taz, 14. April 2023

Deutsche Brennstäbe für russische AKW: Roter Teppich für den Kreml

Artikel der taz

14.04.2023 Trotz AKW-Aus gibt es weiter Atomanlagen in Deutschland. Brennstäbe für Reaktoren russischer Bauart sollen künftig in Lingen produziert werden.
Kurz vor dem Aus für die drei letzten deutschen Atomkraftwerke am Samstag, 15. April 2023 nehmen Umweltschützer die noch betriebenen Atomanlagen ins Visier. Ihr Blick richtet sich vor allem auf die Brennelementefabrik „Advanced Nuclear Fuels“ (ANF) im niedersächsischen Lingen, die ebenso wie die Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau vom Atomausstieg ausgeklammert ist.

Telepolis, 08. April 2023

Wider den "politischen Spagat" der nuklearen Teilhabe

Beitrag von Lars Pohlmeier, Vorsitzender der deutschen IPPNW

08.04.2023 Russland muss den Krieg beenden. Was aber kann der Westen tun? Kommentar und Vorschläge anlässlich der Ostermärsche.
Für Abrüstung sowie für Waffenstillstand und Frieden in der Ukraine gehen an diesem Wochenende bundesweit Tausende Menschen auf die Straße. Die Ostermärsche stehen traditionell im Zeichen des Friedens. Angesichts des brutalen und völkerrechtswidrigen russischen Krieges gegen die Ukraine ist das bitternötig. Denn ein jahrelanger Zermürbungskrieg – oder schlimmer, ein Atomkrieg – können nur durch internationale, diplomatische Bemühungen verhindert werden.

LORA Radio 92.4, 05. April 2023

Panzerbrechende Uranmunition in der Ukraine

Radiobeitrag mit Ute Rippel-Lau, Vorstandsmitglied der IPPNW

05.04.2023 Die Regierung von Großbritannien hat die Lieferung von panzerbrechender Uranmunition an die Ukraine genehmigt. Diese Munition ist mit abgereichertem Uran bestückt. Bei der Detonation entsteht radioaktives Aerosol. Wird dies von Organismen aufgenommen, kann das zu schwerwiegenden Folgeschäden führen. Zumeist wird das Problem klein geredet, auch weil es noch zu wenige Erkenntnisse gibt. Die Indizienlage jedoch wiegt schwer. Die IPPNW fürchtet langfristige Gesundheits- und Umweltschäden für die Ukraine und hat mit dem Vorstandsmitglied Ute Rippel-Lau über das Thema gesprochen.

Deutscher Naturschutzring, 05. April 2023

Im Kern gefährlich

Interview mit Jörg Schmid, IPPNW-Mitglied

05.04.2023 Bald jährt sich der Super-GAU von Tschernobyl zum 27. Mal, die Katastrophe von Fukushima liegt 12 Jahre zurück und am 15. April sollen die drei noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland endgültig vom Netz. Schon im Normalbetrieb ist radioaktive Strahlung potenziell gesundheitsgefährdend, nach einer Havarie ist die Gesundheitsgefahr für alle gravierend. Für einen echten Strahlenschutz ist die Senkung der Dosisgrenzwerte nötig, sagt Jörg Schmid von den Internationalen Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkriegs (IPPNW).

Frankfurter Rundschau, 10. März 2023

Kein verstrahltes Wasser ins Meer

Gastbeitrag von Dr. med. Angelika Claußen, Vorstandsvorsitzende der IPPNW

10.03.2023 Am heutigen 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum 12. Mal. Die Folgen der Katastrophe sind bis heute nicht ausgestanden. Noch immer leben 32 000 Evakuierte Fukushimas außerhalb ihrer verstrahlten Heimat. Die Rate für Schilddrüsenkrebs bei Kindern und Jugendlichen in der Präfektur Fukushima ist seit dem Super-GAU um das 15-fache erhöht. Jetzt hat die japanische Regierung entschieden, 1,3 Millionen Tonnen kontaminiertes Kühlwasser aus den havarierten Reaktoren im Pazifik zu verklappen.

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Video

"Hamburger Deklaration": Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs warnen vor Eskalation in der Ukraine
euronews.deutsch, 23.01.2023 
euronews.englisch, 23.01.2023

3sat NANO: Die grüne Krise
vom 12.12.2023
u. a. mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW)

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