Vom Werkstor des havarierten AKW Fukushima Dai-ichi durch geisterhafte Ortschaften bis zur Präfekturhauptstadt im Westen, wo ich der medizinischen Hochschule einen Besuch abstattete: Auf der Suche nach Fakten und Erkenntnissen zu den Folgen der Atomkatastrophe fuhr ich im September 2025 für einige Tage durch die Präfektur Fukushima. Dies ist mein Reisebericht:
Auf der Autobahn von Tokio nach Norden entlang der Küste sehe ich die übliche japanische Mischung aus Tradition, Moderne und spektakulärer Natur, die ich schon von meinen früheren Reisen ins Land kenne: rechts das Meer, links die bewaldeten Berge und in der Ebene dazwischen Reisfelder und kleine Dörfer. Aber etwas auf dieser Autobahn ist anders: Unter den Autobahnschildern, die quer über der Fahrbahn hängen, sind schmale elektronische Tafeln angebracht. Sie präsentieren eine etwas eigenartige Zahl für den interessierten Autofahrer: die lokale Ortsdosisleistung in Mikrosievert pro Stunde. Alle fünf Kilometer bekommt man diese nützliche Information geboten. Die Werte steigen in der Tendenz, bis man etwa auf Höhe der Kraftwerksruine ist, und fallen danach wieder, wenn man sich nach Norden entfernt. Willkommen in Fukushima!
Nach einer Nacht in der Kleinstadt Minamisoma, die knapp außerhalb der ehemaligen Evakuierungszone liegt, geht es mit dem Auto in Richtung Küste. Die Evakuierungsorder sind mittlerweile längst aufgehoben, ganz frei kann man sich hier dennoch nicht bewegen: Immer wieder stößt man auf abgesperrte Straßen und Checkpoints, an denen man höflich, aber bestimmt zum Umdrehen animiert wird. Die Gegend einige Kilometer rund um das AKW gleicht dabei mancherorts einem Ameisenhaufen: Tausende von Arbeitern in weißen Ganzkörperanzügen führen Dekontaminationen durch, reißen Gebäude ein, bauen Straßen oder verstärken die Tsunami-Abwehranlagen. Denn während anderswo entlang der Küste Villen, Strandbars, Flaniermeilen oder Hotelanlagen gebaut werden, hat sich das Leben in der Präfektur Fukushima ein bis zwei Kilometer von der Küste zurückgezogen. Wo einst laut Navigationssystem kleine Dörfer, Felder, Fischerhäfen oder Shinto-Schreine standen, zieren jetzt große Deichanlagen, Zement-Bollwerke, Wellenbrecher und frisch gepflanzte Nadelbaumkolonien die Landschaft. Die Ehrfurcht (oder schlichtweg Furcht) vor dem gewaltigen Meer ist hier 14 Jahre nach dem Jahrhunderttsunami offenkundig: Kilometerweit ins Land hängen Tsunamiwarnstufen und Evakuierungsanweisungen an großen Masten entlang der Landstraßen. Die Botschaft ist klar: Halte dich hier besser nicht allzu lange auf – wer weiß, wann das Meer wiederkommt.
Fukushima Dai-ichi
Etwa 2 km nördlich der AKW-Ruine halte ich an einem alten Hafen, der menschenleer ist bis auf drei Arbeiter in weißen Ganzkörperanzügen, die gerade ein altes Lagerhaus dekontaminieren. Von hier kann man entlang der Küste nach Süden gut die Reaktoren von Fukushima Dai-ichi sehen, Kräne und die Kaimauern im Meer. Irgendwo da unten wird immer wieder radioaktiv kontaminiertes Wasser ins Meer geleitet, da angeblich der Platz an Land nicht mehr ausreiche. Schließlich müssen bis heute die havarierten Reaktorkerne täglich mit kühlem Wasser geflutet werden, um einen erneuten Brand und Explosionen zu verhindern. Ein Teil dieses Kühlwassers kann wieder aufgefangen und anschließend dekontaminiert werden, der Rest sickert einfach so ins Meer und ins Grundwasser. Heute ist das Meer friedlich und ruhig.
Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass hier vor wenigen Jahren eine der größten Atomkatastrophen der Menschheitsgeschichte stattgefunden hat. Dann fallen mir mehrere Dutzend große, schwarze Säcke auf, die sorgfältig aufgereiht und nummeriert entlang der Hafenmauer stehen. Sie sind mit Erde gefüllt, verstrahltem Boden, der abgetragen und hier am Hafen zwischengelagert wird – offen, dem Wind und den Gezeiten ausgesetzt.
