IPPNW-Pressemitteilung vom 22. Februar 2021

Sanktionen gegen den Iran aufheben

Iran-Atomabkommen

Die IPPNW begrüßt die Fortschritte bei den Verhandlungen über das Iran-Atomabkommen, die der IAEA-Chef Rafael Grossi in Teheran ausgehandelt hat. Die ärztliche Friedensorganisation appelliert an die Bundesregierung, sich nun gemeinsam mit Frankreich, Großbritannien, Russland und China gegenüber den USA für eine Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran einzusetzen.

„Eine rasche Aufhebung der Sanktionen ist auch vor dem Hintergrund der desolaten wirtschaftlichen und gesundheitlichen Lage des Landes eine humanitäre Verpflichtung der Weltgemeinschaft“, erklärt Susanne Grabenhorst. Schon im Frühling letzten Jahres habe UN-Generalsekretär António Guterres die Aufhebung von Sanktionen in Zeiten der Pandemie gefordert.



Der Iran ist besonders hart von den Folgen der Coronaviruspandemie betroffen. Das Gesundheitssystem leidet unter den US-Sanktionen. Zwar wird die Pharma-Industrie von den USA nicht sanktioniert, aber aufgrund der Finanztransaktions-Sanktionen ist es dennoch kaum möglich, Medizinprodukte in den Iran zu exportieren.

Mehr als 40 Nichtregierungsorganisationen hatten bereits vor einem Jahr in einem Brief an Präsident Donald Trump gefordert, die Sanktionen gegen den Iran für 120 Tage auszusetzen.


Den Brief der Nichtregierungsorgansationen finden Sie unter www.niacouncil.org/news/niac-and-25-organizations-urge-trump-to-ease-iran-sanctions-to-combat-coronavirus/


Kontakt:
Lara-Marie Krauße, krausse[at]ippnw.de, Tel. 030 - 69807415
Angelika Wilmen, wilmen[at]ippnw.de, Tel. 030 - 69807413

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