Artikel zum Thema Medizin und Gewissen

Aus dem IPPNW-Forum 68

Der Nürnberger Kodex und seine Folgen

"Forschen ohne Einwilligung"

15.04.2001 Hätte Anfang der neunziger Jahre jemand prognostiziert, dass einmal die Frage der medizinischen Forschung an nicht einwilligungsfähigen Menschen zu einem Thema in den Schlagzeilen wird, das die Medien und die Wahlkampfstrategien der Parteien beherrscht, hätten wohl die meisten von uns dies für völlig undenkbar und für Träumereien einiger linker Gesundheitskritiker gehalten. Heute, im Jahre 2000, ist dieser Zustand aber eingetreten.

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Aus dem IPPNW-Forum 68

Neue Gen-Politik

Wende in der Gentechnik- und Biomedizinpolitik?

15.04.2001 Die Gentechnikpolitik ist zur Chefsache geworden. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gibt jetzt die Richtung vor. Mit dem Rücktritt von Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer (Grüne) hat die SPD die Möglichkeit genutzt, neben den inhaltlichen auch die personellen Weichen neu zu stellen. Damit scheint sich nun eine Wende in der Gentechnik- und Biomedizinpolitik abzuzeichnen.

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Medizin im Nationalsozialismus

Würdigung von Walter Wuttke

15.02.2001 Walter Wuttke hat mit seinem Buch "Medizin im Nationalsozialismus - ein Arbeitsbuch" bereits 1980 anhand mehrerer hundert kommentierter Dokumente die Grundlage für die Auseinandersetzung mit ÄrztInnen im Nationalsozialismus geschaffen. Darüber hinaus gestaltete er mit einer Projektgruppe von StudentInnen der Medizin, der Pädagogik und der Empirischen Kulturwissenschaften in Tübingen die Ausstellung "Volk und Gesundheit - Heilen und Vernichten im Nationalsozialismus".

Aus dem IPPNW-Forum 66

Die Mythen in der Gesundheitspolitik

Dr. Bernard Braun über die Gesundheitsreform

15.12.2000 Die Reform der Gesundheitspolitik beruht auf vier Mythen. Der erste Mythos ist die Kostenexplosion. Dieser Begriff gründete sich auf Zahlen, die dadurch eine gewisse Seriosität gewinnen, dass sie auf OECD-Daten zurückgehen. Danach stiegen die Gesundheitsausgaben von 1970 bis 1996 von 6,4 auf 10,4 %. Der Anstieg von 6,4 % im Jahr 1970 auf 9,1 % 1975 ging auf die Anpassung der alten Bundesrepublik Deutschland an durchschnittliche mittel- und westeuropäische Verhältnisse zurück. Spitze waren damals wie heute die Vereinigten Staaten von Nordamerika mit heute ungefähr 14 %. Und die Schlusslaterne war Großbritannien mit heute 6,4 oder 6,5 Prozent. Es handelte sich also um eine Anpassung an durchschnittliche Verhältnisse.

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Gemeinsamer Appell vom 25. April 2007

Wir appellieren an die Pharmafirma Abbott

Lebensnotwendige Medikamente

Trotz zahlreicher internationaler Proteste rückt die Pharmafirma Abbott nicht von ihrer Entscheidung ab, die Zulassung von sieben neuen Medikamenten, davon eines zur HIV/Aids-Behandlung, für Thailand zurückzuziehen. Damit stellt Abbott den Zugang von vielen Tausend Aidspatienten/-innen zur verbesserten adäquaten Behandlung in Frage.

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