04.08.2016 Jahrzehntelang war für die sogenannte "Endlagerung" hoch radioaktiver Abfälle ein rascher und endgültiger Verschluss in tiefen geologischen Formationen vorgesehen. Der sichere Abschluss von der Biosphäre war die wesentliche Zielsetzung. Daneben strebte man an, den Zugang zu dem gefährlichen und potenziell waffenfähigen Atommüll für spätere Generationen maximal zu erschweren. Seit mehreren Jahren wird international und auch in Deutschland eine Diskussion um die Forderungen nach Reversibilität von Entscheidungen, Rückholbarkeit und Bergbarkeit des Atommülls geführt. Es gibt sehr viele Aspekte, die sehr gründlich gegeneinander abzuwägen sind. Die Diskussion der vergangenen Jahre führten von atomkritischer Seite schließlich u.a. zu Forderungen nach raschem Verschluss und einem „Konzept der Bergbarkeit“. Die Endlagerkommission begründete in ihrem Abschlussbericht die Option eines „Endlagerbergwerks mit Reversibilität“.
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