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IPPNW-Pressemitteilung vom 7. August 2020

Ein Verbot von Atomwaffen naht

Drei Staaten treten am Hiroshima-Jahrestag den UN-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen bei

07.08.2020 Noch sieben Beitritte von Staaten fehlen, bis der Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen in Kraft tritt. 75 Jahre nach den Atombombenabwürfen der USA auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki sind gestern drei weitere Staaten dem Atomwaffenverbotsvertrag beigetreten: Irland, Nigeria und der Inselstaat Niue. Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern forderte anlässlich des Hiroshimatages alle anderen Staaten auf, sich der Mehrheit der Staatengemeinschaft anzuschließen und diesen „bahnbrechenden Vertrag“ zu ratifizieren, der ein notwendiger Schritt sei auf dem Weg zur vollständigen Abschaffung der Atomwaffen.

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Interview im Neuen Deutschland

Eine fatale Verdrängung

75 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

06.08.2020 Zum 75. Jahrestag der US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf die japanischen Großstädte Hiroshima und Nagasaki fordert Alex Rosen, Vorsitzender der deutschen Sektion der IPPNW die Ächtung und Abschaffung aller Atomwaffen. "Die Sicherheitsarchitektur, die während des Kalten Krieges mühsam aufgebaut wurde, wird seit Jahren demontiert und die Atomwaffenarsenale auf beiden Seiten werden modernisiert", kritisiert der Kinderarzt. Der Mediziner beklagt zudem: "Deutschland nimmt über die Nato teil an der atomaren Abschreckung. Während russische Atomwaffen auf Westeuropa und die USA gezielt sind, trainieren deutsche Luftwaffenpiloten den Abwurf der in Büchel stationierten US-amerikanischen Atombomben über russischen Zielen."

Pressemitteilung vom 3. August 2020

Hunger darf nicht als Waffe benutzt werden

Erklärung der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ zur humanitären Hilfe

03.08.2020 Nach den Zerstörungen des Krieges, unter dem Druck der unilateralen Sanktionen und angesichts der aktuellen Lage mit zerrissenen Strukturen und einer Pandemie ist humanitäre Hilfe für Syrien dringend erforderlich. Diese muss unparteiisch sein, sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und nicht an einer politischen Agenda. Die Hilfe muss sowohl den Menschen in Nordost-Syrien und Idlib zugutekommen als auch der Mehrheit der Bevölkerung, die in den westlichen Landesteilen unter Regierungskontrolle lebt. Gleiches gilt für die Hilfe beim Wiederaufbau.

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Pressemitteilung vom 30. Juli 2020

Das atomare Wettrüsten stoppen – New-Start-Vertrag verlängern

Abrüstungsverhandlungen zwischen den USA und Russland

30.07.2020 Friedensaktivist*innen haben heute mit rollenden Atombomben-Attrappen auf dem Pariser Platz in Berlin gegen ein atomares Wettrüsten demonstriert. Sie forderten eine Verlängerung des New-Start-Vertrages zur Begrenzung von strategischen Atomwaffen. Wichtige Abrüstungsverträge wie der INF-Vertrag zur Stationierung von Mittelstreckenraketen oder das Open Sky-Abkommens wurden bereits gekündigt. Im Februar nächsten Jahres läuft der New-Start-Vertrag aus. Seit Dienstag verhandeln die Regierungsexperten der USA und Russlands in Wien über atomare Rüstungskontrolle. Wird der New-Start-Vertrag nicht verlängert, droht eine Spirale der weltweiten nuklearen Aufrüstung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28. Juli 2020

Für das UN-Atomwaffenverbot: Städte dürfen nie wieder zu Zielen werden

75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen

28.07.2020 Auch 75 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki leiden die Opfer noch an den Folgen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten am 6. und 9. August 1945  auf der Stelle. Bis zum Ende des Jahres starben über 200.000 Menschen. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen anzuerkennen und endlich den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen. Mit der Ratifizierung des Vertrages durch Fidschi (7. Juli) und Botswana (15. Juli) sind dem Abkommen 40 Länder beigetreten. 82 Staaten haben den Vertrag bereits unterzeichnet und bereiten ihren Beitritt vor. Mit 50 Beitritten tritt das Abkommen in Kraft, womit noch in diesem Jahr zu rechnen ist.

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3. Oktober 2020, 14-18 Uhr

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Leben wir in einem sicheren Klima für den Frieden?

Die gegenwärtige Covid-19 Pandemie ist höchstwahrscheinlich das bestimmende Merkmal dieses Jahres und möglicherweise sogar des gesamten Jahrzehnts. Sie überschattet jedoch einige grundlegende Herausforderungen, welche die vergangenen und zukünftigen Jahre der Menschheit mindestens genauso hätten prägen sollen. Leider wurden diese entscheidenden

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