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Bundestagswahl

Frieden und Abrüstung stark machen!

28.09.2021 Der neue Bundestag mit 735 Abgeordneten steht. In den kommenden Koalitionsverhandlungen wollen wir uns mit aller Kraft für einen Beitritt Deutschlands zum UN-Verbotsvertrag für Atomwaffen stark machen. Zumindest muss die neue Bundesregierung im März 2022 als Beobachterin am ersten Treffen der Vertragsstaaten in Wien teilnehmen. Zudem wollen wir uns gegen eine Bewaffnung der geleasten Heron-TP-Drohnen der Bundeswehr einsetzen. Wir möchten Sie bitten, während der Koalitionsverhandlungen Fragen via Abgeordnetenwatch zu stellen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 26. Oktober 2021

Deutschland könnte Atomenergie als nachhaltig einstufen

Sondergipfel der EU-Energieminister

26.10.2021 Anlässlich des Sondergipfels am 26. Oktober 2021 der EU-Energieminister, warnt die Internationale Ärzt*innenorganisation für die Verhütung des Atomkriegs vor einer erneuten Erstarkung der Atomenergie. Nachdem Angela Merkel die Haltung Deutschlands in Bezug die EU-Taxonomie offenbar revidiert hatte, kündigte EU-Präsidentin Ursula von der Leyen am 22. Oktober eine politische Kehrtwende an. Als Folge könnte Atomenergie nun als nachhaltiger Energieträger in die EU-Taxonomie aufgenommen werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25. Oktober 2021

IPPNW warnt vor steigender Gefahr einer kriegerischen Eskalation

Neue Entspannungspolitik dringend notwendig

25.10.2021 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW sieht die Beendigung der direkten diplomatischen Beziehung zwischen NATO und Russland mit größter Sorge. Die Ärzt*innenorganisation fordert neue Anstrengungen für eine paneuropäische Sicherheitsstruktur, die alle Länder einschließt. Die zunehmend leichtfertige „Kalte-Kriegs-Rhetorik“, die sich auf Seiten der NATO-Staaten immer stärker verbreitet, schafft keine Sicherheitsperspektive für die notwendige Zusammenarbeit mit Russland. Sie stärkt im Gegenteil die Falken auf russischer Regierungsseite und erhöht die Eskalationsgefahr bis hin zu militärischen Aktionen.

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Appell der Friedensorganisationen

Friedensorganisationen fordern Rüstungsexportkontrollgesetz

Rüstungsexportpolitik in den Koalitionsvertrag

14.10.2021 Deutschland gehört zu den fünf größten Waffenexporteuren der Welt. In der vergangenen Legislaturperiode genehmigte die Bundesregierung milliardenschwere Rüstungsexporte an menschenrechtsverletzende Staaten und an Länder, die an Kriegen und bewaffneten Konflikten der Gegenwart beteiligt sind. Die IPPNW appellieren daher am 14. Oktober 2021 zusammen mit anderen Friedensorganisationen an die Koalitionsparteien ein restriktives Rüstungsexportkontrollgesetz in den Koalitionsvertrag aufzunehmen und im Bundestag zu verabschieden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 13. Oktober 2021

Friedensaktivist*innen fordern Auslandseinsätze zu beenden

„Großer Zapfenstreich“ der Bundeswehr zum Afghanistan-Einsatz

13.10.2021 Parallel zum Abschlussappell der Bundeswehr zum 20-jährigen Afghanistan-Einsatz demonstrierten heute mehrere Friedensorganisationen vor dem Brandenburger Tor gegen Auslandseinsätze und für eine zivile Sicherheitspolitik. Der Afghanistan-Einsatz habe gezeigt, dass militärische Interventionen weder Stabilität, noch Frieden brächten. Die Friedensorganisation IPPNW verweist in diesem Zusammenhang auch auf die katastrophale gesundheitliche Lage im Land seit dem Abzug der NATO-Truppen. Eine Zeremonie der höchsten militärischen Ehrung sei angesichts dessen absolut unangemessen.

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„Wir leben zwar nicht im Paradies, aber auch nicht in der Hölle“

Mittwoch, der 20. Oktober 2021, der Tisch ist voll mit Keksen, Kaffee und Saft – die Besucher*innen sitzen im Kreis in der Küche der IPPNW-Geschäftsstelle. Zu Gast ist eine kleine Delegation aus Diyarbakir in der Türkei. Drei der Besucher*innen sind

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