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Artikel zum Thema Flucht & Asyl

Pressemitteilung vom 15.1.2015

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz – Gegen Dublin III

Kampagnenstart

15.01.2015 

Heute startet die Kampagne „Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz. Gegen Dublin III“. Mit einem Appell an die Bundesregierung fordert PRO ASYL zusammen mit einem Bündnis aus Flüchtlingsräten, kirchlichen Organisationen, Wohlfahrtsverbänden, Richter- und Anwaltsvereinen und Menschenrechtsorganisationen - darunter die IPPNW - ein Ende der Abschiebung in EU-Staaten, in denen Flüchtlinge Haft, Hunger und Obdachlosigkeit erleiden müssen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 3.11.2014

Gesundheitliche Schäden billigend in Kauf genommen

Strafanzeige gegen den Berliner Innensenator Frank Henkel

Am 6. September 2014 beteiligten sich etwa 25 Ärztinnen und Ärzte an der Protestaktion „Wasser  aufs  Dach“. Foto: IPPNW03.11.2014 

IPPNW-Arzt Dr. Peter Hauber hat Strafanzeige gegen den Berliner Senator für Inneres und Sport, Frank Henkel, wegen Nötigung, Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung erstattet. Als Vorgesetzter der Polizei sei er verantwortlich für den Polizeieinsatz vom 26. August bis 7. September 2014 vor dem Haus Gürtelstrasse 39 in Berlin, bei dem die Flüchtlinge durch Nahrungsentzug und Unterversorgung mit Wasser zum Verlassen des Daches genötigt werden sollten.

IPPNW-Pressemitteilung vom 5.9.2014

Menschenunwürdige und lebensbedrohliche Zustände beenden

Situation der Flüchtlinge vom Oranienplatz bzw. Gürtelstraße

Mike Herbst, Flickr.org, https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/05.09.2014 

Die Ärzteorganisation IPPNW hat den Berliner Innensenator Frank Henkel aufgefordert, den Flüchtlingen auf dem Dach des Hauses in der Gürtelstraße unverzüglich Zugang zu Essen, Trinken, Medikamenten und medizinischer Versorgung zu gewähren. Die sieben noch ausharrenden Flüchtlinge sind seit dem 26. August 2014 ohne Nahrung und genügend Trinkwasser. Sie haben keine Kleidung zum Wechseln, keine sanitären Möglichkeiten und keine ausreichende ärztliche Versorgung.

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.7.2014

Uneingeschränkten Zugang zur medizinischen Versorgung gewähren

Referentenentwurf des Asylbewerberleistungsgesetzes

Medinetz Heidelberg, Foto: Jakub Szypulka22.07.2014 

Ärztinnen und Ärzte der IPPNW sehen den Entwurf des Asylbewerberleistungsgesetzes mit Sorge und haben Arbeitsministerin Andrea Nahles in einem Brief aufgefordert, den Gesetzestext nochmals kritisch zu überarbeiten. Nach Einschätzung der IPPNW würde das Gesetz in der jetzigen Form keinen Bestand vor dem Bundesverfassungsgericht haben und die Aufnahmerichtlinie der EU nicht umsetzen. "Die Gesetzesänderungen verhindern nicht, dass Asylbewerber in Deutschland Gefahr laufen, bürokratisch bedingten Schaden an ihrer Gesundheit zu nehmen", so die IPPNW-Ärztin Dr. Gisela Penteker.

Artikel von W. Eisenberg, T. Nowotny, K. Mohnike

Strittiges Alter – strittige Altersdiagnostik

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Radiologische Verfahrung der Altersdiagnostik können für die betroffenen Jugendlichen dramatische Folgen haben.02.05.2014 

Es ist ein Irrglaube, dass Ärzte das Alter exakt definieren können. Möglich ist nur eine grobe Schätzung. Für die betroffenen Jugendlichen können umstrittene radiologische Verfahren der Altersdiagnostik dramatische Folgen haben. Der Afghane Abdul* kommt im August 2012 mit 16 Jahren nach einer langen und lebensgefährlichen Flucht ohne seine Eltern nach Bayern. Die Behörden bezweifeln seine Altersangabe, die er nicht mit Dokumenten belegen kann, und setzen ein fiktives Geburtsdatum fest: den 1. Januar 1995. Dementsprechend hebt das Amtsgericht im Januar 2013 die Vormundschaft auf, weil Abdul als volljährig gilt. Die Anwältin des Jungen legt gegen diese Entscheidung Widerspruch ein: Abdul sei 16,5 Jahre alt und benötige Jugendhilfe.

Aktion
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin


Isolde Keller
Tel. 030/698074 - 18
Email: keller[at]ippnw.de

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Materialien

IPPNW-Forum 150 "Sicheres Herkunftsland? Abschiebung in Kriegs- und Krisengebiete"  Lesen | Im Shop bestellen

Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
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Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz   PDF-Download

Aktion "Wasser aufs Dach"

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