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Artikel zum Thema Gesundheitspolitik

Wellcome Trust: Weitere fünf Jahre Investitionen in fossile Energien

Offener Brief fordert Transparenz und Divestment

30.06.2015 Der Wellcome Trust ist eine der wichtigsten philantrophischen Institutionen weltweit. Seine Arbeit hat Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlergehen vieler Millionen Menschen. Insbesondere hat der Wellcome Trust maßgeblich zur Erforschung des Klimawandels und seiner Folgen beigetragen. Umso enttäuschender die Nachricht, auch in den nächsten fünf Jahren in den Industriebereich fossiler Energien investieren zu wollen.
80 führende Gesundheitsexperten, darunter Fiona Godlee und Richard Horton, die Herausgeber des British Medica Journal bzw. des Lancet, sowie die beiden Vorsitzenden der internationalen Lancet Commission on Health and Climate Change und David Mc Coy, der Direktor und Klimaexperte der britischen IPPNW (Medact) haben den Welcome Trust in einem offenen Brief aufgefordert, Investitionen in den fossilen Energieerzeugungssektor zu beenden.

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Presseerklärung des vdää und der ippnw

Deutsche Ärzte-Delegation fordert Stopp der drastischen Sparpolitik

Humanitäre Krise in Griechenland

16.06.2015 Deutsche Ärzte und Ärztinnen fordern die Bundesregierung auf, die Austeritätspolitik zu stoppen. Der griechischen Regierung soll die Möglichkeit gegeben werden, der humanitären Katastrophe in ihrem Land zu begegnen. Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) hat vom 3.-6. Juni 2015 eine Delegationsreise nach Athen organisiert. Die 25 Mitglieder des vdää und der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung) waren schockiert über das Ausmaß der humanitären Krise in Griechenland: Sparpolitik und die darauf folgende grassierende Arbeitslosigkeit haben jeden dritten Griechen aus der Krankenversicherung ausgeschlossen.

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Wucherpreise für die neuen Hepatitis C-Medikamente

IPPNW unterstützt Ärzteprotest

11.06.2015 Über 140 deutsche und österreichische Ärztinnen und Ärzte, von denen viele Menschen mit Hepatitis C behandeln und regelmäßig die neuen Therapien gegen die Krankheit verschreiben, beklagen öffentlich den hohen Preis dieser Medikamente. Die Ärzte betrachten die unangemessen hohen Preise für diese Medikamente mit Sorge. Wenn alle, die diese Medikamente benötigten, damit behandelt würden, würde dies - bei Behandlungskosten zwischen € 44.000 bis deutlich über 50.000 Euro allein Deutschland absehbar zu einem Kollaps des öffentlichen Gesundheitswesens führen.

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24.03.2015 Zahlreiche IPPNW-Mitglieder haben ihre Berliner Ärzteversorgung aufgefordert, alle Investments aus der Kohle- , Öl- und Gasindustrie in einem Zeitraum von fünf Jahren zu beenden und die frei werdenden Mittel in Anlagen für eine nachhaltige und gesunde Zukunft zu reinvestieren. Der Brief wurde von Dieter Lehmkuhl (IPPNW Regionalgruppe Berlin) und Eckhard Schreiber (MEZIS-Vorstandsmitglied) initiiert und von 96 Ärzten und Ärztinnen gezeichnet. Schon jetzt führe die wesentlich durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (mit)verursachte Luftverschmutzung millionenfach zu vorzeitigem Tod, heißt es in dem Brief an den den Verwaltungsausschuss der Berliner Ärzteversorgung. Der Klimawandel stelle laut der Lancet-Kommission zu den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels die größte Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts dar.

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Globale Gesundheitspolitik

21.07.2014 Die von Sozialverbänden, NGOs, WissenschaftlerInnen und Gewerkschaften gegründete Deutsche Plattform für Globale Gesundheit, in der die IPPNW mitarbeitet, hat ein Positionspapier zum Konzeptpapier "Globale Gesundheitspolitik" der Bundesregierung (2013) vorgelegt. Die Plattform stellt den Einfluss sozialer Faktoren von Gesundheit, wie Ungleichheit, Lebensbedingungen, Bildung, Umwelt und Frieden in den Mittelpunkt. Diese bestimmen Gesundheit mehr als eine gute medizinische Versorgung und medizinischer Fortschritt.

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