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Aktuelle Pressemitteilungen

IPPNW-Pressemitteilung vom 03.02.2016

Türkei verwehrt ÄrztInnen den Zugang zu Schwerverletzten

Deutsche Sektion der IPPNW fordert sofortiges Ende der Blockade von Cizre und Versorgung der eingeschlossenen Menschen

Cizre, 25. Januar 2016. / Pro Humanitate e.V.03.02.2016 

Ein Ortsteil der kurdischen Stadt Cizre im Südosten der Türkei ist seit dem 14. Dezember 2015 mit einer durchgängigen Ausgangssperre belegt. Die BewohnerInnen sind von der Versorgung mit Wasser und Strom abgeschnitten.

Nach übereinstimmenden Aussagen mehrerer Menschenrechtsgruppen, unter anderem der "Türkischen Menschenrechtsstiftung" und "Amnesty International", befinden sich seit dem 23. Januar 2016 mehr als zwanzig zum Teil schwer verletzte Personen und einige Tote in einem Keller in der Stadt Cizre. Wegen des schweren Granatbeschusses der türkischen Sicherheitskräfte können sie nicht geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 28.01.2016

IPPNW plädiert für Prüfung eines unbefristeten, dauerhaften Einschlusses von Atomkraftwerken

Freigabe radioaktiven Materials beim AKW-Abriss

Vergnügungspark mit Kletterwand am Kühlturm des ehemaligen AKW Kalkar, Foto: Koetjuh / Wikipedia, Creative Commons (bearbeitet)28.01.2016 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf, die Option eines unbefristeten und auf Dauer angelegten Einschlusses der Atomkraftwerke zu prüfen. Beim Abriss stillgelegter Atomkraftwerke fallen neben stark strahlenden Materialien auch große Mengen Baumaterialien wie Stahl und Beton an, die geringfügig radioaktiv kontaminiert sind. Werden bestimmte Grenzwerte unterschritten, sollen diese Materialien auf Hausmülldeponien gelagert oder in den normalen Wirtschaftskreislauf eingespeist werden. Doch selbst eine geringfügige zusätzliche Strahlenbelastung bedeutet ein gesundheitliches Risiko. Die sogenannte Freigabe radioaktiven Materials ist daher aus gesundheitlichen Gründen nicht akzeptabel.

IPPNW trauert um wichtigen friedenspolitischen Mitstreiter

Andreas Buro ist gestorben

IPPNW-Beiratsmitglied Prof. Dr. Andreas Buro, Foto: IPPNW20.01.2016 

Prof. Dr. Andreas Buro ist gestern im Alter von 87 Jahren verstorben. Die IPPNW trauert um ihr Beiratsmitglied und wichtigen friedenspolitischen Mitstreiter. Er hat die gesellschaftlichen Entwicklungen und insbesondere die Auseinandersetzungen um Militär und Krieg in den letzten 60 Jahren in Deutschland maßgeblich mitgestaltet. Unter anderem war er Mitgründer der Ostermärsche und des Komitees für Grundrechte und Demokratie sowie des Dialogkreises für eine politische Lösung der kurdischen Problematik in der Türkei. Bis Ende der 1950er Jahre engagierte er sich zudem in der Kampagne "Kampf dem Atomtod" gegen die Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen. 

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Mobil 0162 / 205 79 43
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Dr. Jens-Peter Steffen
Dr. Jens-Peter
Steffen
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