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Artikel zum Thema Flucht & Asyl

Aus IPPNW-Forum 120/09

Ohne Angst zum Arzt

Die medizinische Versorgung von Papierlosen wurde erleichtert

11.01.2010 Lange haben viele Menschenrechtsinitiativen, Wohlfahrtsverbände und die IPPNW dafür gestritten, nun gibt es einen ersten Teilerfolg: Notfallpatienten ohne legalen Aufenthaltsstatus können sich in Deutschland ohne Angst vor Abschiebung im Krankenhaus behandeln lassen.

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Unterzeichnet von über 100 Organisationen

US-Deserteur André Shepherd braucht Asyl!

Ein Aufruf zum Antikriegstag 2009

01.09.2009 US-Deserteur André Shepherd hatte im November 2008 in Deutschland Asyl beantragt. Eine Entscheidung des Bundesamtes für Migration steht nach wie vor aus. Über 100 Gruppen und Organisationen fordern zum 1. September 2009 "die Bundesregierung auf, ihm Asyl zu gewähren und generell Verweigerer und Verweigerinnen zu schützen, die sich den Verbrechen der Kriege entziehen und flüchten". Wir dokumentieren die Erklärung im Wortlaut.

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Botschafter der Ungerechtigkeit

Interview mit Elias Bierdel, Vorsitzender von borderline europe

01.12.2008 Der Journalist Elis Bierdel wurde im Juli 2004 als damaliger Chef der Hilfsorganisation Cap Anamur festgenommen, nachdem er schiffbrüchige afrikanische Flüchtlinge nach Italien gebracht hatte. Angelika Wilmen führte ein Interview mit dem heutigen Geschäftsführer des Vereins "borderline europe".

 

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Ärztliche Mitwirkung bei der Abschiebung

Die "Reisefähigkeitsatteste"

01.12.2008 Vor 15 Jahren wurde das Asylrecht in Deutschland gravierend eingeschränkt. Viele Flüchtlinge, die durch politische Verfolgung und Folter traumatisiert sind, werden seither nicht mehr als Asylberechtigte oder Schutzbedürftige anerkannt. Am Ende eines oft jahrelangen und zermürbenden Asylverfahrens stehen sie irgendwann vor der für sie extrem bedrohlichen Situation einer Abschiebung zurück in das Land der erlittenen Gewalt, sie dekompensieren psychisch und werden suizidal.

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Trauma und Gewalt

IPPNW-Tagung am 22.11.2008

24.11.2008 Am 22. November 2008 war Prof. Veli Lök aus Izmir als Gast des Arbeitskreises Flüchtlinge und Asyl auf der Tagung „Trauma und Gewalt – Heilberufler im Spannungsfeld zwischen Recht, Politik und Ethik“ in Berlin. Er zeigte den beeindruckenden Film „Iskenseye Tolerans - Null Toleranz gegen Folter" über die Arbeit der Menschenrechtsstiftung in der Türkei, in dem die lärmenden Bilder brutaler Polizeigewalt den sachlichen ruhigen Stellungnahmen der Menschenrechtler aus Izmir und Istanbul gegenüber gestellt werden. Der Film hat inzwischen mehrere Preise in der Türkei bekommen.

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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin


Anne Jurema
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Global Health Summer

Materialien

IPPNW-Forum 156 "Humanität und Menschenrechte statt Ausgrenzung und Abschottung"  Lesen | Im Shop bestellen

Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
Download (PDF)

Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz   PDF-Download

Aktion "Wasser aufs Dach"

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