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IPPNW-Presseinformation vom 28.9.2012

Konferenz „Wege zum Frieden in Afghanistan“ in Bonn

28.09.2012

Zum ersten Mal in Deutschland bietet die Konferenz "Wege zum Frieden in Afghanistan" am 13. und 14. Oktober im LVR-LandesMuseum Bonn eine Plattform für eine durch Zivilgesellschaft geführte breite Diskussion über die Zukunft Afghanistans. Führen werden sie Afghaninnen und Afghanen sowie deutsche und europäische Friedensbewegung mit Beteiligung der IPPNW.

Karim Popal, deutsch-afghanischer Rechtsanwalt und Vertreter der Opfer von Kundus sowie einer der afghanischen Organisatoren der Konferenz umreißt die Voraussetzungen der Konferenz: „Gemeinsames Handeln aller Afghaninnen und Afghanen über ideologische und historische Grenzen und Denkschablonen hinweg sind auf der Konferenz genauso gefragt, wie die Erarbeitung von zivilen und entwicklungspolitischen Alternativen. Der Abzug aller NATO Truppen und nicht nur ihre Reduzierung ist dazu erste Voraussetzung.“

Die IPPNW unterstützt diese Konferenz, die Antworten auf grundsätzliche Fragen sucht: „Wie kann die deutsche und europäische Zivilgesellschaft der emanzipatorischen Opposition in Afghanistan helfen, wie kann wirkliche solidarische Hilfe für die Menschen in diesem leidgeprüften Land geleistet werden? Was ist dazu erforderlich, welche Instrumente können dafür sorgen, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie besonders benötigt wird? Welche strukturellen, politischen aber auch moralischen Umwälzungen sind notwendig?“, fragt Jens-Peter Steffen von der IPPNW und Mitorganisator der Konferenz.

Reiner Braun, Geschäftsführer der IALANA und ein weiterer Organisator der Konferenz baut für den Erfolg dieser Zusammenkunft auf bereits bewährte Zusammenarbeit: „Dazu gehört der Friedensplan mit der afghanischen Friedensjirga wie auch die Unterstützung der Klagen der Opfer von Kundus in Deutschland. Zivile Konfliktbearbeitung war und ist zentral und essenziell, aber auch für diese gibt es im Zusammenhang mit dem Abzugsdatum „2014“ neue Aufgabenstellungen, die gemeinsam diskutiert und erarbeitet werden sollten. Die Konferenz ist damit auch eine Zukunftswerkstatt für Frieden und gegen Krieg“.

Die „Kooperation für den Frieden“, ein Zusammenschluss von über 50 Friedensorganisationen, organisiert die Konferenz, unterstützt von mehr als 20 afghanischen Organisationen. Die Hälfte der Referierenden sind AfghanInnen, die zum Teil direkt aus Afghanistan kommen oder seit Jahren in Europa für ihre Heimat engagiert sind.

Der kulturelle Höhepunkt der Konferenz ist das Konzert mit Delagha Surud, einem der bekanntesten und beliebtesten Volkssänger Afghanistans.
Weitere Informationen sowie das Kongressprogramm in Deutsch, Englisch, Dari und Paschtu erhalten Sie unter www.afghanistanprotest.de

Nachfragen zur Organisation des Kongresses an: Reiner Braun 0172 / 2317475

Foto: 

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