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August 2026

5. August 2026, online

Krankenhauskahlschlag und Militarisierung im Gesundheitswesen

Online-Fortbildungsreihe „Militarisierung und Gesundheit“, jeden 1. Mittwoch im Monat

Wann: Mittwoch, 5. August 2026, 19.00–20.00 Uhr
Wo:
Online [Anmeldung]
Mit: Jan von Hagen, Krankenpfleger, ver.di-Vertrauensleute Sprecher LVR-Klinik Essen, von 2010-2023 ver.di-Gewerkschaftssekretär, IPPNW

Mit der geplanten Militarisierung des Gesundheitswesens kommt ein weiterer Angriff auf die Beschäftigten und Patient*innen in den Krankenhäusern zu. Spätestens seit Einführung der DRGs ist das Krankenhausfinanzierungs- und planungwesen ökonomischen Zwängen unterworfen und schafft es nur durch den Einsatz der Beschäftigten, die Versorgung überhaupt noch aufrechtzuerhalten. Mit den Sparplänen von Gesundheitsministerin Nina Warken wird die Versorgungssicherheit noch mehr gefährdet. Insofern treffen die Militarisierungspläne auf ein Gesundheitssystem, das schon jetzt den "zivilen" Anforderungen nicht genügt. In der Veranstaltung werden die aktuellen Angriffe eingeordnet und betriebliche Möglichkeiten von Gegenwehr aufgezeigt.

6.–9. August 2026 bundesweit

Hiroshima- und Nagasaki-Gedenken

Eine Übersicht über die bereits bekannten Termine mit IPPNW-Beteiligung finden Sie hier auf unserer Terminseite. Alle Veranstaltungen zum Hiroshima- und Nagasakitag finden Sie unter www.friedenskooperative.de/termineAktionsideen und Materialen finden Sie unter ippnw.de/atomwaffen/gesundheitsfolgen/hiroshimanagasaki

6. August 2026 in Aachen

Hiroshima-Gedenken

Demonstration / Kundgebung

Wann: Donnerstag, 6.8.2026, 16.15 Uhr
Wo: Citykirche Aachen, An der Nikolauskirche 3, 52062 Aachen

Hiroshima Gedenken 2026 in Aachen - Redner*innen: (u.a.), Susanne Grabenhorst (IPPNW-Vorstand), Ayana Akalin (jap. Koto-Spielerin), Singgruppe & voraussichtlich wird das Ergebnis von Kindern/Jugendlichen präsentiert, die sich beim Ferienprogramm der „Falken“ mit dem Friedensthema beschäftigt haben, 16.15 Uhr, Hiroshimaplatz (hinter der Citykirche), VA: Aachener Bündnisses gegen Atomwaffen  

6. August 2026 in Hamburg

Erinnerungskulturen in Japan & Nukleare Aufrüstung und atomare Bedrohung

Veranstaltung in Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima & Nagasaki

Wann: 6. August 2026, 19.00 Uhr
Wo: 
Seminarraum auf dem Ponton neben der Flussschifferkirche, Hohe Brücke 2, 20459 Hamburg
Mit Ute Rippel-Lau (IPPNW), Brigitte Drescher und Detlef Garbe

Im Gedenken an die Atombombenabwürfe 1945 laden Pazifik-Netzwerk und IPPNW zu einer Veranstaltung ein:

„Hiroshima und Nagasaki: Erinnerungskulturen in Japan“ mit Brigitte Drescher und Detlef Garbe

„Nukleare Aufrüstung und atomare Bedrohung“ mit Ute Rippel-Lau (IPPNW)

Brigitte Drescher und Detlef Garbe, die sich in früheren Jahren intensiv mit der Geschichte der Atombombenabwürfe 1945 beschäftigt haben und in diesem Frühjahr Japan bereisten, berichten, nach einem kurzen historischen Rückblick, über das heutige Opfergedenken in Hiroshima, über den Friedenspark mit seinen alten und neuen Mahnmalen, das Friedensmuseum und die zuletzt entstandene „National Peace Memorial Hall for the Atomic Bomb Victims“, in der die Namen und Biografien der Opfer und die Erinnerungen der Überlebenden und Angehörigen gesammelt und bewahrt werden.

