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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Recht"

Pressemitteilung vom 01.03.2001

Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) erweitern Strafanzeige auch gegen Atomaufsichtsbehörden

Atomskandal weitet sich aus: Nuklearer Unfall verschwiegen! Radioaktive Partikel aus Kernbrennstoffen sogar bei Lüneburg nachgewiesen!

01.03.2001 In einer nuklearen Forschungseinrichtung in Geesthacht muss in der Vergangenheit ein nuklearer Unfall eingetreten sein, der sowohl von Seiten der verantwortlichen Betreiber als auch von den zuständigen Atomaufsichtsbehörden gegenüber der Bevölkerung verschwiegen wurde. So wurden in der Umgebung der Nuklearanlagen radioaktive Partikel aus PAC-Kernbrennstoffen nachgewiesen. Die gleichen radioaktiven Partikel, die in der Natur nicht vorkommen, wurden jetzt auch in einer Bodenprobe nachgewiesen, welche bei Lüneburg (Adendorf) gezogen wurde.

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Pressemitteilung vom 30.01.2001

Ärzte gegen den Atomkrieg stellen Strafanzeige

Strafanzeige gegen Atomanlagen-Betreiber in Krümmel/Geesthacht

30.01.2001 Im wohl größten Atomskandal Deutschlands, der sich jetzt anbahnt, haben die Internationalen Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) am gestrigen Tag Strafanzeige gegen Verantwortliche der Nuklearfirmen in Krümmel/Geesthacht gestellt. Anlass dafür ist der jetzt erbrachte Nachweis von sogenannten heißen Teilchen in der frei zugänglichen Umgebung von Nuklearfirmen in Krümmel-Geesthacht. Diese heißen Teilchen waren zuvor in Bodenproben nachgewiesen worden, welche an der Deichkrone und auf dem Elbwanderweg genommen worden waren.

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15.01.2001 Fünf namenhafte Sachverständige, die jahrzehntelang für die Atomindustrie gearbeitet haben, haben jetzt die Endfassung ihres Gutachtens zur radioaktiven Belastung der Umgebung der beiden Nuklearanlagen Geesthacht (GKSS) und Krümmel (KKK) vorgelegt. Sie warnen eindringlich trotz des massiven Drucks, der auf sie ausgeübt wurde: "Elb-Marsch und Geest sind stark mit Radioaktivität kontaminiert!" Sie empfehlen u.a. umgehende und dringende Handlungsmaßnahmen von Seiten der zuständigen Behörden, um weitere Schädigungen zu vermeiden und das Ausmaß der Kontaminationen genauer zu erfassen.

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Pressemitteilung vom 15.12.2000

200 Professoren und drei ehemalige Bundesminister fordern volle Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke

Tschernobyl-Stillegung und 13 Jahre Biblis-Störfall

15.12.2000 Heute wird der letzte Block des Atomkraftwerks Tschernobyl endgültig stillgelegt. Am morgigen Samstag jährt sich der schwere Störfall im deutschen Atomkraftwerksblock Biblis A zum 13. Mal. Die enormen Risiken der Atomenergie nehmen drei ehemalige Bundesminister, über 200 Professorinnen und Professoren, über fünf Dutzend Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Prominente aus Kunst, Kultur, Medien und Sport zum Anlaß, die Forderung nach einer vollen Haftpflichtversicherung für die deutschen Atomkraftwerke zu fordern.

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Pressemitteilung vom 15.06.2000

Ärzte kritisieren Atom-Vereinbarung

Bestandsgarantie statt Ausstieg

15.06.2000 Mit scharfer Kritik reagiert die Ärzte-Organisation «Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges» (IPPNW) auf die Vereinbarung zwischen Bundesregierung und der Atomindustrie zur Nutzung der Atomenergie: «Mit der Vereinbarung wird das untragbare Gesundheitsrisiko der Atomenergie auf lange Jahre konserviert», so IPPNW-Sprecher Lars Pohlmeier. «Die Vereinbarungen sind unangemessen in der Sache und gesellschaftlich nicht durchsetzbar.»

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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Dokumentation der IPPNW-Klage zur Stilllegung von Biblis B
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