IPPNW.DE

Artikel zum Thema Flucht & Asyl

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.12.2013

Unterstützung für Berliner Lampedusa-Flüchtlinge

IPPNW-Benefizkonzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

23.12.2013 Das IPPNW-Benefizkonzert zugunsten der Lampedusa-Flüchtlinge vom Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg am 10. Dezember 2013 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erbrachte Einnahmen in Höhe von 8.600 Euro. Das Geld kommt der ökumenischen Initiative „Asyl in der Kirche“ und der „Malteser Migrantenmedizin“ für ihre Arbeit mit den Flüchtlingen zugute. Der Verein „Asyl in der Kirche“ finanziert mit dem Geld Lebensmittel und Fahrkarten für die Lampedusa-Flüchtlinge. Die Malteser Migrantenmedizin kümmert sich um die medizinische Versorgung. Einige der Flüchtlinge, die im Caritas-Gebäude im Wedding nicht mehr unterkamen, wurden in das Flüchtlingswohnheim nach Marienfelde geschickt, wo sie zwar ein Dach über dem Kopf haben, aber sich selbst versorgen müssen. Zudem muss ein Teil der Lampedusa-Flüchtlinge demnächst eine Fahrt nach Italien antreten, um ihr Visum für Europa zu erneuern. Auch dafür fehlt das Geld.

lesen

IPPNW-Pressemitteilung vom 12.9.2013

Mehr Flüchtlinge aufzunehmen ist ein Gebot der Humanität

Aufnahme syrischer Flüchtlinge

12.09.2013 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat Bundesinnenminister Friedrich heute in einem Brief aufgefordert, das Flüchtlingskontingent aufgrund der katastrophalen humanitären Situation in Syrien und den Nachbarstaaten deutlich aufzustocken. „Angesichts von mindestens 4.000.000 Binnenflüchtlingen im syrischen Kriegsgebiet und 2.000.000 syrischen Flüchtlingen in den Nachbarländern handelt es sich bei den 5.000 Menschen um eine beschämend geringe Zahl. Das menschliche Leid hat durch die Kriegssituation ein unvorstellbares Ausmaß angenommen“, erklärt Dr. Sabine Farrouh, IPPNW-Vorstandsmitglied.

lesen

[Brief an Bundesinnenminister Friedrich]

Willkürliche Feststellung des Alters beenden

Altersfestsetzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

04.07.2013 Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) werden bei der Erstaufnahme in Bayern systematisch älter gemacht. Das hat eine Gruppe von sieben Ärztinnen und Ärzten, darunter IPPNW-Mitglieder, nach ihrer Besichtigung der Erstaufnahmeeinrichtung für UMF in der Bayernkaserne erklärt. „Wir halten diese offensichtlich übliche Art der Problemlösung, bei der unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach einer kurzen Inaugenscheinnahme von Amts wegen für volljährig erklärt werden, für eine unglaubliche und untragbare Behördenwillkür“, erklärt der Kinder- und Jugendarzt Dr. Thomas Nowotny aus Stephanskirchen. „Eine stichprobenhafte Fallerhebung bei der Regierung von Oberbayern ergab 29 Betroffene an nur drei Tagen. Damit ist zu befürchten, dass jeden Monat weit über 200 unbegleitete Jugendliche für erwachsen erklärt und damit ihrer Chance auf Jugendhilfe, Schul- und Berufsausbildung beraubt werden,“ so Nowotny.

lesen

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Bayernkaserne

Besuch der Erstaufnahmeeinrichtung durch Ärzteteam

20.06.2013 Am 20. Juni 2013, dem Internationalen Tag des Flüchtlings, hat eine Gruppe von sieben Ärztinnen und Ärzten, darunter IPPNW-Mitglieder, die Erstaufnahmeeinrichtung für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge in der Bayernkaserne besichtigt. Sie haben zahlreiche schwerwiegende Missstände festgestellt und sind der einhelligen Auffassung, dass der Aufenthalt von Jugendlichen in der Bayernkaserne eine Kindeswohlgefährdung darstellt. Unter anderem hat es wiederholt deutliche Anzeichen für sexuellen Missbrauch der in der Bayernkaserne lebenden Jugendlichen gegeben.

Aufspielen statt Abschieben

Lebenslaute-Konzert vor dem Bundesinnenministerium

19.06.2013 Mehr als 100 MusikerInnen des Chors und Orchesters "Lebenslaute" blockierten am 17. Juni 2013 mit gleichzeitig stattfindenden Konzerten die Zugänge zum Bundesinnnenministerium. Mitglieder der Ärzteorganisation IPPNW beteiligten sich an der Aktion. Die MitarbeiterInnen des Ministeriums konnten nur nach etlichen Umwegen und verspätet zu ihrer Arbeit gelangen. Seit 1986 macht die Musik- und Aktionsgruppe Lebenslaute mit spektakulären Aktionen, in denen sie klassische Musik mit politischem Protest und Zivilem Ungehorsam verbindet, auf sich aufmerksam. Mit ihrer jetzigen Aktion solidarisierte sich Lebenslaute mit den Forderungen eines Flüchtlingskongresses, der vom 13.-16. Juni in Berlin stattgefunden hatte.

lesen

Aktion
Aktion
Basisinfos
Basisinfos
Medibüros
Medibüros
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartnerin

Susanne Dyhr, IPPNW-Referentin für Soziale Verantwortung
Susanne Dyhr
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: dyhr@ippnw.de

Global Health Summer

Menschenrechtstribunal

Menschenrechtstribunal / Permanent Peoples Tibunal
Für das Recht auf Gesundheit!
23.-25. Oktober 2020, Berlin
Flyer DE-EN (PDF)

Materialien

IPPNW-Forum 156 "Humanität und Menschenrechte statt Ausgrenzung und Abschottung"
Lesen
| Im Shop bestellen

Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
pdf Datei

Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
pdf Datei

IPPNW-Report "Prävention von Folter"
Lesen | Im Shop bestellen

Aktion "Wasser aufs Dach"

Sitemap Überblick