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Aktuelles

10. Dezember 2025

„Menschen aller Länder, die ihr überleben wollt, vereinigt Euch!“

40 Jahre Friedensnobelpreis für die IPPNW

Vor 40 Jahren, am 10. Dezember 1985, erhielt die IPPNW den Friedensnobelpreis „für die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren eines Atomkrieges“. 1985 hatte das atomare Wettrüsten seinen Höhepunkt erreicht. Heute – 40 Jahre später – finden wir uns in einer ähnlich bedrohlichen Weltlage und die Reden von 1985 haben traurigerweise nichts an Aktualität verloren. Das zentrale IPPNW-Thema rückt wieder in den öffentlichen Focus. Damals gab die Auszeichnung der Bewegung weltweit neuen Aufschwung und ebnete den Boden für eine wirkungsmächtige Gesundheits- und Friedensbewegung, die das öffentliche Bewusstsein für die Gefahren von Atomwaffen verstärkte. „Auszugehen ist von der simplen Tatsache, dass angesichts der Drohung eines Atomkrieges die gesamte Weltbevölkerung im gleichen Boot sitzt.“, so der Vorsitzenden des Norwegischen Nobelkomites, Egil Aarvik, in seiner Rede. Daran hat sich nichts geändert. Wir werden im nächsten Jahr mit unserem neuen Projekt zur Atomkriegsgefahr gegensteuern. Denn auch heute gilt der alte Slogan „Wir werden euch nicht helfen können“. Prävention von (Atom-) Kriegen ist das einzig wirksame Rezept.

IPPNW-Pressemitteilung vom 21.11.2025

Die Politik der militärischen Konfrontation muss endlich beendet werden

28-Punkte-Plan zum Ukrainekrieg

21.11.2025 Die Friedensorganisation IPPNW sieht den US-Plan zur Beendigung des Ukrainekrieges als Grundlage zu Verhandlungen für einen Waffenstillstand in der Ukraine, damit das Töten, das unermessliche Leid und die Zerstörung endlich ein Ende haben. Allerdings bleibt abzuwarten, ob der einseitig diktierte Vorschlag der US-Regierung zu direkten Gesprächen zwischen den Kriegsparteien führen wird. Für eine nachhaltige tragfähige Friedenslösung ist die Beteiligung der Ukraine und Europas sowie der UN notwendig. Es braucht UN-Sicherheitsgarantien für die Ukraine, es braucht Aufarbeitung von Kriegsverbrechen und Versöhnung statt Amnestie.

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Briefe an Außerminister und Menschenrechtsbeauftragten

Evakuierung schwer verletzter Kinder aus Gaza

13.11.2025 Die IPPNW hat in Briefen an den Außenminister Johann Wadephul und den Menschenrechtsbeauftragten Lars Castellucci appelliert, die Bundesregierung möge sich an der Evakuierung und Behandlung von schwer verletzten Kindern aus Gaza in Deutschland beteiligen. Die Schweiz hat insgesamt 20 schwerverletzte Kinder aus dem Gazastreifen evakuiert. Eine zweite Operation zur Evakuierung von weiteren 13 Kindern und ihren Begleitpersonen wird derzeit vorbereitet. Alle Kinder haben schwere Kriegsverletzungen erlitten und benötigen spezialisierte medizinische Behandlungen. 

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Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens

Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen

11.09.2025 Die Gesundheitsorganisation IPPNW hat am 15. September 2025 eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens gestartet. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: „Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. 

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Bündnispressemitteilung vom 2. Oktober 2025

Abrüstungsappell gestartet

Initiativen sammeln Unterschriften für einen Politikwechsel

02.10.2025 Unter dem Titel „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ sammeln Friedensorganisationen Unterschriften gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands. Der Abrüstungsappell, der von den Organisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi initiiert wurde, startet am 2. Oktober 2025. Die NATO-Forderung von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für das Militär wird als unverantwortlich kritisiert. Dies entspräche mindestens 200 Milliarden Euro jährlich für Deutschland, und damit fast dem halben Bundeshaushalt. Die Organisationen erklären: Aufrüstung führt in eine Sackgasse. Frieden kann nur durch Diplomatie und zivile Mittel erreicht werden.

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Eine Zukunft ohne Atomwaffen

4. Oktober 2025, Tag 3 des IPPNW Weltkongresses in Nagasaki Lost in translation in Nagasaki? So geht es uns häufig hier in Japan und nicht immer hilft dann die Sprach-App weiter. Aber dank der großen Freundlichkeit und Gastfreundschaft, die uns

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