IPPNW.DE

Artikel zum Thema Medizin und Gewissen

IPPNW-Presseinfo vom 25.4.2006

Gesundheit und Fürsorge im Ausverkauf

Junge Ärzte sammeln die Geschichten

25.04.2006 In unserem Gesundheitswesen gewinnen immer häufiger Kommerz und Profit Überhand über Fürsorge und Berufsethos, es scheint zu einer x-beliebigen Branche der Wirtschaft zu werden. Sein eigentliches Ziel, das Helfen und Heilen, tritt dabei zusehends in den Hintergrund. Die nicht-kommerzielle Internetkampagne "1001 Geschichten und kein einziges Märchen - aus dem Alltag eines kranken Gesundheitswesens" sammelt seit März 2006 auf der Seite www.kein-einziges-maerchen.de "Wahre Geschichten über die Ware Gesundheit".

lesen

Aus IPPNW-Forum 95/05

Gesundheitspolitik beim Sozialforum

Einstieg zur gemeinsamen Diskussion

15.09.2005 Nachdem Angelika Claussen (IPPNW) als Moderatorin eingangs Zugangsrationalität, Versorgungsqualität und Finanzierbarkeit als wichtige Parameter für die Entwicklung des Gesundheitswesens benannt hatte, identifizierte Klaus Dörner (Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie) gegenläufige Tendenzen der Entwicklung der letzten 25 Jahre: auf der einen Seite Schwächung der gesellschaftlichen Kohärenz und Ausweitung ökonomischer Interessen z.B. der Pharmaindustrie, bis hin zur Definitionsmacht über Diagnosen, andererseits aber auch die zunehmende Zahl freiwilliger Helfer, so dass schon von der Entstehung eines "dritten Sozialraums der Solidarität" gesprochen werden könne.

lesen

Stellungnahme zur Folter

IPPNW-ÄrztInnen mahnen an:

19.05.2004 Im UN-"Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe" vom 10.12.1984 heißt es in Artikel 2, Abs. 2: "Außergewöhnliche Umstände gleich welcher Art, sei es Krieg oder Kriegsgefahr, innenpolitische Instabilität oder ein sonstiger öffentlicher Notstand, dürfen nicht als Rechtfertigung für Folter geltend gemacht werden." Die aktuellen Versuche, das Folterverbot angesichts des "Krieges gegen den Terror" zu relativieren oder Folter sogar zu rechtfertigen (in den USA Rumsfeld, Bush, Cheney; in Deutschland Wolfssohn), können nicht hingenommen werden. Die IPPNW fordert, das UN-Übereinkommen ohne irgendwelche Einschränkungen strikt einzuhalten.

lesen

Gentechnik in Lebensmitteln

Die Kunst der Ernährung

15.07.2003 Seit Beginn des Industriezeitalters entwickelte sich die Nahrungsmittelindustrie kontinuierlich. Was zunächst als großer Erfolg an praktischen Errungenschaften z.B. für die Konservierung und dann für die Verfeinerung von Nahrungsmitteln gefeiert wurde, findet heute seinen Höhepunkt in der Entwicklung von neuzeitlichem "designer food". Längst hat die Gentechnikindustrie ihre Domänen in der Landwirtschaft und in der Erzeugung von "maßgeschneiderten" Nahrungsmitteln entdeckt.

lesen

Aus IPPNW-Forum 78/02

Zur momentanen Situation des Gesundheitssystems

Ein Interview mit Ellis Huber

15.12.2002 Das deutsche Gesundheitswesen leidet an einer systemischen Krankheit. Die beteiligten Akteure, Ärzteschaft, Krankenhausträger, Krankenkassen oder andere Verantwortungsträger optimieren die Durchsetzung ihrer Partikularinteressen. Es mangelt an einer systemischen Sichtweise, die den einzelnen als Teil eines größeren Ganzen erkennt. Individualisierte oder gruppenegoistische Profitziele stehen im Vordergrund, soziales Wachstum oder die Orientierung an humanitären Werten wird bei den meisten Beteiligten nicht mehr als wirkliche Aufgabe wahrgenommen. Es fehlt ein Denken und Handeln in sozialer Verantwortung.

lesen

Aktion
Aktion
Basisinfos
Basisinfos
Medibüros
Medibüros
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartnerin


Anne Jurema
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

IPPNW-Thementagung

Materialien

Sitemap Überblick