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Artikel zum Thema Flucht & Asyl

IPPNW-Presseinfo vom 6. Juli 2005

Polizeigewalt bei Anti-NPD-Demonstration

Beamte verletzen IPPNW-Ärztin

06.07.2005 Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) verurteilen den massiven Polizeieinsatz in Braunschweig am 18. Juni gegen Demonstranten, die sich einem NPD-Aufmarsch in den Weg gestellt haben. Mehrere der Teilnehmer wurden dabei von 3.000 Polizisten mit roher Gewalt behandelt, um den Weg für die 200 Rechtsradikalen frei zu räumen. Dabei wurde auch eine IPPNW-Ärztin aus Braunschweig verletzt. Bislang ist die örtliche Polizeiführung jede Erklärung zu ihrem Vorgehen schuldig geblieben.

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Ausweisung auf Rezept

Kampagne "achten statt verachten"

25.05.2005 Zwischen 100.000 und 250.000 Menschen ohne Papiere leben in Berlin, in ganz Deutschland sind es rund eine Million Menschen. Die IPPNW hat gestern zusammen mit dem Jesuitenflüchtlingsdienst und der Medizinischen Flüchtlingshilfe die Kampagne "achten statt verachten" vorgestellt. Ziel ist eine legale medizinische Regelversorgung für illegale Migranten sowie Rechtssicherheit für Ärzte, Pfarrer, Lehrer und andere, die den Flüchtlingen helfen. Die Meldepflicht an die Behörden muss abgeschafft werden. Eine entsprechende Unterschriftenliste liegt derzeit in Arztpraxen und Krankenhäusern aus. Im Herbst sollen die Unterschriften dem Bundestagspräsidenten übergeben werden.

Aus IPPNW-Forum 90/04

Patienten dritter Klasse

Die Malteser Migranten Medizin

15.12.2004 Dreimal pro Woche finden sich in der Sprechstunde der Malteser Migranten Medizin, geleitet von Dr. Adelheid Franz, Menschen ohne Krankenversicherung ein. Die meisten der Patienten haben keine gültige Aufenthaltserlaubnis für Deutschland. Doch es kommen auch Selbständige, deren Einkommen nicht mehr ausreicht, die private Krankenversicherung zu zahlen und denen der Weg zurück in die gesetzliche Krankenkasse verschlossen bleibt. Auch Langzeitstudierende, die bis zu ihrem 30. Lebensjahr über die Eltern pflichtversichert waren und sich die Krankenversicherung anschließend nicht mehr leisten können, kommen in die Praxis - oder Touristen, die zum Beispiel bei einem Unfall nicht für die Kosten ihrer Behandlung aufkommen können.

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Aus IPPNW-Forum 90/04

achten statt verachten

Neue IPPNW-Kampagne

15.12.2004 Die Mitglieder des IPPNW-Arbeitskreises Flüchtlinge/Asyl beschäftigen sich schon seit über einem Jahr mit einer Kampagne zur Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Papiere. Schon den richtigen Slogan zu finden und untereinander abzustimmen war nicht einfach. Außer "achten statt verachten" war z.B. vorgeschlagen worden: "hinsehen statt wegschauen", "anerkennen statt abschieben", "mitfühlen statt gleichgültig sein". Den Ausschlag gab neben der sprachlich ansprechenden und eingängigen Wortfolge die Überzeugung, dass "achten" der umfassendste Ausdruck für eine ebenbürtige, besser: auf gleicher Augenhöhe geschehende Zuwendung ist.

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Europa macht dicht

Plakataktion der IPPNW Herford

30.11.2004 "Europa macht dicht" - Dieser Slogan steht noch bis Anfang Januar auf einer Plakatwand an der Wittekindstraße, die die IPPNW-Regionalgruppe Herford in Auftrag gegeben hat. Während im Hintergrund die Farben grün, gelb und rot zu erkennen sind, wurde in der Mitte eine Silhouette Afrikas angebracht. Ein Stacheldraht oberhalb des schwarzen Kontinents soll symbolisieren, dass nach Willen des Bundesinnenministers Otto Schily Europas Grenzen für Flüchtlinge aus Afrika geschlossen und "Auffanglager" im Norden des Kontinents errichtet werden sollen.

Aktion
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin


Anne Jurema
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Global Health Summer

Materialien

IPPNW-Forum 156 "Humanität und Menschenrechte statt Ausgrenzung und Abschottung"  Lesen | Im Shop bestellen

Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
Download (PDF)

Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz   PDF-Download

Aktion "Wasser aufs Dach"

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