Im starken Kontrast dazu stehen die Eindrücke vom Besuch des Yasukuni-Jinja Schreins in Tokyo, der die Seelen der Soldaten und die japanischen Kriegshelden ehrt, und des staatlichen Militärmuseums Yushukan. Sowohl die religiöse Überhöhung im Schrein wie die Ausstellung des benachbarten Museums sind geschichtspolitisch (vor allem seitens ausländischer Beobachter:innen) hoch umstritten, die Deutungen Ausdruck eines fortbestehenden japanischen Nationalismus.

Prof. Dr. Detlef Garbe, Historiker, leitete von 1989 bis 2019 die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Brigitte Drescher war Lehrerin an einer Beruflichen Schule in Hamburg.

Ute Rippel-Lau hat einen der ersten Kongresse der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW miterlebt, der Anfang der 1980er-Jahre ange-sichts katastrophenmedizinischer Planungen für den Fall eines Atomkrieges den Titel trug: „Wir werden Euch nicht helfen können“. Die Politik hatte die Katastrophenmedizin entdeckt; sie sollte einen Atomkrieg handhabbar erscheinen lassen. Ein damals geplantes Gesundheitssicherstellungsgesetz konnte nach massivem Protest verhindert werden.

Noch in diesem Sommer soll nun ein solches Gesundheitssicherstellungs-gesetz verabschiedet werden – in einer Zeit, in der die Atomkriegsgefahr so groß ist wie nie, in der mehrere Atommächte in Kriege verwickelt sind, alle Atomwaffenstaaten immense Summen in ihre nukleare Aufrüstung stecken, fast alle Abrüstungsverträge beendet und Gesprächskanäle gekappt wurden. Die Debatten um die europäische Atombewaffnung und die nukleare Kooperation mit Frankreich zeigen, wie das nukleare Tabu gegenwärtig gefährlich bröckelt.

Ute Rippel-Lau ist Ärztin für Allgemeinmedizin, langjähriges Mitglied und ehemaliges Vorstandsmitglied der Friedensorganisation IPPNW.

 

 

6. August 2026 in Lübtheen

Hiroshima-Gedenken

Mahnwache

Wann: Donnerstag 6.8.2026
Wo: Kirchenplatz, Lübtheen, Kirchenplatz, 19249 Lübtheen (Grünfläche nördlich der Kirche)

Mahnwache und Infos-Tisch

Veranstalter: COMMuna in der Wassermühle Brömsenberg  in Zusammenarbeit mit der IPPNW-Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern (Kontakt: iskenius [at] ippnw [dot] de)

6. August 2026 in Mainz

Hiroshima-Gedenken

Mahnwache

Wann: Donnerstag, 6.8.2026, 17.00 Uhr
Wo: Gutenbergplatz, Mainz, Gutenbergplatz, 55116 Mainz

(geplant) Hiroshima Gedenken 2026 in Mainz, Kundgebung mit Redebeiträgen und Musik, (vorab: 16 Uhr, Andacht in der Christophskapelle, Verantwortlich: Pax Christi Rhein-Main) [Flyer folgt], VA: DFG-VK MZ/WI, Versöhnungsbund Regionalgruppe Mainz, IPPNW, attac Mainz u.a.

