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Einladung, Vortrag am 1.11.2014, 20 Uhr, Berlin

Vom gemeinsamen Erinnern - zur gemeinsamen Zukunft

Israelischer Friedensaktivist auf Deutschlandtour

Einladung zu einer Veranstaltung
in Berlin am Samstag, 1. November 2014 um 20 Uhr
Urania Berlin e.V., Loft, An der Urania 17, 10787 Berlin

Israelischer Friedensaktivist auf Deutschlandtour
Vom gemeinsamen Erinnern - zur gemeinsamen Zukunft


Sehr geehrte Damen und Herren,

Zochrot ist eine israelische Nicht-Regierungsorganisation, die die Vertreibung der Palästinenser aus Israel in den Jahren 1948–49 bis heute dokumentiert. In dieser Woche ist ihr Begründer, der israelische Friedensaktivist Eitan Bronstein zu Gast in Deutschland und wird einen Vortrag über seine Arbeit halten. Zochrot spricht gezielt ein jüdisch-israelisches Publikum an, das diese Vergangenheit lange ausgeblendet hat bzw. noch bis heute leugnet. Für Palästinenser ist 1948 das Jahr der Nakba (arabisch: „Katastrophe“ – so bezeichnen Palästinenser ihre Vertreibung und Flucht aus dem heutigen Israel in den Jahren 1948/49), für jüdische Israelis das Jahr ihrer Staatsgründung. Während der Tag der „Staatsgründung“ in Israel ein offizieller Feiertag ist, darf der Nakba-Tag von den Palästinensern im Lande nicht begangen werden. Im März 2011 beschloss die Knesset ein kontroverses Gesetz, das zwar nicht das Gedenken verbietet, aber jene Institutionen bestraft, die solche Gedenkfeiern abhalten oder unterstützen. Das Nakba-Gesetz wurde 2012 vom Obersten Gericht bestätigt,

Für Bronstein ist die „Nakba“ nur ein Höhepunkt eines Ausgrenzungsprozesses, in dem die palästinensische beziehungsweise arabisch-christlich-muslimische Präsenz insgesamt aus der israelischen Gegenwart ausgelöscht werden soll. Seine Arbeit versteht er nicht als einen Kampf um historische Gerechtigkeit, sondern als ein Angebot an die israelisch-jüdische Gesellschaft, die Gegenwart durch eine neue Lesart der Vergangenheit anders wahrzunehmen. Zochrot will einen Perspektivenwechsel erreichen und damit den Grundstein für eine gemeinsame israelisch-palästinensische Zukunft legen.

Referent:

  • Eitan Bronstein Aparicio, hat sich der politischen Bildungsarbeit verschrieben. Er ist Begründer der israelischen Nichtregierungsorganisation Zochrot (Hebräisch: „Wir erinnern uns“), die die Nakba ins Bewusstsein der jüdischen Öffentlichkeit bringt. Von 2001-2011 war Bronstein der Direktor der Organisation.

Fanny-Michaela Reisin, Gründungsmitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost – EJJP Germany wird aus deutsch-israelischem Standort einige Schlaglichter auf die Ausführungen Bronsteins werfen. Ein Grußwort hält Dr. Alex Rosen, Kinderarzt und stellvertretender Vorsitzender der deutschen IPPNW-Sektion.

Wir bitten um Ankündigung und Berichterstattung. Eitan Bronstein steht Ihnen für Interviewanfragen zudem am Freitag, 31. Oktober 2013 zur Verfügung. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei mir.

Mit freundlichen Grüßen, Angelika Wilmen

Kontakt: Angelika Wilmen, Pressesprecherin der IPPNW, Tel. 030-69 80 74-15
Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin, www.ippnw.de, Email: wilmen@ippnw.de


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Ansprechpartner


Angelika Wilmen

Pressesprecherin
Koordinatorin der Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 / 698074 - 15
Mobil 0162 / 205 79 43
Email: wilmen[at]ippnw.de


Regine Ratke
Redaktion IPPNWforum und Web
Koordination Social Media
Assistenz der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 / 698074 - 14
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Dr. Jens-Peter Steffen
Dr. Jens-Peter
Steffen
Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: steffen[at]ippnw.de

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