken und den Klimawandel aufhalten? Diese Frage stellen sich viele Menschen angesichts der düsteren Prognosen des Klimaberichts der Vereinten Nationen. Dazu Angelika Claußen, Vorsitzende der Ärzteorganisation IPPNW: „Nein, die Atomenergie trägt weniger als 3 Prozent zur weltweiten Energieversorgung bei. Außerdem wird sich die CO2-Bilanz der Atomenergie durch die schwindenden Uranreserven langfristig so verschlechtern, dass Atomkraftwerke etwa ab dem Jahr 2050 ebenso klimaschädlich sein werden wie fossile Gaskraftwerke. Hinzu kommt der Sicherheitsaspekt: Selbst wenn man die ungeklärte Frage der Atommüll-Entsorgung und das ständige Risiko einer Reaktorkatastrophe außen vor lassen würde: Eine Renaissance der Atomenergie würde das Risiko der unkontrollierten Verbreitung von Atomwaffen stark erhöhen.”

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IPPNW-Pressemitteilung vom 5. April 2007

Kein Klimaschutz durch Atomenergie

Aktuelle Studie der Oxford Research Group

05.04.2007 Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge emittiert die Atomenergie schon heute bis zu einem Drittel so viel Kohlendioxid (CO2) wie Gaskraftwerke. Weil im Uranbergbau wegen des rückläufigen Urangehalts im Erz immer mehr fossile Energie eingesetzt werden muss, wird die Atomenergie ab dem Jahr 2050 ebenso klimaschädlich sein wie fossile Gaskraftwerke. Das sind zentrale Aussagen einer Studie der britischen Wissenschaftler-Gruppe "Oxford Research Group" vom März 2007.

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Grüner Strom Label

Gütesiegel für den Ausbau erneuerbarer Energieanlagen

04.04.2007 Seit der Liberalisierung des Strommarkts bieten viele Stromunternehmen Ökostrom an. Diese Ökostromangebote unterscheiden sich allerdings in Hinblick auf ihren Umweltnutzen zum Teil grundlegend voneinander. Eine Vielzahl der Angebote basiert ausschließlich auf dem Import von Strom aus bereits bestehenden Altanlagen wie Wasserkraftwerken aus den Nachbarländern Deutschlands. Ein Beitrag zur Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien wird dadurch nicht geleistet, da keine neuen erneuerbaren Energieanlagen hinzugebaut werden. Das GrünerStromLabel zertifiziert daher Ökostromangebote, bei denen mit dem Strombezug Investitionen in Neuanlagen in Verbindung stehen. Kunden, die zu einem von GrünerStromLabel zertifizierten Ökostromanbieter wechseln, leisten daher einen tatsächlichen Beitrag zur Energiewende. 

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IPPNW-Presseinformation vom 23. März 2007

E.On will Atomkraftwerk in der Slowakei bauen

IPPNW nennt Vorhaben verantwortungslos

24.03.2007 Nach Angaben der slowakischen Wirtschaftszeitung "Hospodárske noviny" (Handelsblatt-Gruppe) denkt der deutsche AKW-Betreiber E.On über den Bau eines neuen Atomkraftwerks in der Slowakei nach. Der Vorstandsvorsitzende der E.On Energie AG, Johannes Teyssen, wird in der Zeitung mit den Worten zitiert: "Die E.On AG ist interessiert an der Errichtung eines neuen Atomkraftwerks am existierenden Atomkraftwerksstandort Jaslovske Bohunice."

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7. März 2007

Atomstrom-Autobahnen für Europa

EU-Gipfel berät über Ausbau der Stromnetze

07.03.2007 Auf dem bevorstehenden EU-Gipfel beraten die Staats- und Regierungschefs über den Ausbau der europäischen Stromnetze. Nach offizieller Darstellung seitens der deutschen Ratspräsidentschaft wird der Ausbau der europäischen Stromverbundtrassen benötigt, um den "grenzüberschreitenden Wettbewerb" zu erleichtern und die "Versorgungssicherheit" zu gewährleisten.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Tarifportal der Umweltverbände

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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