6. August 2026 in Marburg

Wir werden Euch nicht helfen können

Vortrag / Diskussion zum Hiroshima-Gedenktag 2026

Wann: Donnerstag, 6.8.2026, 18.00 Uhr
Wo: Rathaus, Marburg, Markt 1, 35037 Marburg

mit Nadja Rakowitz (VDÄÄ), Grußwort: Nadine Bernshausen (Bürgermeisterin Stadt Marburg), Mod.: Dr. Stephan Nolte (IPPNW), [Flyer siehe hier], VA: IPPNW Marburg, Marburger Bündnis gegen den Krieg, VDÄÄ, verdi Beziek Mittelhessen FB C

Kontakt: Marburger Bündnis 'Nein zum Krieg' , Software-Center 3, 35037 Marburg, info@antikriegsbuendnismarburg.de, antikriegsbuendnismarburg.de

6. August 2026 in Stuttgart

Hiroshima-Gedenken

Demonstration / Kundgebung

Wann: Donnerstag 6.8.2026, 18.30-19.15 Uhr
Wo: Schlossplatz Stuttgart, Schlossplatz, 70173 Stuttgart

Hiroshima Gedenken 2026 in Stuttgart - Kundgebung "81 Jahre nach dem Atombombenabwurf: Atomwaffenverbot jetzt!", Redebeiträge: (u.a.) Dr. Robin Maitra (IPPNW), Dr. Helmut Zehender (IPPNW), anschl. Aktion: Wir gestalten mit gefalteten Kranichen ein Friedenssymbol, Schlossplatz (im Bereich "Commerzbank"), VA: ÄrztInnen zur Verhütung des Atomkrieges, ÄrztInnen in sozialer Verantwortung, Regionalgruppe Stuttgart (IPPNW)

8. August 2026 in Dortmund

Hiroshima-Gedenken

Demonstration / Kundgebung

Wann: Samstag, 8.8.2026, 16.00 Uhr
Wo: Platz von Hiroshima, 44137 Dortmund

Am 6. und 9. August 1945 wurden die Städte Hiroshima und Nagasaki Ziel der ersten und bislang einzigen Atombombenabwürfe. Damals starben 200 000 Menschen, auch heute noch leiden viele an den Folgen.
Atomwaffen schaffen unendliches Leid, eine wirksame Hilfe ist nicht möglich. Die Opfer mahnen uns, für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten.

Der Krieg in der Ukraine bedroht auch uns alle mit der Gefahr der atomaren Eskalation. Mögliche Szenarien des Einsatzes von taktischen Atomwaffen werden militärisch durchgespielt. Es droht eine nukleare Spirale. Die atomare Bedrohung ist dadurch so groß wie nie. In Deutschland und auch weltweit wird wieder atomar aufgerüstet, schon vor dem Ukraine-Krieg. Es gibt über 13.000 Atomwaffen, etwa 1.800 davon sind in ständiger Einsatzbereitschaft, das reicht, um alle großen Städte der Welt mehrfach zu zerstören. Die Kündigung aller wichtigen Abrüstungsverträge hat zu einem Klima des Misstrauens geführt. Zusätzlich erhöht die Entwicklung künstlicher Intelligenz in Waffensystemen mit immer kürzeren Warnzeiten das Risiko eines Atomkrieges aus Versehen. Selbst wenn Atomwaffen nicht eingesetzt werden, binden sie gesellschaftliche und finanzielle Ressourcen, die anderswo dringend gebraucht werden.

Die enormen Risiken der Atomwaffen und die unabsehbaren humanitären Folgen lassen nur einen Schluss zu: die Atomwaffen müssen abgeschafft werden. Der beste Weg dafür ist der UN-Atomwaffenverbots-Vertrag, der seit 2021 völkerrechtlich bindend ist. Mittlerweile wurde der Vertrag bereits von über 70 Staaten ratifiziert, fast 100 Staaten haben ihn unterzeichnet. Die Botschaft, die der Vertrag in die Welt sendet, ist eindeutig: Wir müssen die Atomwaffen abschaffen – bevor die Atomwaffen uns abschaffen.
Diese Mahnung richtet sich auch an die Bundesregierung, die weiterhin auf die Nukleare Teilhabe setzt.
Die alte Forderung „No first use“ ist wieder aktuell: Alle Atomwaffenstaaten, v. a. USA und Russland, sollen erklären, dass sie auf den Ersteinsatz von Atomwaffen verzichten – als erste vertrauensbildende Maßnahme.
Deutschland sollte sich dafür einsetzen und dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten.

