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Aktion

Keine Abschiebungen aus dem Krankenhaus!

Melde- und Informationsstelle der IPPNW

Die IPPNW hat eine erste unabhängige bundesweite Melde- und Informationsstelle geschaffen, über die wir Vorfälle von Abschiebungen und Abschiebeversuchen im Kontext stationärer Behandlung dokumentieren und Klinikpersonal über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären. Mit Ihrer Hilfe machen wir diese Zustände sichtbar und setzen uns für die Einhaltung von Menschen- und Grundrechten von geflüchteten Patient*innen ein.

Artikel zum Thema Flucht & Asyl

IPPNW-Pressemitteilung vom 16. April 2020

Ärzt*innen fordern, besonders Schutzbedürftige sofort zu evakuieren

Minderjährige Geflüchtete aus Griechenland

16.04.2020 Am Samstag sollen 50 Kinder von den griechischen Inseln nach Deutschland evakuiert werden. Im Vergleich zu der noch Anfang März von der Bundesregierung angekündigten Zahl von 1.000-1.500 Kindern ist das unverhältnismäßig, kritisieren die Ärzt*innen in sozialer Verantwortung (IPPNW). Derzeit leben auf den griechischen Inseln 40.000 Geflüchtete in Lagern, die für 6.000 Bewohner*innen ausgelegt sind. IPPNW-Vorstandsmitglied Carlotta Conrad stellt fest, dass es „in der aktuellen Situation durch die Corona-Pandemie unmenschlich ist, in Europa Personen ohne Zugang zu Wasser zu wissen, ohne Möglichkeit des Social-Distancing und mit nicht-vorhandener medizinischer Versorgung“. Die Lager müssten aufgelöst und die Asylverfahren zügig bearbeitet werden.

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Pressemittelilung von Medibüros vom 14. April 2020

Zugang zu Medizinischer Versorgung: Für alle - jetzt sofort - für immer!

Offener Brief an die Bundesminister

14.04.2020 35 bundesweite Medibüros und Medinetze weisen auf die dramatische Versorgungssituation von hunderttausenden Migrant*innen ohne Krankenversicherungsschutz in der Corona-Krise hin. In einem offenen Brief an die gesundheitspolitischen Verantwortlichen ersuchen sie dringend um eine schnelle, bundesweit einheitliche und nachhaltige Lösung. Die unterzeichnenden und unterstützenden Organisationen mahnen an, dass der sichere und verlässliche Zugang zu gesundheitlicher Versorgung ein Menschenrecht ist und ohne Einschränkungen gewährt werden muss.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 09.03.2020

Versagen humaner europäischer Politik

Katastrophale Situation an der griechischen Grenze

09.03.2020 Die Ärzt*innen in sozialer Verantwortung kritisieren anlässlich der katastrophalen Situation an der griechischen Grenze die Aufgabe rechtsstaatlicher Prinzipien bzw. die Kapitulation des Rechtsstaates. „Aus Verzweiflung und wegen fehlender Unterstützung durch die anderen EU-Staaten werden Schutzbedürftige ohne Anhörung und Prüfung einfach an der Grenze zurückgewiesen. Das verstößt gegen das Refoulement-Verbot der Genfer Flüchtlingskonvention. EU und Bundesregierung ermutigen diesen Völkerrechtsbruch“, erklärt IPPNW-Vorstandsmitglied Carlotta Conrad. Dass sich die Spitzen der schwarz-roten Koalition gestern auf die Aufnahme von besonders schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen aus den überfüllten Flüchtlingslagern in Griechenland geeinigt haben, sei zwar ein erster Schritt, reiche aber bei weitem nicht aus.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 13.02.2020

Abschiebungen stoppen

Sammelabschiebung nach Afghanistan

13.02.2020 Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die gestern erfolgte 32. Sammelabschiebung nach Afghanistan und fordert die Abschiebungen afghanischer Geflüchteter - auch im Dublin-Verfahren - umgehend zu stoppen. „Abschiebungen sind ein schwerer Eingriff in die gesundheitliche Verfassung der Betroffenen und meist auch ihres Umfeldes. Besonders dramatisch erleben traumatisierte, psychisch kranke oder behinderte Menschen die Abschiebung“, erklärt IPPNW-Vorstandsmitglied Carlotta Conrad.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20.11.2019

Knapp 112.000 Unterzeichner fordern: „Keine Abschiebungen nach Afghanistan!“

Unterschriftenübergabe vor dem Bundeskanzleramt

20.11.2019 Heute übergeben die Initiatoren der Online-Petition „Keine Abschiebungen nach Afghanistan!“ knapp 112.000 Unterschriften um 11 Uhr vor dem Bundeskanzleramt. Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundeskanzlerin und den Bundesinnenminister aus diesem Anlass erneut auf, die Abschiebungen nach Afghanistan unverzüglich zu stoppen. Das Auswärtige Amt muss eine vollständige und unvoreingenommene Einschätzung der Sicherheitslage in Afghanistan vornehmen, die die Erkenntnisse internationaler Organisationen angemessen berücksichtigt.

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Medibüros
Medibüros

Ansprechpartnerin

Anne Jurema

Anne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Materialien

Risiken und Nebenwirkungen von AbschiebungenRisiken und Nebenwirkungen von Abschiebungen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung von Grenzen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Empfehlungen für Gesundheitsfachkräfte in Abschiebesituationen
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IPPNW-Forum 184: 
Menschenrechte statt Mauern: Für eine solidarische Migrationspolitik!
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IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
Bestellen | PDF

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
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