Rüstungswahnsinn stoppen - Zukunft friedlich gestalten

Bundesweite Friedensdemonstration "Nein zu Kriegen" in Berlin

Die bundesweite Friedensdemonstration "Nein zu Kriegen, Rüstungswahnsinn stoppen - Zukunft friedlich und gerecht gestalten" war mit ca. 20.000 Teilnehmer*innen ein großer Erfolg für die Friedensbewegung und ein hoffnungsvolles Signal gegen die Aufrüstungspolitik der Bundesregierung. Knapp 40 IPPNW-Mitglieder nahmen an der Demonstration am 25. November 2023 mit Bannern "Ceasefire now! - Stoppt die Gewalt" und "Abrüsten fürs Klima" und Friedens-Fahnen "Shalom, Salam" teil.

"Wir Ärzt*innen sagen `Nein zum Krieg´. Wir lehnen es ab, uns zwischen Kriegsakteuren entscheiden zu müssen. Wir  setzen uns für Leben und Gesundheit unserer Patient*innen ein und fordern, dass Leben und Umwelt geachtet werden und die Klimakrise gestoppt wird. Wir wollen einen Paradigmenwechsel in der Sicherheitspolitik: Weg von der Kriegslogik hin zu einer Logik des Friedens. Ziel muss sein, die Gewalt zu mindern und zugrunde liegende Konflikte mit friedlichen, demokratischen Mitteln, mit Diplomatie und ziviler Konfliktbearbeitung zu lösen", so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Statt immer mehr Geld in Aufrüstung zu stecken, müsse die Bundesregierung abrüsten, für Infrastrukturverbesserungen in den Bereichen Soziales und Gesundheit, für Klimagerechtigkeit, um die weltweiten Herausforderungen der Klimakrise zu meistern.

Eine Gruppe von IPPNW-Mitgliedern hat am Rande der Demonstration eine Fotoaktion veranstaltet und Schilder mit den Namen getöteter israelischer und palästinensischer Ärzt*innen, Rettungssanitäter oder Physiotherapeuten gezeigt und auf diese Weise getöten Gesundheitsfachkräften in Israel und Palästina gedacht.

Demo-Aufruf der IPPNW
Fotos
von der Veranstaltung
Dokumentation der Veranstalter

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