Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 24. Juni 2022

IPPNW fordert Aufklärung über humanitäre Folgen von Atomwaffen im Bundestag

Ende der Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag

24.06.2022 Gestern Abend ist die erste Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) zu Ende gegangen. Der Vertreter der Bundesregierung, Botschafter Rüdiger Bohn, sprach von einem "Schulterschluss" der unterstützenden und der skeptischen Staaten. Die Friedensnobelpreisträger-Organisation Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) begrüßte den konstruktiven Ansatz der Bundesregierung, forderte jedoch weitergehende Initiativen und eine enge künftige Zusammenarbeit mit den Vertragsstaaten und der Zivilgesellschaft.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 21. Juni 2022

Beginn der Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag

Symbolischer Staffellauf von der deutschen Botschaft in Wien zu den Vereinten Nationen

21.06.2022 Heute hat die erste Staatenkonferenz zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Wien begonnen. Aktivist*innen von ICAN Deutschland und IPPNW laufen von der Deutschen Botschaft in Wien zur Vertragsstaatenkonferenz des Atomwaffenverbotsvertrags (AVV) bei den Vereinten Nationen. Mit dem Lauf und dem Vertrags-Staffelstab wird Deutschlands Weg zu dem multilateralen Abkommen symbolisiert.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 19.06.2022

Friedensnobelpreisträgerorganisation fordert Ende der nuklearen Geiselhaft

Landsberger Kongress „40 Jahre IPPNW“

19.06.2022 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat am Wochenende in Landsberg am Lech ihr 40-jähriges Jubiläum mit einem dreitägigen Kongress unter dem Motto „Ärztliche Verantwortung für eine Welt in Frieden“ mit mehr als 160 Teilnehmer*innen gefeiert. Mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist das Gründungsthema der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges auf tragische Weise wieder hochaktuell. Der Kongress verabschiedete ein Landsberger Memorandum, in dem ein Ende der nuklearen Geiselhaft und der rechtsverbindliche Verzicht Russlands und der USA auf einen Ersteinsatz von Atomwaffen gefordert wurde.

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Vorwärts, 19. Juni 2022

Eine Politik der nuklearen Abschreckung schafft keine Sicherheit

Ein Jahr Atomwaffenverbotsvertrag, Gastbeitrag Angelika Claußen

19.06.2022 Mit dem Ukrainekrieg ist das Gründungsthema der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges auf tragische Weise wieder hochaktuell. Die Warnung vor dem nuklearen Wettrüsten der Atommächte und vor einem Atomkrieg in Europa, ausgelöst durch die Drohung der russischen Regierung mit einem Atomwaffeneinsatz, ist sehr real. Das hat das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI am 13. Juni 2022 bestätigt. Alle neun Atommächte optimieren ihr nukleares Arsenal für den Einsatz. Wir stehen mitten im Wettrüsten.

IPPNW-Pressemitteilung vom 17. Juni 2022

Friedensnobelpreisorganisation fordert Freilassung von Julian Assange

Entscheidung zu Assange

17.06.2022 Die deutsche IPPNW verurteilt die Entscheidung der britischen Innenministerin Priti Patel zur Auslieferung von Julian Assange an die USA und fordert stattdessen die Freilassung des WikiLeaks-Gründers. „Eine Auslieferung an die USA wäre ein schwerer Schlag für die internationale Friedensbewegung“, erklären Vorstandsmitglieder der Ärzteorganisation. Seit drei Jahren sitzt Julian Assange im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in Isolationshaft. Seine Behandlung durch die britische Justiz wurde vom UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, als Folter und als Justizskandal bezeichnet.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10.06.2022

Nein zu 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr!

Friedensaktivist*innen protestieren vor dem Deutschen Bundesrat

10.06.2022 Mit einer Protestaktion demonstrierten heute am 10. Juni 2022 Aktivist*innen der ärztliche Friedensorganisation IPPNW, der katholischen Friedensbewegung pax christi und weiteren Friedens-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen vor dem Bundesrat gemeinsam gegen die geplante Änderung des Grundgesetzes für die Einrichtung des 100 Mrd. Euro schweren sogenannten "Sondervermögens für die Bundeswehr". Sie appellierten an die Vertreter*innen der Bundesländer, diesem Vorhaben ihre Zustimmung zu verweigern!

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IPPNW-Pressemitteilung vom 03. Juni 2022

Nein zu 100-Milliarden-Euro Aufrüstung!

Friedensaktivist*innen protestieren vor dem Bundestag

03.06.2022 Mit einer Kundgebung und einer Protestaktion demonstrierten heute zahlreiche Friedensorganisationen gegen die geplante Änderung des Grundgesetzes und die massive Erhöhung des Verteidigungsetats. Durch Ausgaben in Höhe von 100 Milliarden Euro werde eine Militarisierung festgeschrieben, die durch nachfolgende Generationen kaum noch zu korrigieren wäre und den Handlungsspielraum zukünftiger Regierungen erheblich einengen würde. Zudem ziehe das 100-Milliarden-Programm nicht nur finanzielle, sondern auch intellektuelle Ressourcen von den globalen Herausforderungen wie der Klimakatastrophe ab.

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Ergebnisse der ersten Vertragsstaatenkonferenz: Für eine atomwaffenfreie Welt.

23. Juni 2022 Es war ein historischer Moment, als Präsident Alexander Kmentt die erste Vertragsstaatenkonferenz des Atomwaffenverbotsvertrages am 23. Juni 2022 mit den Worten beendete: „Atomwaffen sind immer ein Weg in die falsche Richtung, wir sind hier und heute einen

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