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Unterschriftensammlung der Friedensbewegung

“Nicht mit mir!” – 15.000 Menschen wehren sich gegen die Aufrüstung

13.08.2026 Der Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ hat die Schwelle von 15.000 Unterstützer*innen überschritten. Das vermelden DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi, die initiierenden Organisationen des Appells. Gleichzeitig rufen die Friedensorganisationen dazu auf, jetzt noch einmal verstärkt für den Appell zu werben, um ein wirkmächtiges Zeichen gegen den Aufrüstungskurs der Bundesregierung zu senden. „Bis 2030 sollen die Militärausgaben auf 183 Milliarden Euro ansteigen. Das würde bedeuten: Jeder dritte Euro aus dem Bundeshaushalt fließt dann in ins Militär – und es findet noch nicht einmal eine öffentliche Debatte darüber statt. Mit dem Abrüstungsappell wollen wir dem angeblichen Aufrüstungskonsens etwas entgegensetzen“, erklärt Susanne Grabenhorst, Vorstandsmitglied der IPPNW. „Deshalb ist es so wichtig, jetzt zu unterzeichnen.“

Hier online unterzeichnen: https://www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/immer-mehr-milliarden-fuers-militaer-nicht-mit-mir/immer-mehr-milliarden-fuers-militaer-nicht-mit-mir-unterzeichnung.html

Hier können Unterschriftenlisten ausgedruckt werden: https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Shop/Unterschriftenliste_Nicht-mit-mir.pdf

Proteste im Herbst nutzen!

Die beteiligten Friedensorganisationen rufen dazu auf, die bevorstehenden Aktionen der Friedensbewegung, aber auch gewerkschaftliche Sozialproteste zu unterstützen und dort Unterschriften für den Appell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ zu sammeln. 

Infos zur Unterschriftensammlung
Unterschrieben werden kann der Appell auf den Webseiten der Organisationen und auf Unterschriftenlisten. Auch Unterschriftenlisten, die nach dem ursprünglichen Rücksendedatum (15. September) eingesendet werden, werden gezählt. Da es die politischen Umstände erfordern, wird die Unterschriftensammlung auch nach dem 15. September fortgesetzt – eine Zwischenübergabe im Herbst ist in Planung.

Der Abrüstungsappell fordert von der Bundesregierung:

  • Einen Stopp der maßlosen Ausgaben für immer mehr Aufrüstung. Nötig sind mehr Investitionen, die unser aller Leben verbessern – zum Beispiel in Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz.
  • Keine Belastung und Einschränkung nachfolgender Generationen durch unbegrenzte Neuverschuldung für Militär und Kriegs-Infrastruktur, durch eine Wehrpflicht oder die Vernachlässigung der Klimakatastrophe.
  • Keine Belastung und Einschränkung nachfolgender Generationen durch unbegrenzte Neuverschuldung für Militär und Kriegs-Infrastruktur, durch eine Wehrpflicht oder die Vernachlässigung der Klimakatastrophe.
  • Einen entschlossenen diplomatischen Einsatz für ein Ende des russischen Angriffskrieges, nachhaltigen Frieden für die Ukraine und eine neue europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur.
  • Ein glaubwürdiges Eintreten für Völkerrecht, nukleare und konventionelle Rüstungskontrolle sowie eine Stärkung von Ziviler Konfliktbearbeitung und Entwicklungszusammenarbeit. Dauerhafte Sicherheit kann nur eine Weltordnung garantieren, in der nicht das Recht des Stärkeren gilt. 

Die Initiator*innen des Abrüstungsappells sind:

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Spenden

IPPNW e.V. – GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE 23 4306 0967 1159 3251 01
BIC: GENODEM1GLS

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