Artikel zum Thema Gesundheitspolitik

Presseerklärung des vdää und der ippnw

Deutsche Ärzte-Delegation fordert Stopp der drastischen Sparpolitik

Humanitäre Krise in Griechenland

16.06.2015 Deutsche Ärzte und Ärztinnen fordern die Bundesregierung auf, die Austeritätspolitik zu stoppen. Der griechischen Regierung soll die Möglichkeit gegeben werden, der humanitären Katastrophe in ihrem Land zu begegnen. Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) hat vom 3.-6. Juni 2015 eine Delegationsreise nach Athen organisiert. Die 25 Mitglieder des vdää und der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung) waren schockiert über das Ausmaß der humanitären Krise in Griechenland: Sparpolitik und die darauf folgende grassierende Arbeitslosigkeit haben jeden dritten Griechen aus der Krankenversicherung ausgeschlossen.

lesen

Wucherpreise für die neuen Hepatitis C-Medikamente

IPPNW unterstützt Ärzteprotest

11.06.2015 Über 140 deutsche und österreichische Ärztinnen und Ärzte, von denen viele Menschen mit Hepatitis C behandeln und regelmäßig die neuen Therapien gegen die Krankheit verschreiben, beklagen öffentlich den hohen Preis dieser Medikamente. Die Ärzte betrachten die unangemessen hohen Preise für diese Medikamente mit Sorge. Wenn alle, die diese Medikamente benötigten, damit behandelt würden, würde dies - bei Behandlungskosten zwischen € 44.000 bis deutlich über 50.000 Euro allein Deutschland absehbar zu einem Kollaps des öffentlichen Gesundheitswesens führen.

lesen

24.03.2015 Zahlreiche IPPNW-Mitglieder haben ihre Berliner Ärzteversorgung aufgefordert, alle Investments aus der Kohle- , Öl- und Gasindustrie in einem Zeitraum von fünf Jahren zu beenden und die frei werdenden Mittel in Anlagen für eine nachhaltige und gesunde Zukunft zu reinvestieren. Der Brief wurde von Dieter Lehmkuhl (IPPNW Regionalgruppe Berlin) und Eckhard Schreiber (MEZIS-Vorstandsmitglied) initiiert und von 96 Ärzten und Ärztinnen gezeichnet. Schon jetzt führe die wesentlich durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (mit)verursachte Luftverschmutzung millionenfach zu vorzeitigem Tod, heißt es in dem Brief an den den Verwaltungsausschuss der Berliner Ärzteversorgung. Der Klimawandel stelle laut der Lancet-Kommission zu den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels die größte Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts dar.

lesen

Globale Gesundheitspolitik

21.07.2014 Die von Sozialverbänden, NGOs, WissenschaftlerInnen und Gewerkschaften gegründete Deutsche Plattform für Globale Gesundheit, in der die IPPNW mitarbeitet, hat ein Positionspapier zum Konzeptpapier "Globale Gesundheitspolitik" der Bundesregierung (2013) vorgelegt. Die Plattform stellt den Einfluss sozialer Faktoren von Gesundheit, wie Ungleichheit, Lebensbedingungen, Bildung, Umwelt und Frieden in den Mittelpunkt. Diese bestimmen Gesundheit mehr als eine gute medizinische Versorgung und medizinischer Fortschritt.

18.12.2012 Das breite Bündnis "Stoppt die e-Card" aus Ärzten, Patientenverbänden und Bürgerrechtlern warnt nach der schweren Spionageaffäre im Gesundheitsministerium vor den besonderen Risiken von Lobbyismus und Datenlecks im Gesundheitswesen. Die unmittelbare Nähe der Lobbyisten zu den Entscheidern sieht das Bündnis mit großer Sorge. „Der Vorfall wirft ein bezeichnendes Licht auf die politische Kultur und den Einfluss der Gesundheitsindustrie,“ sagt Dr. Silke Lüder, Sprecherin des Bündnisses.

lesen

Ansprechpartnerin

Susanne Dyhr, IPPNW-Referentin für Soziale Verantwortung
Susanne Dyhr
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: dyhr@ippnw.de

Global Health Summer

Menschenrechtstribunal

Menschenrechtstribunal / Permanent Peoples Tibunal
Für das Recht auf Gesundheit!
Urteilsverkündung am 16. Dezember 2020 (online)
Information  und Anmeldung

Materialien



Papier der Plattform "Globale Gesundheit"

pdf Datei

Navigation