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Artikel zum Thema Gesundheitspolitik

IPPNW-Presseinformation vom 11. Mai 2007

Elektronische Gesundheitskarte stoppen

110. Deutscher Ärztetag

11.05.2007 Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die kritische Erklärung der großen deutschen Ärzteverbände vom 8. Mai 2007 zum Projekt der elektronischen Gesundheitskarte. Anlässlich des 110. deutschen Ärztetages fordert die IPPNW einen Ausstieg der deutschen Ärzteschaft aus der Erprobungsphase und den Einstieg in eine intensive gesellschaftliche Debatte über die Folgen einer umfassenden Sammlung von Gesundheitsdaten in zentralisierten Systemen.

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IPPNW-Presseinformation vom 11. Mai 2007

Elektronische Gesundheitskarte stoppen

110. Deutscher Ärztetag

11.05.2007 Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die kritische Erklärung der großen deutschen Ärzteverbände vom 8. Mai 2007 zum Projekt der elektronischen Gesundheitskarte. Anlässlich des 110. deutschen Ärztetages fordert die IPPNW einen Ausstieg der deutschen Ärzteschaft aus der Erprobungsphase und den Einstieg in eine intensive gesellschaftliche Debatte über die Folgen einer umfassenden Sammlung von Gesundheitsdaten in zentralisierten Systemen.

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Elektronische Gesundheitskarte abgelehnt

IPPNW-Mitgliederversammlung

05.05.2007 Die Mitglieder der IPPNW lehnen die Einführung der geplanten, sogenannten elektronischen "Gesundheitskarte" ab. Das beschlossen sie in einer Resolution auf ihrer Versammlung in Berlin. Es werde fälschlicherweise versprochen, dass die elektronische Gesundheitskarte das Gesundheitswesen billiger und besser machen solle. Doch das Arzt Patienten-Verhältnis könne durch die Speicherung sensibler Patientendaten in zentralen Servern schwer beschädigt oder sogar zerstört werden.

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Keine Behandlung ohne Chipkarte

Patientin, 36 Jahre, Berlin

24.04.2007 Es gibt in B. nach Aussage unseres Kinderarztes nur zwei oder drei Kinder-Orthopäden. Bei der einen hatten wir einen Termin bekommen - was nicht leicht ist, meist nur Monate im Voraus zu kriegen. Für das jüngere Kind war ein Babysitter engagiert, mit dem anderen, knapp 3 Jahre, dessen Füße untersucht werden sollten, bin ich mit dem Fahrrad zum Termin gefahren - nicht stressfrei. Angekommen stellte ich fest, dass ich nur sein Kinderuntersuchungsheft dabei, die Krankenkassenkarte aber versehentlich bei meinem Mann gelassen hatte.

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Keiner weiß Bescheid

Patientin, 36 Jahre, Berlin

24.04.2007 An einem Freitagmittag wollte ich wegen einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung zum Arzt - alle drei Praxen in für mich erreichbarer Nähe waren schon um 12 Uhr freitags geschlossen. Also musste ich ins Krankenhaus. Das erste behandelt keine Patienten von außerhalb, auch nicht nur für ein Antibiotika-Rezept. Im nächsten war kein HNO-Arzt da, so musste ich ins dritte, wo ich 2,5 Stunden warten musste, bis ein HNO-Arzt zur Verfügung stand. Dort musste ich die 10 Euro Krankenhaus-Gebühr zahlen und bekam ein privates Rezept für das Antibiotikum - die 16 Euro dafür musste ich auch erst mal selbst zahlen. Der Apotheker sagte, ich müsse mir beim Hausarzt ein Kassenrezept besorgen, dann bekäme ich die 16 Euro zurück (minus 5 Euro Zuzahlung).

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Ansprechpartnerin

Susanne Dyhr, IPPNW-Referentin für Soziale Verantwortung
Susanne Dyhr
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: dyhr@ippnw.de

Global Health Summer

Menschenrechtstribunal

Menschenrechtstribunal / Permanent Peoples Tibunal
Für das Recht auf Gesundheit!
23.-25. Oktober 2020, Berlin
Flyer DE-EN (PDF)

Materialien



Papier der Plattform "Globale Gesundheit"

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