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Artikel zum Thema Medizin und Gewissen

Trauma und Gewalt

IPPNW-Tagung am 22.11.2008

24.11.2008 

Am 22. November 2008 war Prof. Veli Lök aus Izmir als Gast des Arbeitskreises Flüchtlinge und Asyl auf der Tagung „Trauma und Gewalt – Heilberufler im Spannungsfeld zwischen Recht, Politik und Ethik“ in Berlin. Er zeigte den beeindruckenden Film „Iskenseye Tolerans - Null Toleranz gegen Folter" über die Arbeit der Menschenrechtsstiftung in der Türkei, in dem die lärmenden Bilder brutaler Polizeigewalt den sachlichen ruhigen Stellungnahmen der Menschenrechtler aus Izmir und Istanbul gegenüber gestellt werden. Der Film hat inzwischen mehrere Preise in der Türkei bekommen.

IPPNW Presseinformation vom 22. Oktober 2006

Medizin und Gewissen

IPPNW-Kongress in Nürnberg

22.10.2006 

Mit einer klaren Position für Solidarität zwischen Ärzten, Pflegern und Patienten und gegen die fortschreitende Ökonomisierung des Gesundheitssystems geht der dritte Kongress "Medizin und Gewissen" der IPPNW in Nürnberg heute zu Ende. Sehr kritisch wurde unter den mehr als 1000 Teilnehmer und rund 70 Referenten diskutiert, ob und wie die Gesundheitsreform zu einem solidarischen System beitragen kann, ohne dessen finanziellen Grenzen zu sprengen.

IPPNW-Presseinfo vom 25.4.2006

Gesundheit und Fürsorge im Ausverkauf

Junge Ärzte sammeln die Geschichten

25.04.2006 

In unserem Gesundheitswesen gewinnen immer häufiger Kommerz und Profit Überhand über Fürsorge und Berufsethos, es scheint zu einer x-beliebigen Branche der Wirtschaft zu werden. Sein eigentliches Ziel, das Helfen und Heilen, tritt dabei zusehends in den Hintergrund. Die nicht-kommerzielle Internetkampagne "1001 Geschichten und kein einziges Märchen - aus dem Alltag eines kranken Gesundheitswesens" sammelt seit März 2006 auf der Seite www.kein-einziges-maerchen.de "Wahre Geschichten über die Ware Gesundheit".

Aus IPPNW-Forum 95/05

Gesundheitspolitik beim Sozialforum

Einstieg zur gemeinsamen Diskussion

15.09.2005 

Nachdem Angelika Claussen (IPPNW) als Moderatorin eingangs Zugangsrationalität, Versorgungsqualität und Finanzierbarkeit als wichtige Parameter für die Entwicklung des Gesundheitswesens benannt hatte, identifizierte Klaus Dörner (Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie) gegenläufige Tendenzen der Entwicklung der letzten 25 Jahre: auf der einen Seite Schwächung der gesellschaftlichen Kohärenz und Ausweitung ökonomischer Interessen z.B. der Pharmaindustrie, bis hin zur Definitionsmacht über Diagnosen, andererseits aber auch die zunehmende Zahl freiwilliger Helfer, so dass schon von der Entstehung eines "dritten Sozialraums der Solidarität" gesprochen werden könne.

Stellungnahme zur Folter

IPPNW-ÄrztInnen mahnen an:

19.05.2004 

Im UN-"Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe" vom 10.12.1984 heißt es in Artikel 2, Abs. 2: "Außergewöhnliche Umstände gleich welcher Art, sei es Krieg oder Kriegsgefahr, innenpolitische Instabilität oder ein sonstiger öffentlicher Notstand, dürfen nicht als Rechtfertigung für Folter geltend gemacht werden." Die aktuellen Versuche, das Folterverbot angesichts des "Krieges gegen den Terror" zu relativieren oder Folter sogar zu rechtfertigen (in den USA Rumsfeld, Bush, Cheney; in Deutschland Wolfssohn), können nicht hingenommen werden. Die IPPNW fordert, das UN-Übereinkommen ohne irgendwelche Einschränkungen strikt einzuhalten.

Aktion
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin


Anne Jurema
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

5. Internationaler IPPNW-Kongress

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