Ich fahre weiter, nehme die Straße, die direkt zum AKW führt. Am Eingang des Geländes stehen ein paar gelangweilte Sicherheitsleute, die mich abweisen, während ein Strom von LKWs ein- und ausfährt. Rund um das Kraftwerk sind kilometerweit nur grasbedeckte Freiflächen und ein paar bewaldete Hügel. Weshalb der Betreiber TEPCO meint, dass hier kein Platz mehr für die Lagerung von kontaminiertem Wasser sei, erschließt sich mir nicht.
Ein paar hundert Meter südlich des Kraftwerksgeländes, auf einem kleinen Hügel mit Blick auf den Ozean, halte ich an einem alten Shinto-Schrein, an dem jemand erst kürzlich kleine Blitze aus Papier aufgehängt hat – ein Zeichen der göttlichen Energie. Ich stelle mir vor, dass Arbeiter aus dem Kraftwerk nach Feierabend hier hinkommen, um zu meditieren oder einfach den Blick aufs Meer zu genießen. Dasselbe Meer wirkt auf mich trotz des sonnigen und windstillen Wetters hier bedrohlich und fremd. Als könnte jederzeit erneut ein Seebeben einen Tsunami auslösen und diesen Ort mit meterhohen Wellen überziehen. Könnte es ja auch. Das havarierte Kraftwerk mit seinen immer noch nicht geborgenen geschmolzenen Brennstäben, den hunderten von Containern mit radioaktivem Abwasser und den behelfsmäßig hochgezogenen Schutzvorrichtungen rund um die Unglücksreaktoren wäre das einzige Gebäude, das getroffen werden würde. Etwas nervös fahre ich weiter.
Tomioka
In Tomioka herrscht reger Betrieb: Arbeiter schlürfen in Schnellimbissen dampfende Nudelsuppen, der große Parkplatz vor dem Heimwerkerladen ist voll mit Fahrzeugen mit Ladeflächen und Anhängern. Der Verkehr läuft stetig entlang der Hauptstraße, die wie in US-amerikanischen Kleinstädten schnurgerade durch den Ortskern zieht. Erst nach einiger Zeit fällt auf, was fehlt: Die Bevölkerung scheint ausschließlich aus jungen Männern zu bestehen, die allesamt Arbeiterkleidung tragen. Es gibt keine Frauen, keine Kinder, keine alten Menschen. Die überall aus dem Boden sprießenden doppelstöckigen Wohnblöcke, die Restaurants, Läden und Tankstellen – sie sind voller Arbeiter, aber es gibt keine Bevölkerung mehr.
Futaba
Das neu errichteten Stadtzentrum von Futaba liegt knapp 4 km nördlich der AKW-Ruine: Inmitten einer von staubigen Baustellen dominierten Straßenlandschaft erhebt sich im minimalistisch-modernen Baustil das 2020 eröffnete „Große Ostjapanische Erdbeben und Atomkatastrophen-Gedenkmuseum“. Vielleicht besuche ich es nächstes Mal, heute habe ich noch andere Pläne. Die Straße etwas weiter steht ein schönes Haus im Stil einer europäischen Villa aus dem 19. Jahrhundert. Davor im Garten ein Kinderspielplatz mit Rutschen, die aussehen, als wären sie noch nie benutzt worden.
Ich fahre weiter nach Nordwesten, in Richtung der Berge. Die Ortschaft franst in diese Richtung einer bewaldeten Landstraße aus. Rechts und links stehen entlang der Bergkette große, wunderschöne japanische Landhäuser mit Holzvertäfelungen und großen Schiebetüren. Sie sind überwuchert von Unkraut, kleinen Bäumen und Bambus. An den Einfahrten stehen Warnschilder und Absperrungen. Hier, im waldigen Bergland konnte man nicht dekontaminieren. Die dekadenten Herrschaftshäuser vergangener Zeiten verfallen. Weiter entlang der Landstraße sieht man mitten im Grünen, zwischen Büschen und Farn, verrostete Getränkeautomaten, die seit Jahren niemand mehr benutzt hat. Es ist offensichtlich, dass hier nach dem Super-GAU alles stehen und liegen gelassen wurde.
Iitate
Meine Fahrt führt mich entlang schlängelnder Bergstraßen durch Wälder und grüne Täler und zahlreiche Strahlenmessstationen. Schließlich komme ich in einer Hochebene an, über die sich kleine Dörfer der Gemeinde Iitate ausbreiten. Iitate wurde besonders intensiv vom radioaktiven Niederschlag getroffen. Die Explosion von Reaktor 2 und der Brand im Abklingbecken von Reaktor 4 führten am 15. März 2011 zu einem massiven Ausstoß von Radioisotopen, welche durch die vorherrschenden Winde ca. 40 km Richtung Nordwesten durch die Bergtäler getragen wurden. Gegen 18 Uhr schneite radioaktiver Schnee über ganz Iitate herunter. Da das Dorf außerhalb der 20-km-Evakuierungszone liegt, waren keine Evakuierungsmaßnahmen getroffen worden. Zwei Wochen später zeigten Messungen des japanischen Wissenschaftsministeriums Dosisleistungen von 2-3 Mikrosievert pro Stunde (μSv/h) in Staubproben aus Gebäuden und zwischen 2-44 μSv/h im Freien. 0,1 μSv/h wäre ein normaler Wert. Erst am 12. April 2011 verfügte die Regierung, dass Iitate und vier Nachbarortschaften evakuiert werden sollten. Ende Mai war die Evakuierung größtenteils abgeschlossen – mehr als sechs Wochen nach dem initialen radioaktiven Niederschlag.
