Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 18. Juni 2021

Kein Öko-Label für Gas und Atom: IPPNW warnt vor Plänen zur EU-Taxonomie

Verhandlungen über Nachhaltigkeitskriterien für EU-Investitionen

18.06.2021 Anlässlich der heutigen Verhandlungen der EU-Wirtschafts- und Finanzminister*innen zur geplanten EU-Taxonomie, warnen die Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) davor, fossiles Gas und Atomenergie als nachhaltige EU-Investitionen einzustufen. Zusammen mit drei weiteren Verbänden demonstrieren die Mediziner*innen vor den Vertretungen der EU-Kommission in Berlin, München und Bonn gegen das Greenwashing von Gas- und Atomlobby und fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen Atomkraft und Gas als nachhaltige Energieträger zu positionieren.

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IPPNW und ICAN-Pressemitteilung vom 17. Juni 2021

Biden-Putin Gipfel: Neue Dynamik für nukleare Abrüstung? 

“Gemeinsame Mitteilung zur Strategischen Stabilität” veröffentlicht

17.06.2021 US-Präsident Biden und der russische Präsident Wladimir Putin haben sich in Genf getroffen. Als Ergebnis wurde eine “Gemeinsame Mitteilung zur Strategischen Stabilität” veröffentlicht.

Wie im Vorfeld in einem Appell von ICAN-Partnern gefordert, bekräftigen beide Seiten in der Mitteilung, dass ein Nuklearkrieg nicht gewonnen werden kann und deshalb niemals geführt werden darf. ICAN Deutschland und die Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) begrüßen die Gespräche zwischen den zwei Staaten mit den größten Atomwaffenarsenalen sowie das Bekenntnis, zur Vermeidung eines Nuklearkrieges.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16. Juni 2021

Verringern Sie das Risiko eines Atomkrieges

Gipfel-Treffen von Joe Biden und Wladimir Putin

16.06.2021 Vertreter*innen der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), der Pugwash Conference on Science and Global Affairs sowie der Arms Control Association haben im Vorfeld des heutigen Gipfeltreffens an die beiden Präsidenten Joe Biden und Wladimir Putin appelliert, sinnvolle Schritte zur Verringerung des Risikos eines Atomkrieges zu vereinbaren und Fortschritte bei der nuklearen Rüstungskontrolle und Abrüstung zu erzielen. „Dialog und Kooperation zwischen den Präsidenten sind jetzt umso wichtiger, da die NATO bei ihrem jüngsten Treffen die Rolle der atomaren Abschreckung bekräftigt und sich unverständlicherweise gegen den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen positioniert hat“, erklärt Dr. Lars Pohlmeier, Mitglied im Vorstand der deutschen IPPNW-Sektion.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 15. Juni 2021

Bundesregierung muss sich konsequent für eine Friedenslösung im Kurdenkonflikt einsetzen

Militäreinsätze der Türkei im Nordirak

15.06.2021 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt die völkerrechtswidrigen türkischen Militäreinsätze im Nordirak sowie die Festsetzung und Behinderung von Mitgliedern der „Internationalen Delegation für Frieden und Freiheit in Kurdistan“. Die IPPNW fordert Außenminister Heiko Maas auf, dafür zu sorgen, dass  deutsche Behörden die Delegationsreise nicht weiter behindern. Außerdem solle er sich gegenüber seinem türkischen Amtskollegen dafür einsetzen, dass die Delegationsteilnehmer*innen ihre Reise ungehindert fortsetzen können.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14. Juni 2021

Ärzt*innenorganisation IPPNW mahnt: Die atomare Gefahr steigt

SIPRI-Bericht belegt Trendwende in den weltweiten Zahlen der Atomwaffen

14.06.2021 Heute hat das schwedische Forschungsinstitut SIPRI sein Jahrbuch veröffentlicht. Dieses zeigt, dass die Zahl einsatzbereiter Atomwaffen weltweit steigt. Alle Staaten, die im Besitz von Atomwaffen sind, entwickeln und stationieren neue nukleare Systeme. Die IPPNW sieht in dieser Entwicklung eine Trendwende von der sinkenden Zahl der Atomwaffen in den USA und Russland seit dem Kalten Krieg hin zu einem neuen Wettrüsten, an dem sich neun Staaten beteiligen. Damit steigt die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes erheblich.

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Urteile am Fließband – Eindrücke aus dem Justizpalast in Istanbul

Gegen Ende unserer virtuellen Reise hatte ich die Gelegenheit zu einem realen Ausflug in die Welt der türkischen Justiz. Da mein Begleiter und ich beide bereits gegen Covid-19 geimpft sind, konnten wir trotz der hohen Inzidenzwerte in Istanbul reisen. Zusammen

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