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Artikel zum Thema Soziale Verantwortung

IPPNW-Pressemitteilung vom 28.03.2017

Ärzteorganisation rügt Verstöße gegen hippokratischen Eid

Abschiebungen nach Afghanistan

28.03.2017 Die Ärzteorganisation IPPNW rügt anlässlich von 15 weiteren gewaltsamen Abschiebungen nach Afghanistan Verstöße gegen den hippokratischen Eid. „Geflüchtete werden für die Abschiebung nach Afghanistan für flugtauglich erklärt, obwohl sie es nicht sind“, kritisiert IPPNW-Arzt Tom Nowotny. Mehrere der von Abschiebung bedrohten Menschen sind suizidgefährdet. Am vergangenen Samstag hat ein junger Mann aus Kandahar nach Erhalt der Ablehnung seines Asylantrages Selbstmord begangen, wie die Münchener Abendzeitung berichtete.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9.03.2017

Rigide Abschiebepolitik verschärft Situation in Afghanistan

Abschiebungen nach Afghanistan

09.03.2017 Laut aktuellem UNHCR-Bericht gibt es in Afghanistan keine sicheren Regionen. Das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Inneren dagegen verteidigen in ihrem „Lagebericht der Bundesregierung über die Situation in Afghanistan“ die gewaltsamen Abschiebungen in ein Kriegsgebiet. Dem widerspricht die Ärzteorganisation IPPNW in ihrer Entgegnung vehement. Dass im vergangenen Jahr 127.892 afghanische Staatsangehörige einen Asylantrag in Deutschland gestellt haben - gegenüber 574 im Jahr 2007 und 32.000 im Jahr 2015  - zeige bereits, wie bedrohlich die Situation in Afghanistan sei.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9.2.2017

Afghanistan – Nicht sicher. ÄrztInnen fordern Abschiebestopp

Bundesweiter Afghanistan-Aktionstag am 11. Februar 2017

09.02.2017 Der Arbeitskreis Flüchtlinge und Asyl der Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die Massenabschiebungen in das unsichere Afghanistan und ruft zur Unterstützung eines bundesweiten Aktionstages mit Demonstrationen, Mahnwachen und Kundgebungen am 11. Februar auf. Afghanistan erfülle keine der Voraussetzungen, die das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) für eine "Rückführung in Würde" aufgelistet hat. "Entgegen den Beteuerungen des Bundesinnenministeriums erhalten kranke und traumatisierte Menschen nach ihrer Ankunft in Afghanistan keine Unterstützung", so IPPNW-Ärztin Eva Clemenz.

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Abschiebungen in ein Kriegs- und Krisengebiet sind inhuman

Sammelabschiebung von 26 afghanischen Geflüchteten

24.01.2017 Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die gestrige Sammelabschiebung von afghanischen Flüchtlingen als inhuman. Erneut wurden 26 Menschen in ein Krisen- und Kriegsgebiet abgeschoben. Nach Aussage des UNHCR gibt es in Afghanistan keine sicheren Regionen. In ihrer Stellungnahme auf Anfrage des Bundesinnenministeriums vom Dezember 2016 heißt es, dass es vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in Afghanistan nicht möglich sei,  bestimmte Regionen als sichere und zumutbare interne Schutzalternative anzusehen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10.01.2017

Keine Abschiebung nach Afghanistan

IPPNW unterstützt landesweite Mahnwachen gegen Abschiebung in Mecklenburg-Vorpommern

10.01.2017

Die Friedensorganisation IPPNW unterstützt die landesweiten Mahnwachen gegen Abschiebungen nach Afghanistan am 14. Januar 2017 in Mecklenburg-Vorpommern. Einen Monat nach dem ersten Abschiebeflug nach Kabul fordern AktivistInnen in mindestens 13 Städten einen Abschiebestopp nach Afghanistan. Allein in Mecklenburg-Vorpommern sind 70 AfghanInnen von der Abschiebung bedroht. Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Thüringen und Niedersachsen haben sich gegen die Abschiebungen gestellt. 

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Ansprechpartnerin


Anne Jurema
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

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Materialien

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Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
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Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

Kongress-Dokumentation

Medizin & Gewissen: "Was braucht der Mensch?" 14.-15. Oktober 2016, Nürnberg

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