Ich wusste nicht genau, was mich in Iitate erwarten würde. Im Zentrum des Ortes parke ich auf dem Parkplatz des pompösen, modernen Rathauses. Das Baseballfeld gegenüber scheint verwildert und offenbar seit Jahren nicht genutzt worden zu sein. Der Parkplatz ist leer. Der Ortskern wirkt geisterhaft, bis auf die Fahrzeuge auf den Straßen sieht man und hört man hier nichts.
Ich besuche die Schule der Gemeinde – ein großer Campus mit etwa 100 Parkplätzen, zwei riesigen Sportfeldern, einem großen Spielplatz und einem Gebäudekomplex, der sicherlich gut 1.000 Schüler*innen Platz bot. Alles ist leer: kein Auto auf dem Parkplatz, der Spielplatz und die Sportfelder überwuchert von hohem Gras, das Schulgebäude verschlossen. Hier gehen schon lange keine Kinder mehr zum Unterricht oder zum Spielen.
Ich wandere noch eine gute Stunde im Ort herum, besuche die alten Tempelanlagen am Bach, schaue mir die verwahrlosten Reisfelder am Ortsrand an und bewundere die traditionellen Straßenlaternen, auf denen stolz der Ortsname in goldenen Buchstaben prangt. Am Ortsausgang steht neben der Straße auf einem großen Schild mit zwei gefleckten Milchkühen auf Japanisch der Text "Kommen Sie bald wieder nach Iitate" – und darunter zeigt ein Bildschirm die aktuelle Ortsdosisleistung.
Fukushima-Stadt
Meine Reise führt mich schließlich in die Hauptstadt der Präfektur: Fukushima-Shi, eine Großstadt mit rund 280.000 Einwohner*innen, einer Burg aus der Edo-Zeit, heißen Quellen und Parks sowie einer Universität und einem angegliederten Krankenhaus. Hier besuche ich die Abteilung, wo die Schilddrüsenkrebsuntersuchungen stattfinden. Obwohl Japan über eine sehr lange Forschungstradition verfügt und gute finanzielle Möglichkeiten hat, klinische Untersuchungen durchzuführen, ist diese Schilddrüsenkrebs-Reihenuntersuchung die einzige groß angelegte Studie, die nach dem Super-GAU von Fukushima durchgeführt wurde. Andere Untersuchungen, beispielsweise von Knochenkrebs, Leukämie oder anderen malignen Erkrankungen, gibt es bis heute nicht. Ich will besser verstehen, was es mit dieser Untersuchung auf sich hat, und besuche daher nicht nur die Universität und das Krankenhaus, wo in einer Untereinheit der endokrinologischen Abteilung die Reihenuntersuchungen durchgeführt werden. Ich treffe mich auch mit ehemaligen Wissenschaftler*innen, die an den Untersuchungen beteiligt waren.
Fukushima Medical University
Seit 2012 untersucht die Fukushima Medical University in regelmäßigen Abständen die Schilddrüsen von Menschen, die zum Zeitpunkt des Super-GAUs in der Präfektur Fukushima lebten und unter 18 Jahre alt waren. In der Erstuntersuchung in den Jahren 2011 bis 2013 fand man 101 bestätigte Krebsfälle, die so aggressiv waren, dass sie operiert werden mussten. Diese unerwartet hohe Zahl wurde von den japanischen Behörden damals mit einem Screening-Effekt erklärt: Bei groß angelegten Reihenuntersuchungen würden mehr Krankheitsfälle identifiziert, als in derselben Bevölkerung und im selben Zeitraum durch symptomatisch werdende Erkrankungen zu erwarten sei. In den darauffolgenden fünf Screeningrunden von 2014 bis 2024 fand man weitere 201 Krebsfälle. Bei diesen Fällen kann ein Screeningeffekt ausgeschlossen werden, denn all diese Menschen waren ja im Vorfeld schon voruntersucht und für krebsfrei befunden worden. Sie müssen die Krebserkrankung also zwischen den Screening-Untersuchungen entwickelt haben.
