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Artikel zum Thema Soziale Verantwortung

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.01.2017

Keine Abschiebung nach Afghanistan

IPPNW unterstützt landesweite Mahnwachen gegen Abschiebung in Mecklenburg-Vorpommern

10.01.2017

Die Friedensorganisation IPPNW unterstützt die landesweiten Mahnwachen gegen Abschiebungen nach Afghanistan am 14. Januar 2017 in Mecklenburg-Vorpommern. Einen Monat nach dem ersten Abschiebeflug nach Kabul fordern AktivistInnen in mindestens 13 Städten einen Abschiebestopp nach Afghanistan. Allein in Mecklenburg-Vorpommern sind 70 AfghanInnen von der Abschiebung bedroht. Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Thüringen und Niedersachsen haben sich gegen die Abschiebungen gestellt. 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.12.2016

Abschiebungen nach Afghanistan unvereinbar mit Menschenrechten

Sammelabschiebung von 50 afghanischen Geflüchteten

14.12.2016 Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die für heute geplante erste Sammelabschiebung von 50 afghanischen Flüchtlingen als unvereinbar mit der Achtung der Menschenrechte. Laut Medienberichten sollen auch kranke Geflüchtete abgeschoben werden. Auf der Liste steht u.a. auch ein afghanischer Hindu aus Hamburg. Die Hindus sind eine in Afghanistan verfolgte Minderheit. Anfang Oktober 2016 hatten die EU und Deutschland im Zusammenhang mit einer Geberkonferenz mit Afghanistan eine Rücknahmevereinbarung geschlossen. Die Unterzeichnung des Abkommens durch die afghanische Regierung war Voraussetzung für neue Hilfszusagen. Dieses Abkommen widerspricht allen humanistischen und demokratischen europäischen Werten.

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09.12.2016 London - Europäische Gesundheitsorganisationen veröffentlichen heute sechs Online-Fallstudien, um Pflegekräfte, ÄrztInnen und Studierende über die gesundheitlichen Dimensionen von Krieg, Gewalt und bewaffneten Konflikten aufzuklären. Sie werden bei der Medact-Konferenz “Healthy Planet – Better World“ am 10. Dezember 2016 in London präsentiert. Die Online-Fallstudien sind Teil einer pädagogischen Reihe, die GesundheitsarbeiterInnen dabei unterstützen soll, sich für die Prävention von Gewalt einzusetzen - von der Mikro-Ebene (z.B. Häusliche Gewalt, Diskriminierung von Flüchtlingen und Folter) bis hin zur Makro-Ebene (z.B. Atomwaffen, Klimawandel, Kriege).

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Der Debatte über CETA im EU Parlament breiten Raum geben

Gemeinsamer Brief von Ärztinnen und Ärzten an den Präsidenten des Europaparlamentes

23.11.2016 CETA soll im EU Parlament nun im Schnellverfahren durch gepeitscht und wichtige Fachausschüsse im Parlament  nicht mehr angehört werden. Ein fraktionsübergreifender Antrag, CETA vom EUGH auf Übereinstimmung mit EU Recht überprüfen zu lassen, wurde gerade mit Mehrheit abgelehnt. Die SPD ist dabei, Ihr Versprechen, dafür zu sorgen, dass CETA im EU Parlament umfassend beraten werden soll, zu brechen. Die IPPNW Regionalgruppe Berlin, die sich wiederholt mit Freihandelsverträgen und Gesundheit befasst hat, nimmt dies zum Anlass für einen offenen Brief an Martin Schulz, an den SPD Parteivorstand - und leicht  variiert  - an die CDU und SPD - Mitglieder der Ausschüsse für Gesundheit und für Handel des EU Parlamentes.

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.11.2016

Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland

Offener Brief an Merkel, de Maizière, Steinmeier und von der Leyen

17.11.2016 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Minister Thomas de Maizière, Frank-Walter Steinmeier und Ursula von der Leyen in einem Offenen Brief auf, ihre Afghanistan-Flüchtlingspolitik im Sinne der Menschenrechte zu korrigieren. Wie als sicher eingestufte Regionen über Nacht zu hoch gefährlichen werden können, hätten die jüngsten todbringenden Taliban-Attacken in Masar-i-Scharif und anderen nordafghanischen Städten gezeigt. Laut Amnesty International hat sich die Zahl der Flüchtlinge innerhalb Afghanistans in den letzten drei Jahren auf über 1,2 Millionen verdoppelt. UNHCR geht davon aus, dass eine interne Schutzalternative in den vom aktiven Konflikt betroffenen Gebieten unabhängig davon, von wem die Verfolgung ausgeht, nicht gegeben ist.

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Ansprechpartnerin


Anne Jurema
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

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Materialien

IPPNW-Forum 156 "Humanität und Menschenrechte statt Ausgrenzung und Abschottung"  Lesen | Im Shop bestellen

Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
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Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

Kongress-Dokumentation

Medizin & Gewissen: "Was braucht der Mensch?" 14.-15. Oktober 2016, Nürnberg

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