In Dortmund findet aus diesem Anlass am Samstag, dem 8.8.2026 eine Kundgebung mit Demonstration statt, zu der alle Friedensfreundinnen und -freunde eingeladen sind.
16.00h Treffpunkt Platz von Hiroshima
- Ansprachen der Veranstalter und der Unterstützer
ca 16.45h Zug durch die Innenstadt zum Ginkgo-Baum am Stadtgarten.
17.00 h Kundgebung am Friedensplatz
- Auftritt der japanischen Trommlergruppe Senryoku Taiko
- Weitere Aktionen

Es rufen auf: IPPNW-Regionalgruppe Dortmund (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs), Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund
Unterstützer: AWO-Unterbezirk Dortmund, attac Dortmund, Greenpeace Dortmund, Friedensforum Dortmund

Kontakt: IPPNW Regionalgruppe Dortmund, Dortmund, jkoepchen@posteo.de

8. August 2026 in Frankfurt

Hiroshima-Gedenken

Mahnwache

Wann: Samstag, 8.8.2026, 11.55 Uhr
Wo: Paulskirche, Frankfurt, Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt

(geplant) Hiroshima-Nagasaki Gedenken 2026 in Frankfurt, mit Redebeiträgen und Musik, 11.55 Uhr (= fünf vor zwölf), an der Paulskirche, [Flyer folgt], VA: IPPNW Regionalgruppe Frankfurt/M., Friedens- und Zukunftswerkstatt, DFG-VK Frankfurt, u.a.

Kontakt: Friedens- und Zukunftswerkstatt, frieden-und-zukunft@t-online.de, frieden-und-zukunft.de

8. August 2026 in Göttingen

Hiroshima-Gedenken

Mahnwache

Wann: Samstag, 8.8.2026, 12.00 Uhr
Wo: Altes Rathaus, Göttingen, Markt 9, 37073 Göttingen

Hiroshima - Nagasaki Gedenken 2025 in Göttingen - Mahnwache mit Kundgebung mit Redebeiträgen der veranstaltenden Gruppen, 12 Uhr, vor dem Alten Rathaus, VA: Göttinger Friedensforum, Anti Atom Initiative (aai) Göttingen, IPPNW-Göttingen

Kontakt: Göttinger Friedensforum, 37073 Göttingen, Telefon: 0551/46258, goettinger_friedensforum@gmx.de, facebook.com

9. August 2026 in Wedel

Nagasaki-Gedenken

Mahnwache für den Frieden

Wann: Sonntag, 9. August 2026, 10.00-12.00 Uhr
Wo: Innenstadt, Bahnhofstraße (vor der Drogerie Rossmann), Wedel, 22880 Wedel

Ab 20 Uhr Lichterprozession am Mühlenteich / Caudry-Platz

Gedenken und Mahnen - es werden Lotosblüten gefaltet und mit Teelichtern bestücken, Redner*innen: Irmgard Jasker (Friedenswerkstatt), Dr. Markus Gunkel (Hamburger Forum für Völkerverständigung), Hesam Jozvebayat (IPPNW), Pastorin Corinna Haas, Musik: Dirk Wilke (Hamburg).
VA: Friedenswerkstatt Wedel im Friedensnetzwerk Kreis Pinneberg
Flyer-Download | Kontakt: Friedenswerkstatt Wedel, wolfram(at)jaskers.de

22. August 2026 in Berlin/Brandenburg

Nuclearban Radmarathon

260 km für die Abschaffung von Atomwaffen

Start: Samstag, 22. August 2026, 7.30 Uhr
Wo: Berlin, Internationale Psychoanalytische Universität (IPU), Stromstr. 2, Berlin
[Weitere Infos und Anmeldung]

Am 22. August 2026 findet der mittlerweile dritte Nuclearban Marathon statt. Nach dem Start in der Bundeshauptstadt geht es wie schon 2024 für eine längere Strecke nach Brandenburg. Neben der idyllischen Landschaft zwischen der Oder und Berlin durchfahren wir geschichtsträchtige Regionen.

