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Artikel zum Thema Soziale Verantwortung

Medscape, 17. August 2017

„Das Großprojekt muss gestoppt werden“

Elektronische Gesundheitskarte

17.08.2017 Steht die elektronische Gesundheitskarte eGK vor dem Aus? Entsprechende Meldungen wurden vom Bundesgesundheitsministerium (BGM) dementiert. Jedoch arbeiten verschiedene Krankenkassen derweil schon an eigenen Lösungen. Und in der Ärzteschaft ist die elektronische Karte umstritten. Medscape befragte dazu Dr. Silke Lüder. Die Fachärztin für Allgemeinmedizin in Hamburg ist stellvertretende Bundesvorsitzende der Freien Ärzteschaft e.V., Sprecherin der Aktion „Stoppt-die-e-Card“ und IPPNW-Mitglied.

IPPNW-Pressemitteilung vom 27.06.2017

Keine Abschiebung nach Afghanistan! Afghanistan ist nicht sicher, nirgends.

Innenministerkonferenz und geplante Abschiebungen nach Afghanistan

27.06.2017 Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Beschluss der Innenministerkonferenz, an den Abschiebungen nach Afghanistan festzuhalten. Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein ursprünglich für morgen geplanter Abschiebeflug demnächst stattfinden soll, obwohl die Innenminister aus Bund und Ländern das Auswärtige Amt aufgefordert haben, im Juli 2017 eine Neubewertung der Sicherheitslage vorzulegen. Alle einschlägigen ExpertInnen warnen, dass Krieg und Terror eine fast täglich wachsende Bedrohung des Lebens der Menschen dort sind. Dennoch wollen die Innenminister der Länder die sogenannte freiwillige Rückkehr afghanischer Flüchtlinge weiter fördern und „Gefährder, Straftäter und Ausreisepflichtige, die hartnäckig ihre Mitwirkung an der Identitätsfeststellung verweigern“, nach sorgfältiger Einzelfallprüfung immer noch nach Afghanistan abschieben.

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Pressemitteilung vom 18.05.2017

Deutsche Plattform für globale Gesundheit fordert Umdenken in der globalen Gesundheitspolitik

G20 Gesundheitsministertreffen in Berlin

18.05.2017 Zu Beginn des G20 Gesundheitsministertreffens, das sich mit globalen Gesundheitskrisen wie der Bekämpfung von Ebola und anderen Seuchen sowie der Eindämmung von Antibiotikaresistenzen befassen wird, fordert die Deutsche Plattform für Globale Gesundheit (DPGG) ein Umdenken in der globalen Gesundheitspolitik. In der DPPG engagieren sich Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbände, entwicklungspolitische Organisationen, Wissenschaft sowie soziale Projekte. Der DPGG ist es ein wichtiges Anliegen, die schädlichen Auswirkungen der Politik der dominierenden Wirtschaftsländer auf die Gesundheit in der Welt zu benennen und die sozialen und politischen Bedingungen für Gesundheit stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

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Brief an Gesundheitsminister Herrmann Gröhe

Hohe Preise schränken Zugang zu lebensnotwendigen Arzneimitteln ein

10.05.2017 Laut eines gemeinsamen Briefes zahlreicher Gesundheitsverbände zu einer Untersuchung der EU Kommission gefährden steigende Arzneimittelpreise die Nachhaltigkeit unserer Gesundheitssysteme. Darauf weisen auch die Berichte und Stellungnahmen verschiedener Gremien hin wie beispielsweise der UN High Level Panel Report zum Zugang zu Medikamenten. Die Analysen legen nahe, dass die gegenwärtigen Anreizsysteme für neue Arzneimittel und Medizinprodukte wenig zu bedarfsorientierten medizinischen Innovationen beitragen. Exklusive Vermarktungsrechte führen zu hohen Preisen für neue Arzneimittel, die in keiner Beziehung zu den Kosten ihrer Entwicklung stehen. Eine große Anzahl neuer Medikamente weist zudem oft einen nur marginalen, fragwürdigen bzw. nicht belegten Zusatznutzen auf.

09.05.2017 Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt die Verletzungen von Grundrechten wie das Recht auf Leben und die körperliche Unversehrtheit sowie den Schutz der Familie. In den letzten Wochen haben Abschiebungsversuche in Bayern zu massiven Verletzungen der seelischen Gesundheit bei den betroffenen Familien geführt. Mehrfach mussten laut der Bayrischen Ärzteinitiative für Flüchtlingsrechte Kleinkinder kinder- und jugendpsychiatrisch behandelt werden, weil sie durch Versuche der bayerischen Behörden, ihre Familien abzuschieben, massiv traumatisiert wurden.

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Ansprechpartnerin


Anne Jurema
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Global Health Summer

IPPNW-Thementagung

Materialien

IPPNW-Forum 156 "Humanität und Menschenrechte statt Ausgrenzung und Abschottung"  Lesen | Im Shop bestellen

Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
Download (PDF)

Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

Kongress-Dokumentation

Medizin & Gewissen: "Was braucht der Mensch?" 14.-15. Oktober 2016, Nürnberg

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