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Artikel zum Thema Global Health

Pressemitteilung vom 27.5.2016

Tausende Ärzte fordern von ihren Versorgungswerken Abzug von Investitionen aus Kohle, Öl und Gas

Klimawandel ist die größte Bedrohung für globale Gesundheit

Endegelände: Demonstration gegen Kohleabbau in der Lausitz am 13. Mai 2016.Foto: 350.org / Paul Lovis Wagner / https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/27.05.2016 

Knapp 2.500 Mediziner und sechs Ärzteorganisationen haben einen Aufruf an ihre Rentenversicherungen (Versorgungswerke) unterzeichnet. Darin fordern sie, alle Beteiligungen an Kohle-, Öl- und Gasunternehmen abzuziehen und so ein Zeichen für Klimaschutz und Gesundheit zu setzen. Ärztinnen und Ärzte machen gemeinsam mit sechs Medizinerorganisationen Druck auf ihre Versorgungswerke. In einem Appell, der von knapp 2.500 Ärzten unterzeichnet wurde, fordern sie, die direkten und indirekten Beteiligungen an den 200 größten börsennotierten fossilen Brennstoffunternehmen offenzulegen, sie abzuziehen und die Beiträge der Mitglieder nach sozialen, ethischen und ökologischen Kriterien anzulegen.

28. August – 3. September | Berlin

Global Health Summer School 2016: Beyond Trauma

Bewerbung bis 15. Mai 2016

Global Health Summer School. Foto: IPPNW13.04.2016 

Das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Berlin und die IPPNW Deutschland organisieren diesen Sommer gemeinsam die sechste internationale Global Health Summer School in Berlin. Im Fokus stehen dieses Jahr die Zusammenhänge zwischen politischer Gewalt, Trauma, Selbstermächtigung und Gesundheit im Kontext der aktuellen Fluchtbewegungen. Als zukünftige Fachkräfte des Gesundheitssystems ist es wichtig ein grundsätzliches Verständnis von "Menschen gemachten"-Traumata und soziale Determinanten von Gesundheit und Heilung zu entwickeln. Wir werden auf dieser Summer School auch von Geflüchteten lernen und mit ihnen darüber diskutieren, was sie brauchen und was sie bereits tun, um ihre Gesundheit zu verbessern.

4. Global Health-Konferenz am 12.9.2015

Globalisierung, Flüchtlinge und Gesundheit

Arztliche Basisversorgung im Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin in einem Zelt mitten auf dem Gelände.07.09.2015 

Die europäische Flüchtlingspolitik steht derzeit im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Menschen haben viele Gründe, ihr Heimatland zu verlassen: Krieg, Gewalt, Armut, Perspektivlosigkeit, repressive politische Systeme. Sie fliehen, um zu überleben, oder um ein besseres Leben an einem anderen Ort zu suchen. Die Hauptsorge dieser Menschen mag nicht der Zugang zu Gesundheitsversorgung sein, aber dieser Zugang ist essentiell für ihre Gesundheit. Viele Flüchtlinge erleben auf ihrem gefährlichen Weg nach Europa risikoreiche Situationen für ihre psychische und physische Gesundheit. Doch auch in den Zielländern wird ihnen eine angemessene Hilfe aufgrund von restriktiven Gesundheitssystemen oft verweigert. Die IPPNW lädt zusammen mit dem Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Universitätsmedizin Berlin zu der Konferenz "Globalisierung, Flüchtlinge und Gesundheit" am 12. September 2015 in Berlin ein.

Globale Gesundheitspolitik

Foto: VivrLatino21.07.2014 

Die von Sozialverbänden, NGOs, WissenschaftlerInnen und Gewerkschaften gegründete Deutsche Plattform für Globale Gesundheit, in der die IPPNW mitarbeitet, hat ein Positionspapier zum Konzeptpapier "Globale Gesundheitspolitik" der Bundesregierung (2013) vorgelegt. Die Plattform stellt den Einfluss sozialer Faktoren von Gesundheit, wie Ungleichheit, Lebensbedingungen, Bildung, Umwelt und Frieden in den Mittelpunkt. Diese bestimmen Gesundheit mehr als eine gute medizinische Versorgung und medizinischer Fortschritt.

IPPNW-Pressemitteilung vom 25.4.2013

Mehr Rechte für Flüchtlinge, Asylsuchende und Folteropfer

Bundesregierung vor Menschenrechtsausschuss

Die Bundesregierung muss den Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personen dringend verbessern. Grafik: IPPNW25.04.2013 

Anlässlich der heutigen Befragung der Bundesregierung vor dem Menschenrechtsausschuss fordern die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), den Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personen dringend zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise minderjährige Flüchtlinge und durch Folter und andere Gewalterlebnisse Traumatisierte.

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