Die Tour geht von Berlin über Seelow, Frankfurt/Oder, Fürstenwalde, Königs Wusterhausen zurück in die Hauptstadt. Insgesamt hat die Fahrt eine Strecke von etwa 260km, die Durchschnittsgeschwindigkeit sind 28 km/h. 

Die Tour soll Aufmerksamkeit erregen und das Atomwaffenverbot bekannt machen. Aber vor allem soll sie natürlich Spaß machen!

[Weitere Infos und Anmeldung]

21.–23. August 2026 in Rostock

Sommer-Wochenende des Arbeitskreis Süd-Nord

Wann: Freitag, 21. – Sonntag, 23.8.2026
Wo: Rostock

Der AK Süd-Nord ist der nord-süd-friedens­politische Arbeitskreis der IPPNW. Aufgrund der engen Verflechtungen mit der Ost-West-Dimension hatte er diese schon vor dem jetzigen Ukrainekrieg mit auf die Agenda genommen. Ein Schwer­punkt ist dabei die Frage nach den Ursachen der existentiellen Krisen unserer Zeit – Krieg und Natur­zerstö­rung – im Gesellschafts­modell der neo­liberalen Globalisie­rung. Sowie die Frage nach der Rolle der Medien bei der Ver­schleierung dieser Zusammen­hänge und als Kriegstreiber.

Kontakt: Barbara Schwegler – b.schwegler[at]posteo.de

September

2. September 2026, online

„Taktische Medizin“: ein neuer Begriff für „Reverse Triage“

Online-Fortbildungsreihe „Militarisierung und Gesundheit“, jeden 1. Mittwoch im Monat

Wann: Mittwoch, 2. September 2026, 19.00-20.00 Uhr
Wo: Online [Anmeldung]
Mit: Ute Rippel-Lau (IPPNW)

Weitere Infos in Kürze

12. September 2026 in Berlin

The Right to Health in Times of War

Global Health Conference

Wann: Samstag, 12. September 2026, 9:30 Uhr – 17:00 Uhr
Wo: Refugio Berlin
[Anmeldung]

medico international and IPPNW Germany invite you to join this year’s

Global Health Conference, The Right to Health in Times of War

From Gaza to Sudan, Ukraine to Lebanon, attacks on health care have become a weapon of war. Hospitals bombed in war zones, health workers threatened and killed for providing care, communities deprived of essential medical services are no longer isolated incidents. These are symptoms of a deepening global crisis of the right to health. A crisis that also confronts societies beyond the front lines and raises political questions on how to deal with ongoing militarization and social erosion everywhere.

Bringing together health professionals, researchers, and activists, the conference will examine why medical neutrality is being eroded, what this means for affected populations in and beyond the immediate line of fire, and how health can be protected under conditions of violence.

The program includes a keynote by Christina Wille (Insecurity Insight/Safeguarding Health in Conflict Coalition), as well as workshops with experts from Sudan, Lebanon, and Ukraine, including Hind Altaif (Emergency Response Rooms Sudan) and Dr. Zeina Mohanna (Amel Association International, Lebanon). Further, the conference will address health systems under strain beyond active conflict zones, focusing on the militarization and gradual erosion of health care, as well as the ethical implications of these developments. Contributors include Prof. Dr. Yudit Namer (University of Twente) and the Gesundheitskollektiv Berlin.

We will apply for CME training credits ("Fortbildungspunkte") with the Berlin Medical Chamber.