Bei meinem Treffen mit einigen Ärzten aus Fukushima-Shi lasse ich mir die Ergebnisse der Schilddrüsenuntersuchungen erläutern: Die Gesamtzahl der bestätigten Schilddrüsenkrebsfällen in der betroffenen Population von Kindern und Jugendlichen in der Präfektur beträgt für die Jahre 2012-24 bislang (Stand 30. Juni 2025) 302 Fälle.1 Unterstellt man die recht unwahrscheinliche Hypothese, dass diese Statistik alle Fälle von Schilddrüsenkrebs in der Präfektur der letzten 14 Jahre umfasst, kommt man auf eine Inzidenz, also eine Rate von Neuerkrankungen, von ca. 7,2 Fällen pro 100.000 pro Jahr. Rechnet man die 101 Schilddrüsenkrebsfälle der ersten Untersuchungsreihe heraus, die unter dem Verdacht des sogenannten Screeningeffekts stehen, bleiben immer noch 201 neu aufgetretene Fälle übrig und man erhält eine Inzidenz von 6,8 pro 100.000 pro Jahr. Die aktuelle Inzidenz von Schilddrüsenkrebs bei Menschen in Japan in dieser Altersgruppe (0-30 Jahre) beträgt laut dem nationalen Krebsregister Japans 2,6 Fälle pro 100.000 pro Jahr.2 Die tatsächlich gemessene Inzidenz von Schilddrüsenkrebsfällen in der Präfektur Fukushima liegt somit selbst ohne den vermeintlichen Screeningeffekt der ersten Jahre um den Faktor 2,6 höher als zu erwarten. Diese Steigerung an Neuerkrankungen ist hoch signifikant und entspricht mehr als einer Verdopplung der Zahlen von Schilddrüsenkrebsfällen.
Gleichzeitig weiß man heute, dass mindestens 66 Schilddrüsenkrebsfälle in der Präfektur in dieser Zeit diagnostiziert, aber nicht in die offizielle Statistik einbezogen wurden, da sie außerhalb der offiziellen Screeninguntersuchungen, also „unterjährig“ aufgetreten waren – oft aufgrund von symptomatischen Verläufen.3 Die Dunkelziffer der Schilddrüsenkrebsfälle bei Patient*innen, die zum Zeitpunkt der Super-GAUs Kinder in den verstrahlten Gebieten waren, dürfte deutlich höher liegen. Dies und die kontinuierlich sinkenden Raten an Studienteilnehmer*innen haben dazu geführt, dass die Studie der Schilddrüsenkrebsfälle mittlerweile wissenschaftlich immer uninteressanter wird, da sie immer weniger die tatsächliche Realität in der Präfektur abbildet: 2011 wurden von rund 368.000 Kindern und Jugendlichen in der Präfektur Fukushima noch 300.000 untersucht. In der letzten abgeschlossen Untersuchungsreihe (Nr 6. von 2023-2024) wurden jedoch nur noch 69.000 Menschen untersucht. Das entspricht nur noch einem Anteil von etwa 19 % der ursprünglichen Studienpopulation. Über 80 % der Betroffenen werden also seit 2023 gar nicht mehr untersucht. Hinter diesem Trend scheint ein System zu stecken: Mir wurde erklärt, dass die FMU seit Jahren Mitarbeiter*innen an die Schulen der Präfektur schickt, um dort Kinder über deren „Recht auf Nichtteilnahme“ und das „Recht auf Nichtwissen“ aufzuklären. Somit wird ganz bewusst in Kauf genommen und gefördert, dass Kinder aus der Studie austreten.
Mit vielen neuen Eindrücken im Kopf, gleichzeitig ernüchtert und ehrlich gesagt fassungslos über die surreale Situation vor Ort, verlasse ich Fukushima nach drei Tagen Rundreise in Richtung Nagasaki, wo ich am Weltkongress der IPPNW teilnehme. Die Atomkatastrophe wird natürlich auch hier thematisiert, allerdings etwas anders, als wir das in Deutschland wohl tun würden: Offizielle Vertreter der Regierung und der Ärztekammer erklären, dass es keine messbaren negativen Folgen der Atomkatastrophe gegeben habe und dass die Evakuierungen übertrieben gewesen seien. Das Schlusswort des Plenums spricht der Leiter des "Großen Ostjapanischen Erdbeben- und Atomkatastrophen-Gedenkmuseums" in Futaba: „Kommen Sie nach Fukushima und sehen Sie mit eigenen Augen, wie lebenswert und schön bei uns alles wieder ist.“ Nun ja, vielleicht ja nächstes Mal…
Dr. med. Alex Rosen ist Kinderarzt und IPPNW-Mitglied.
Quellen:
[1] https://www.pref.fukushima.lg.jp/uploaded/attachment/715459.pdf
[2] https://ganjoho.jp/reg_stat/statistics/data/dl/en.html
[3] https://fukushimavoice-eng2.blogspot.com/2025
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