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Einladung zur hybriden Pressekonferenz am 17. Juni 2022, 11 Uhr

40 Jahre für die Verhütung des Atomkrieges

Jubiläumskongress in Landsberg

Mit dem Ukraine-Krieg ist das Gründungsthema der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) wieder hochaktuell. Auf ihrem Jubiläumskongress, vom 17. bis 19. Juni 2022 in Landsberg am Lech, geht es deshalb auch um die Frage, wie eine diplomatische Lösung für den Krieg in der Ukraine gefunden und eine nukleare Eskalation verhindert werden kann.

Auf unserer hybriden Pressekonferenz möchten wir Sie im Vorfeld darüber informieren. Thema wird außerdem die erste Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag sein, die wenige Tage später in Österreich stattfindet. Die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen wird im Anschluss an den Kongress mit einer Delegation von IPPNW-Mitgliedern nach Wien fahren und an der Staatenkonferenz teilnehmen.

Datum: Freitag, 17. Juni 2022
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Online und im Landsberger Stadttheater (Schlossergasse 381, 86899 Landsberg am Lech)
Zoom-Anmeldung


Russlands Überfall auf die Ukraine bestärkt die NATO und Deutschland in ihrem Festhalten an der atomaren Abschreckungspolitik und der „nuklearen Teilhabe“. Der Impuls aufzurüsten, in allen direkt und indirekt beteiligten Staaten, vermehrte Waffenlieferungen und die Drohung Putins Atomwaffen einzusetzen, machen den Ukraine-Krieg jedoch hochexplosiv und eine nukleare Eskalation immer wahrscheinlicher.

Folgende Gesprächspartner*innen stehen Ihnen auf der hybriden Pressekonferenz zur Verfügung:

  • Dr. med. Angelika Claußen ist Co-Vorsitzende der deutschen IPPNW und Präsidentin der IPPNW Europa. Ihre Schwerpunkte sind Friedenspolitik und Atomwaffenverbot sowie die zivil-militärische Nutzung von Atomenergie. Sie wird über die aktuelle Atomkriegsgefahr und den Atomwaffenverbotsvertrag sprechen.
  • Rolf Bader ist Mitglied der IPPNW-Regionalgruppe Landsberg und ehemaliger Geschäftsführer der IPPNW. Er wird über die Geschichte der internationalen Ärzt*innenorganisation sprechen und die wichtigsten Errungenschaft aufzeigen. Rolf Bader ist Mitorganisator des Jubiläumskongresses.

Moderation: Angelika Wilmen, Friedensreferentin der IPPNW Deutschland

Seit 40 Jahren macht die IPPNW auf die inakzeptablen humanitären Folgen von Atomwaffen aufmerksam und setzt sich für die internationale Abschaffung der Massenvernichtungswaffen ein. Für ihr Engagement erhielt sie 1985 den Friedensnobelpreis. 2021 trat der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen in Kraft – die von der IPPNW mitbegründete Kampagne ICAN wurde 2017 für die Bemühungen um das völkerrechtliche Verbot ebenfalls mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die erste Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag unter Beteiligung von mehr als 80 Staaten findet wenige Tage nach dem Jubiläumskongress statt. Der Atomwaffenverbotsvertrag ist aktuell die einzige internationale Vereinbarung, die einen Weg zur Abschaffung aller Atomwaffen aufzeigt. Die Bundesregierung hat den Vertrag nicht unterzeichnet, nimmt aber als Beobachterin an dem Treffen teil.

Bei Rückfragen und für Interviewsstehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Weitere Informationen:
Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zum Kongresses finden Sie hier: www.ippnw.de/aktiv-werden/termine/40-jahre-ippnw.html
 
Kontakt:
Angelika Wilmen, Mobil 0162 2057943, Email: wilmen@ippnw.de


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