Register here: https://www.health-and-globalisation.org/global-health-conference/register-now

14. September 2026 in Hamburg

Aufrüstung und Klimawandel

Veranstaltung im Rahmen der Reihe der GEW Hamburg "Expert*innengespräche zu Klima und Umwelt"

Wann: Montag, 14. September 2026, 18.00 Uhr
Wo: GEW, Rothenbaumchaussee 15 (Rückgebäude), 20148 Hamburg
Mit: Dr. Angelika Claußen und  Prof. Dr. Jürgen Scheffran

Aktuell fließen erhebliche Mittel in die Aufrüstung und den Ausbau der Armee, während wichtige Maßnahmen zum Klimaschutz, Umweltschutz und zur Erhaltung der Biodiversität eingeschränkt werden. Zudem erhöhen militärische Einsätze den Ausstoß von CO2. Welche Möglichkeiten gibt es, diese Problematik in Unterricht zu behandeln? 

Podium: 

* Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende des International Physicians for the Prevention of Nuklear War (IPPNW), deutsche Sektion. Die IPPNW setzen sich seit über 40 Jahren gegen Kriegsgefahren und für Maßnahmen gegen den Atomkrieg ein. 1985 erhielten sie dafür den Friedensnobelpreis. 

* Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Hamburg, leitet die Forschungsgruppe „Klimawandel und Sicherheit“ (CLISEC) an der Universität Hamburg, die aus dem Klima-Exzellenzcluster der Universität hervorgegangen ist. Er hat sich insbesondere mit den ökologischen Folgen von Rüstung und Krieg beschäftigt und dazu wichtige Veröffentlichungen vorgelegt. 

Anmeldung bei der GEW (empfohlen) unter info@gew-hamburg.de

23. September 2026 in München

Kognitive Kriegsführung und die Rolle der Medien

Vortrag und Diskussionsveranstaltung mit Propagandaforscher Dr. Jonas Tögel

Wann: Mi, 23. September 2026,„ 18:00 Uhr
Wo: Neues Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64, München

Die Militarisierung vieler gesellschaftlichen Bereiche ist nicht mehr schleichend, sie ist gesetzt. Merz zielt auf die „konventionell stärkste Armee Europas“ und sieht eine Führungsrolle Deutschlands in der NATO. „Wehrhaft, kriegstüchtig“ will uns Pistorius sehen, „kriegsfähig“ die Streitkräfte, dazu will er „die Gesellschaft aufstellen“. Auf sämtlichen Kanälen werden Register der Propaganda für die „Mentalitätsänderung“ in der Bevölkerung gezogen.

In der Strategie der Abschreckung haben konstruktiv-deeskalierende Vorschläge zur Beendigung von Kriegen keinen Platz, Initiativen zur Stärkung der UN sind nicht sichtbar. Zunehmend wird auf militärische Eskalation gesetzt, neben den Stimmen aus den Parteien mischen Thinktanks tonangebend mit, Militärhistoriker und Generäle kommen häufig zu Wort. Andersdenkende werden angegriffen, diffamiert und ausgegrenzt. Ein großer Teil hiesiger Medien steht „Gewehr bei Fuß“ für die bellizistischen Ziele. Experten sprechen daher von einer „Militarisierung der Medien“.

Der Propagandaforscher Dr. Jonas Tögel (Universität Regensburg) erläutert die Hintergründe und Entstehungsgeschichte der sogenannten Kognitiven Kriegsführung, deren Ziel die gedankliche Beeinflussung der Gegner ist, mittels „Soft-Power-Techniken“, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle wirken.

[Flyer]
25. September 2026 in Berlin

Krankenhäuser: ein sicherer Ort für alle?

