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Aktion

Keine Abschiebungen aus dem Krankenhaus!

Melde- und Informationsstelle der IPPNW

Die IPPNW hat eine erste unabhängige bundesweite Melde- und Informationsstelle geschaffen, über die wir Vorfälle von Abschiebungen und Abschiebeversuchen im Kontext stationärer Behandlung dokumentieren und Klinikpersonal über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären. Mit Ihrer Hilfe machen wir diese Zustände sichtbar und setzen uns für die Einhaltung von Menschen- und Grundrechten von geflüchteten Patient*innen ein.

Artikel zum Thema Flucht & Asyl

Offener Brief an Bundeskanzler Scholz vom 04. Januar 2024

Gesundheit von schutzsuchenden Menschen gefährdet

Bündnis appelliert gegen die Ausweitung des Zeitraums für abgesenkte Sozial- und Gesundheitsleistungen für Asylsuchende

04.01.2024 In großer Sorge um die Gesundheit schutzsuchender Menschen in Deutschland appelliert die IPPNW zusammen mit 50 Organisationen in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Scholz und Arbeitsminister Heil die geplante Verlängerung des Bezugszeitraums von AsylbLG-Leistungen umgehend zu stoppen. Durch diese Verlängerung würden Asylsuchende statt 18 Monaten nun sogar 36 Monate nur Anspruch auf abgesenkte Sozial- und Gesundheitsleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Damit wären Geflüchtete drei Jahre lang von der regulären medizinischen Versorgung ausgeschlossen.

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Artikel von Anne Jurema aus Forum Dez. 2023

Sachfremd und rechtswidrig

Die deutsche Asyl- und Integrationspolitik rutscht rasant nach rechtsaußen

10.12.2023 Seit Monaten verschiebt sich der Diskurs über Asylsuchende in Deutschland in rasantem Tempo nach rechts. Führende Politiker*innen jeglicher Couleur überbieten sich in Vorschlägen, damit weniger schutzsuchende Menschen nach Deutschland kommen und mehr das Land schneller verlassen. Inzwischen wurden viele dieser Vorschläge im Herbst nicht nur in einen eigenen Gesetzesentwurf zur „verbesserten Rückführung“ gegossen, sondern auch in Beschlüsse von Bund und Ländern auf dem Migrationsgipfel übersetzt. Sozial- und Migrationsrechtexpert*innen kritisierten, dass etliche Regelungen sowohl sachfremd und unwirksam, als auch mit den Grundrechten sowie dem Europa- und Völkerrecht nicht vereinbar seien.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7. Dezember 2023

Neues Meldeportal sammelt Fälle von Abschiebungen aus stationärer Behandlung

Launch des Portals zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2023

07.12.2023 Anlässlich des 75. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN am 10. Dezember 1948 kritisiert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Abschiebung von Geflüchteten aus stationärer Krankenhausbehandlung. Menschen werden in Krankenhäusern und Kliniken aufgrund der Schwere ihrer Erkrankungen behandelt und sollten dort einen besonderen Schutz genießen.

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Aus IPPNW-Forum 176

Abschiebungen im Kontext stationärer Behandlung

Meldestelle sammelt Fälle von Abschiebungen aus stationärer Behandlung

29.11.2023 Das neue Meldeportal „Behandeln statt verwalten“ der IPPNW sammelt Fälle und stellt Informationen und Beratungsangebote bereit. Menschen werden in Krankenhäusern und Kliniken aufgrund der Schwere ihrer Erkrankungen stationär behandelt und sollten dort einen besonderen Schutz genießen. Sichere Räumlichkeiten und geschützte Therapiebedingungen, vertrauensvolle und gewaltfreie Verhältnisse sind eine unabdingbare Grundvoraussetzung für den Heilungsprozess und die Gesundung erkrankter Menschen. Ungeachtet dessen kommt es immer wieder zu Abschiebungen von Patient*innen aus stationärer Krankenhausbehandlung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22. November 2023

Grobe Versäumnisse bei der Rassismusbekämpfung

Deutschland vor dem UN-Ausschuss Antirassismus

22.11.2023 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW und 21 weitere Organisationen kritisieren die Bundesregierung für mangelnde Anstrengungen im Kampf gegen den Rassismus. Zur Tagung des UN-Ausschusses zur Beseitigung rassistischer Diskriminierung stellen die Organisation fest, dass in Deutschland kein hinreichender Schutz vor rassistischer Diskriminierung besteht. Auch im Gesundheitsbereich kommt es zu systematischer Benachteiligung.

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Medibüros
Medibüros

Ansprechpartnerin

Anne Jurema

Anne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Materialien

Risiken und Nebenwirkungen von AbschiebungenRisiken und Nebenwirkungen von Abschiebungen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung von Grenzen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Empfehlungen für Gesundheitsfachkräfte in Abschiebesituationen
pdf-Datei

IPPNW-Forum 184: 
Menschenrechte statt Mauern: Für eine solidarische Migrationspolitik!
Lesen
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IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
Bestellen | PDF

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
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