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Artikel zum Thema Gesundheitspolitik

Pressemitteilung vom 23.6.2016

Ärztinnen und Ärzte verurteilen Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und ihre Berufsgruppe

Aktuelle Stunde im Bundestag zu den Aussagen von Thomas de Mazière zu ärztlichen Attesten in Abschiebeverfahren

Thomas de Maizière, Foto: MC1 Chad J. McNeeleyderivative work: MagentaGreen, Datei wurde abgeleitet 120216-D-TT977-152.jpg:, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3536421723.06.2016 

Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat Ärztinnen und Ärzten in einem Interview mit der Rheinischen Post unterstellt, falsche Atteste auszustellen und damit Abschiebungen zu verhindern. Die unterzeichnenden Organisationen wenden sich entschieden gegen den Versuch von Thomas de Maizière, Ärztinnen und Ärzte in der Abschiebepolitik der Bundesregierung zu instrumentalisieren. In einem Interview mit der Rheinischen Post hatte Thomas de Maizière behauptet, es würden „immer noch zu viele Atteste von Ärzten ausgestellt, wo es keine echten gesundheitlichen Abschiebehindernisse gibt". Wie das Innenministerium inzwischen eingestanden hat, bezog er sich dabei auf nicht belegte Zahlen.

Pressemitteilung vom 06.06.2016

Ärzte-Protest gegen Glyphosat vor dem Landwirtschaftsministerium

Ärzteverbände fordern Agrarminister Schmidt auf, bei Glyphosat-Abstimmung mit Nein zu stimmen

IPPNW-ÄrztInnen demonstriere am 6. Juni 2016, dem Tag, an dem die EU über die Verlängerung der Glyphosat-Zulassung abstimmt. Foto: Chris Grodotzki / Campact06.06.2016 

Ärztinnen und Ärzte in weißen Kitteln haben heute vor dem Landwirtschaftsministerium gegen die Wiederzulassung des Ackergiftes Glyphosat demonstriert. Zuvor hatte Ende Mai der 119. Deutsche Ärztetag in einer aufsehenerregenden Resolution die Bundesregierung und die EU-Kommission aufgefordert, keiner weiteren Verlängerung der Zulassung des von der WHO als wahrscheinlich krebserregend eingestuften Pestizids Glyphosat zuzustimmen.

Pressemitteilung vom 11.03.2016

Keine Rendite mit gesundheitsschädlichen Klimakillern

Fossil Free Health

Fossilfree Health, Grafik: medact.org11.03.2016 

Ärztinnen und Ärzte rufen ihre Versorgungswerke bundesweit auf, ihre Beteiligungen an Kohle-, Öl- und Gasunternehmen abzuziehen und damit ein Zeichen für aktiven Klimaschutz zu setzen. - Vier Ärzteorganisationen, die Studierendengruppe GandHi sowie 25 ErstunterzeichnerInnen haben ihre Versorgungswerke aufgerufen, die direkten und indirekten Beteiligungen an den 200 größten fossilen Energieerzeugungs-unternehmen offen zu legen und die Beiträge für die ärztliche Altersvorsorge nach ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien anzulegen.

Pressemitteilung vom 04.12.2015

Aktion „Stoppt die e-Card“: Bundestag will gläserne Patienten

"E-Health-Gesetz" durchgewinkt

Demonstration Freiheit statt Angst 2008, Foto: Bernd Brägelmann/Flickr, CC BY-SA 2.004.12.2015 

Mit den Stimmen der schwarz-roten Koalition hat der Deutsche Bundestag das sogenannte E-Health-Gesetz durchgewinkt. Jahrelange sachliche Kritik an dem Überwachungsprojekt wurde ausgeblendet. „Das Pleitenprojekt elektronische Gesundheitskarte (eGK oder e-Card) hat in den mittlerweile zehn Jahren Planung schon Milliarden Euro verschlungen, aber bisher keinen Nutzen für die Gesellschaft erbracht“, sagte Dr. Silke Lüder, Sprecherin der Aktion „Stoppt die e-Card, am Freitag in Hamburg. „Im Gegenteil: Das Gesamtprojekt ist unsicher, teuer und gefährlich. Das scheint unsere Bundestagsabgeordneten aber nicht zu tangieren."

Die größte Klimademonstration aller Zeiten am 28.&29. November

UN-Klimagipfel in Paris

http://globalclimatemarch.org/wp-content/themes/globalclimate/img/learnmore.jpg03.11.2015 

Spätestens seit der Veröffentlichung der Lancet Commissions on health and climate change ist Klimawandel auch ein Thema globalen Gesundheit: Eine internationales Bündnis "Our Climate, Our Health" ruft Angehörige des Gesundheitssektors unter dem Motto "für eine gesunde Zukunft" zur Beteiligung an den weltweiten Klimademonstrationen am 28.& 29.11 vor dem UN-Klimagipfel in Paris auf. In Paris und in hunderten Städten weltweit. Sie werden gemeinsam mit anderen  Klimagerechtigkeit und saubere Energien fordern.

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