Multiplikator*innenworkshop zu Abschiebungen aus medizinischen Einrichtungen

Wann: Freitag, 25. September 2026, 14-18 Uhr
Wo: Seminarraum 141 im Virchowweg 24, Charité Campus Mitte, 10117 Berlin
[Anmeldung]

Abschiebungen aus medizinischen Einrichtungen nehmen zu. Viele Klinikbeschäftigte sind sich ihrer Rechte, Pflichten und Möglichkeiten in Abschiebesituationen nicht bewusst oder fühlen sich in der akuten Situation im Kontakt mit der Polizei überfordert. Wir bieten daher einen halbtägigen Workshop für alle an, die sich zu dem Thema weiterbilden wollen und sich vorstellen können, als Multiplikator*in weitere Menschen im Gesundheitswesen für das Thema zu sensibilisieren. Neben Inputs, Fallbesprechungen und Diskussion rund um das Thema Abschiebung und Gesundheit erwartet euch auch ein Methodenteil, in dem wir in Rollenspiele als partizipative Workshopmethode einführen und ein Rollenspiel gemeinsam erproben.

Mit Ernst-Ludwig Iskenius (Arzt für Kinder- und Jugendmedizin/IPPNW), Philip Rusche (Jurist, Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk) und Anne Jurema (Referentin für soziale Verantwortung/IPPNW)

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Spenden sind willkommen.

Oktober 2026

2. Oktober 2026 in Berlin

Unzwingbar – Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!

Konzertkundgebung

Wann: Freitag, 2. Oktober 2026, 16-20 Uhr
Wo: Berlin-Mitte

Save the Date! "Unzwingbar" – Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht! (Arbeitstitel). Kundgebung mit Redebeiträgen und viel Musik, 16-20 Uhr, Veranstalter: IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung leben, DFG-VK, Vertreter*innen der Schulstreikbewegung u.a.

Weitere Infos in Kürze.

3. Oktober 2026 in Kassel

Arbeitskreis Geflüchtete & Asyl

Wann: Samstag, 3.10.2026, 11.00–16.00 Uhr
Wo: Kassel

AK Geflüchtete und Asyl
tauscht sich über gesundheitliche Aspekte von Migrations- und Asylpolitik und die Arbeit mit Geflüchteten aus, erstellt Materialien und Publikationen, arbeitet aktuell zum Menschen­recht auf Gesundheit und dem Themenkomplex Abschiebungen und Krankheit. Seit Ende 2023 betreibt er die online Melde- und Informationsstelle Abschiebungen aus dem Krankenhaus. Vertretung im Forum Menschen­rechte und in der BAG Pro Asyl.

Kontakt: Anne Jurema - jurema[at]ippnw.de

7. Oktober 2026, online

Funktionierende Gesundheitsinfrastruktur statt Kriegstüchtigkeit des Gesundheitswesens

Online-Fortbildungsreihe „Militarisierung und Gesundheit“, jeden 1. Mittwoch im Monat

Wann: Mittwoch, 7. Oktober 2026, 19.00–20.00 Uhr
Wo:
Online [Anmeldung]
Mit:
 Julia-Christina Stange (MdB und IPPNW-Mitglied)

Jahrelang wurde im Gesundheitswesen auf dem Rücken der Beschäftigten gespart. Jetzt werden Milliarden in die Kriegstüchtigkeit des Gesundheitswesens investiert. Was kommt mit dem geplanten "Gesundheitssicherstellungsgesetz" auf uns zu? Was bedeuten die Planungen für die Beschäftigten im Gesundheitssektor? Wie vor Ort damit umgehen?

10. Oktober 2026 in Büchel

NATO-Atomkriegsmanöver 2026 stoppen!

Protestmahnwache gegen "Steadfast Noon"

Wann: Samstag, 10. Oktober, 12:00 Uhr
Wo: Atomwaffenstützpunkt Büchel

Atomkrieg über Europa: Dieses Szenario übt die NATO im Herbst diesen Jahres. Die Bundeswehr will Mitte Oktober 2026 im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut üben, die in Büchel lagernden Atombomben an Tornado-Kampfjets zu montieren und sie auf Einsatzziele abzuwerfen. Das Manöver findet europaweit mit Beteiligung der USA, aller NATO-Staaten der „nuklearen Teilhabe“ und weiterer NATO-Staaten statt. 

