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Artikel zum Thema Flucht & Asyl

IPPNW-Pressemitteilung vom 5.9.2014

Menschenunwürdige und lebensbedrohliche Zustände beenden

Situation der Flüchtlinge vom Oranienplatz bzw. Gürtelstraße

05.09.2014 Die Ärzteorganisation IPPNW hat den Berliner Innensenator Frank Henkel aufgefordert, den Flüchtlingen auf dem Dach des Hauses in der Gürtelstraße unverzüglich Zugang zu Essen, Trinken, Medikamenten und medizinischer Versorgung zu gewähren. Die sieben noch ausharrenden Flüchtlinge sind seit dem 26. August 2014 ohne Nahrung und genügend Trinkwasser. Sie haben keine Kleidung zum Wechseln, keine sanitären Möglichkeiten und keine ausreichende ärztliche Versorgung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22.7.2014

Uneingeschränkten Zugang zur medizinischen Versorgung gewähren

Referentenentwurf des Asylbewerberleistungsgesetzes

22.07.2014 Ärztinnen und Ärzte der IPPNW sehen den Entwurf des Asylbewerberleistungsgesetzes mit Sorge und haben Arbeitsministerin Andrea Nahles in einem Brief aufgefordert, den Gesetzestext nochmals kritisch zu überarbeiten. Nach Einschätzung der IPPNW würde das Gesetz in der jetzigen Form keinen Bestand vor dem Bundesverfassungsgericht haben und die Aufnahmerichtlinie der EU nicht umsetzen. "Die Gesetzesänderungen verhindern nicht, dass Asylbewerber in Deutschland Gefahr laufen, bürokratisch bedingten Schaden an ihrer Gesundheit zu nehmen", so die IPPNW-Ärztin Dr. Gisela Penteker.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20.6.2014

Bundesregierung muss Flüchtlinge aus dem Irak aufnehmen

Hunderttausende Menschen auf der Flucht

20.06.2014 Laut UNO hat die Gewalt der ISIS-Miliz im Irak Hunderttausende zur Flucht gezwungen. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung am Weltflüchtlingstag auf, großzügig irakische Flüchtlinge aufzunehmen. Deutschland ist jetzt gefragt, den hilfesuchenden Menschen aus Syrien und dem Irak schnell und unbürokratisch zu helfen.

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Artikel von W. Eisenberg, T. Nowotny, K. Mohnike

Strittiges Alter – strittige Altersdiagnostik

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

02.05.2014 Es ist ein Irrglaube, dass Ärzte das Alter exakt definieren können. Möglich ist nur eine grobe Schätzung. Für die betroffenen Jugendlichen können umstrittene radiologische Verfahren der Altersdiagnostik dramatische Folgen haben. Der Afghane Abdul* kommt im August 2012 mit 16 Jahren nach einer langen und lebensgefährlichen Flucht ohne seine Eltern nach Bayern. Die Behörden bezweifeln seine Altersangabe, die er nicht mit Dokumenten belegen kann, und setzen ein fiktives Geburtsdatum fest: den 1. Januar 1995. Dementsprechend hebt das Amtsgericht im Januar 2013 die Vormundschaft auf, weil Abdul als volljährig gilt. Die Anwältin des Jungen legt gegen diese Entscheidung Widerspruch ein: Abdul sei 16,5 Jahre alt und benötige Jugendhilfe.

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.12.2013

Unterstützung für Berliner Lampedusa-Flüchtlinge

IPPNW-Benefizkonzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

23.12.2013 Das IPPNW-Benefizkonzert zugunsten der Lampedusa-Flüchtlinge vom Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg am 10. Dezember 2013 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erbrachte Einnahmen in Höhe von 8.600 Euro. Das Geld kommt der ökumenischen Initiative „Asyl in der Kirche“ und der „Malteser Migrantenmedizin“ für ihre Arbeit mit den Flüchtlingen zugute. Der Verein „Asyl in der Kirche“ finanziert mit dem Geld Lebensmittel und Fahrkarten für die Lampedusa-Flüchtlinge. Die Malteser Migrantenmedizin kümmert sich um die medizinische Versorgung. Einige der Flüchtlinge, die im Caritas-Gebäude im Wedding nicht mehr unterkamen, wurden in das Flüchtlingswohnheim nach Marienfelde geschickt, wo sie zwar ein Dach über dem Kopf haben, aber sich selbst versorgen müssen. Zudem muss ein Teil der Lampedusa-Flüchtlinge demnächst eine Fahrt nach Italien antreten, um ihr Visum für Europa zu erneuern. Auch dafür fehlt das Geld.

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Aktion
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Medibüros
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin

Susanne Dyhr, IPPNW-Referentin für Soziale Verantwortung
Susanne Dyhr
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: dyhr@ippnw.de

Global Health Summer

Menschenrechtstribunal

Menschenrechtstribunal / Permanent Peoples Tibunal
Für das Recht auf Gesundheit!
23.-25. Oktober 2020, Berlin
Flyer DE-EN (PDF)

Materialien

IPPNW-Forum 156 "Humanität und Menschenrechte statt Ausgrenzung und Abschottung"
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Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
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Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
pdf Datei

IPPNW-Report "Prävention von Folter"
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Aktion "Wasser aufs Dach"

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