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Artikel zum Thema Flucht & Asyl

IPPNW-Pressemitteilung vom 20.11.2015

ÄrztInnen als willfährige Abschiebehelfer?

Geplante Asylrechtsverschärfung

20.11.2015 Die ÄrztInnen in sozialer Verantwortung (IPPNW) kritisieren die im Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums geplante elementare Einschränkung international garantierter Grundrechte von Flüchtlingen. Die im Entwurf vorgesehenen Abschiebungen trotz schwerer Erkrankungen (§ 60 Abs. 7 AufenthG-Entwurf) sowie eine ausschließliche Beauftragung vom Bundesinnenministerium bestellter Abschiebeärzte (§ 60a Abs. 2d AufenthG-Entwurf) verstoßen gegen den hippokratischen Eid und stehen im Widerspruch zu zahlreichen Beschlüssen von Bundesärztekammer und Ärztetagen. "Hier sollen offenbar die mühsam zwischen Innenministerium, Behörden und Ärztekammer erarbeiteten Regelungen gekippt werden, um Flüchtlinge ohne Rücksicht auf ihre körperliche und psychische Integrität abschieben zu können", kritisiert Carlotta Conrad, Vorstandsmitglied der IPPNW.

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Für ein Europa der Menschenrechte

Aufruf zu Solidarität und Menschenrechten

02.10.2015 Anlässlich des Nationalen Flüchtlingstages am 2. Oktober startet Amnesty International zusammen mit anderen NGOs wie der IPPNW, Pro Asyl, Gewerkschaften, Flüchtlingsinitativen und Künstlern einen Aufruf zu Humanität und Solidarität. Ziel ist es, ein breites Spektrum gesellschaftlicher Kräfte zu vereinen und möglichst viele Menschen in Deutschland zu erreichen und dafür zu gewinnen, den Aufruf zu unterzeichnen und sich zu den gemeinsamen Werten Humanität und Solidarität und der Wahrung von Menschenrechten zu bekennen. Unterzeichnen auch Sie unser Bekenntnis zu einem Europa der Menschenrechte.

Pressemitteilung vom 22.9.2015

Gesundheitsversorgung darf nicht an Grenzen enden

Deutsche Plattform für globale Gesundheit kritisiert Flüchtlingspolitik der Bundesregierung

22.09.2015 Die deutsche Plattform für globale Gesundheit (DPGG), ein Zusammenschluss von Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftler_innen aus dem Gesundheits-, Entwicklungs- und Friedensbereich, kritisiert, dass die Bundesregierung europäische und internationale Abkommen missachtet und auf Maßnahmen zur Abschottung und Abschreckung setzt, anstatt ihrer globalen Verantwortung gerecht zu werden. Auch lehnt die DPGG den jüngsten Gesetzentwurf von Innenminister Thomas de Maizière ab, der weitreichende Einschnitte in das Aufenthalts-, Asyl- und Sozialrecht vorsieht. „Auch in der abgeschwächten Version verletzt der Entwurf das Menschenrecht auf Gesundheit, weil mit der Umsetzung medizinische Versorgung nicht mehr für alle Flüchtlinge gewährleistet wäre,“ sagt der Gesundheits- und Entwicklungsexperte Dr. Dr. Jens Holst.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18.9.2015

Für ein Europa der offenen Grenzen

Flüchtlingspolitik

18.09.2015 Der ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich für eine Rückkehr zum Prinzip der offenen Grenzen in Europa einzusetzen und legale Zugangsmöglichkeiten für Flüchtlinge zu eröffnen. Grenzkontrollen, Zäune und Stacheldraht werden die Flucht der Menschen nicht verhindern, aber sie vergrößern das Leid der Flüchtlinge, die auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung bei uns in Europa Schutz suchen, bevor der Winter einbricht. Zur Unterstützung der Länder in Süd- und Osteuropa, in denen große Zahlen von Flüchtlingen ankommen, fordert die IPPNW finanzielle und logistische Unterstützung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 11.09.2015

Fluchtursache Krieg beenden

Flüchtlingspolitik

11.09.2015 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, der Kriegs- und Sicherheitslogik endlich eine Friedenslogik entgegen zu stellen. Teile der Regierung erklären Flüchtlinge immer noch zur Gefahr, die abgewehrt werden muss, statt die Ursachen für ihre Flucht zu beheben. Die Ärzteorganisation appelliert an die PolitikerInnen, den Etat zur Beseitigung der Fluchtursachen wie Krieg, Verfolgung und Klimawandel drastisch aufzustocken. Zusätzliche 40 Millionen Euro für die Sonderinitiative "Fluchtursachen bekämpfen" reichten bei weitem nicht aus. Zudem sollte zivile Konfliktbearbeitung Vorrang erhalten vor militärischen Interventionen, die oft auf die Sicherung von Ressourcen abzielen, nicht auf die Durchsetzung von Menschenrechten.

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Aktion
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Medibüros
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin

Susanne Dyhr, IPPNW-Referentin für Soziale Verantwortung
Susanne Dyhr
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: dyhr[at]ippnw.de

Global Health Summer

Materialien

IPPNW-Forum 156 "Humanität und Menschenrechte statt Ausgrenzung und Abschottung"
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Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
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Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
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IPPNW-Report "Prävention von Folter"
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Aktion "Wasser aufs Dach"

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