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Pressemitteilung vom 31.08.2016

Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ fordert Ende des Bundeswehreinsatzes in Syrien

Kampagnenstart am Weltfriedenstag

Fotoaktion zum Start der Kampagne "Macht Frieden - Zivile Lösungen für Syrien", www.macht-frieden.de31.08.2016 

Am morgigen Weltfriedenstag startet die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“. Die Kampagne fordert von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, das Mandat für den Bundeswehreinsatz in Syrien nicht zu verlängern und sich stattdessen verstärkt für zivile Alternativen zur Konfliktlösung einzusetzen. Die Bundeswehr bereitet sich laut Medienberichten auf einen möglichen Abzug vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei vor. Ein solcher Schritt sollte der Anfang vom Ende des Bundeswehreinsatzes in Syrien werden.

Einladung/Terminankündigung

Gesundheit als Brücke zum Frieden?

Medizinische Friedensarbeit im Nordirak und in der Türkei

26.08.2016 

Krieg, Verfolgung, Terror, Flucht und Verlust der Heimat und von Angehörigen – das sind die Erfahrungen von Millionen von Menschen im Nahen Osten. Viele von ihnen haben sich auf den Weg nach Europa gemacht, die übergroße Mehrzahl jedoch suchen in Nachbarländern oder in friedlicheren Regionen im eigenen Land Zuflucht, so auch in den kurdischen Provinzen im Nordirak, wo heute jede fünfte Person ein Flüchtling ist. In der Türkei erleben wir zugleich einen atemberaubend schnellen Prozess der Aushöhlung der Demokratie und eine Eskalation von Gewalt und Repression. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir am 1. September 2016 um 19.30 Uhr in der Ev. Schule Berlin-Zentrum mit unseren zwei internationalen Gästen aus der Türkei und dem Nordirak sowie der IPPNW-Vizepräsidentin Europa über die Entwicklungen vor Ort und den Zusammenhang von medizinischer bzw. therapeutischer Arbeit und Friedensarbeit.

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.08.2016

Meilenstein für Atomwaffenverbot erreicht

Mehrheit der UN-Staaten will 2017 ein Verbot verhandeln, Deutschland stimmt dagegen

Seite an Seite stimmen Deutschland und die Türkei gegen eine UN-Resolution, in der die Aufnahme von Verhandllungen über ein Atomwaffenverbot gefordert wird. Foto: IPPNW22.08.2016 

Die Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen häufen sich, sei es durch Kim Jong Un, Donald Trump oder Theresa May. Am Freitagabend setzten 68 Staaten in Genf ein Zeichen gegen diese atomare Bedrohung und überstimmten eine kleine Gruppe von 22 Staaten, die weiterhin an der atomaren Abschreckung festhalten. Die so genannte "Ergebnisoffene Arbeitsgruppe der UN (Open-Ended Working Group, OEWG)" schickt in ihrem Schlussbericht eine Empfehlung an die UN-Vollversammlung, nächstes Jahr Verhandlungen über einen Verbotsvertrag aufzunehmen. Die IPPNW hält diesen Beschluss für einen „Meilenstein“ auf dem Weg zu einem Verbot von Atomwaffen.

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Mobil 0162 / 205 79 43
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Assistenz der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Dr. Jens-Peter
Steffen
Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising
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