Demonstrieren wir gemeinsam gegen Atomkriegsmanöver, für eine Welt ohne Atomwaffen und die Beendigung aller Kriege durch Verhandlungen und Völkerverständigung! Für Abrüstung, soziale und weltweite Gerechtigkeit! Wir setzen auf Friedensfähigkeit und widersetzen uns allen Forderungen nach Kriegstüchtigkeit!

Weitere Infos: https://www.atomwaffenfrei.de  Veranstalter: Friedensgruppe Düren, Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“, DFG-VK NRW, Netzwerk Friedenskooperative, DFG-VK Köln u.a.

17. Oktober 2026 in Nörvenich

NATO-Atomkriegsmanöver 2026 stoppen!

Demonstration gegen "Steadfast Noon"

Wann: Samstag, 17. Oktober, 12:00 Uhr
Wo: Fliegerhorst Nörvenich 

Auftakt am Fliegerhorst Nörvenich, anschließend Demo zum Schloßpark und dort Kundgebung

Atomkrieg über Europa: Dieses Szenario übt die NATO im Herbst diesen Jahres. Die Bundeswehr will Mitte Oktober 2026 im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut üben, die in Büchel lagernden Atombomben an Tornado-Kampfjets zu montieren und sie auf Einsatzziele abzuwerfen. Das Manöver findet europaweit mit Beteiligung der USA, aller NATO-Staaten der „nuklearen Teilhabe“ und weiterer NATO-Staaten statt. 

Demonstrieren wir gemeinsam gegen Atomkriegsmanöver, für eine Welt ohne Atomwaffen und die Beendigung aller Kriege durch Verhandlungen und Völkerverständigung! Für Abrüstung, soziale und weltweite Gerechtigkeit! Wir setzen auf Friedensfähigkeit und widersetzen uns allen Forderungen nach Kriegstüchtigkeit!

Weitere Infos: https://www.atomwaffenfrei.de  Veranstalter: Friedensgruppe Düren, Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“, DFG-VK NRW, Netzwerk Friedenskooperative, DFG-VK Köln u.a.

November 2026

4. November 2026, online

Krankenhaus im Kriegsfall: Was sagt das Grundgesetz? Was bedeuten Spannungsfall und Notstandsgesetzgebung?

Online-Fortbildungsreihe „Militarisierung und Gesundheit“, jeden 1. Mittwoch im Monat

Wann: Mittwoch, 4. November 2026, 19.00–20.00 Uhr
Wo:
Online [Anmeldung]
Mit:
 Andreas Fisahn (Prof. für Öffentliches Recht)

Die sogenannte "Zeitenwende" betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages zählt eine lange Liste mit Notstands- und Sicherstellungsgesetzen und Verordnungen auf, die auf den Weg gebracht werden sollen. Welche arbeits- und verfassungsrechtlichen Konsequenzen ergeben sich aus den Gesetzen?

13. bis 15. November 2026 in Berlin

IPPNW-Studierendentreffen 2026

+++ SAVE THE DATE +++ VORMERKEN +++

Wann: 13. bis 15. November 2026
Wo: Berlin
Weitere Infos folgen

Dezember 2026

10. Dezember 2026

Verleihung des Friedensnobelpreises 2026

Oktober 2027

29.–31. Oktober 2027

7. Internationaler IPPNW-Kongress Medizin & Gewissen: Handlungsfähig in drängenden Zeiten

SAVE THE DATE +++ VORMERKEN +++

Schwerpunkte:

  • Militarisierung des Gesundheitswesens
  • KI im Gesundheitswesen
  • Wissenschaftsfeindlichkeit und neue Eugenik
  • Handlungsfähigkeit

Kontakt

Sekretariat
Tel 030 698074-16
E-Mail
kontakt[at]ippnw.de

IPPNW-Jahreskongress 2025

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