IPPNW.DE

Tiroler Tageszeitung, 01.02.2019

INF-Vertrag: NATO-Partner stellen sich geschlossen hinter die USA

Der INF-Vertrag verpflichtet die USA und Russland seit 1987 zum Verzicht auf landgestützte ballistische Raketen und Marschflugkörper.

01.02.2019 Die NATO-Partner der USA haben sich geschlossen hinter deren Entscheidung zum Ausstieg aus dem INF-Vertrag zum Verzicht auf landgestützte atomare Mittelstreckenwaffen gestellt. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung der Militärallianz heißt es, die Verbündeten unterstützten den Schritt uneingeschränkt.

IPPNW-Gastbeitrag auf Mittelbayrische.de

Atomares Wettrüsten?

Die Bundesregierung muss ihre Abrüstungspolitik überdenken, die auf dem START-Prozess fußt

28.01.2019 Am 2. Februar läuft die 60-Tage-Frist zum INF-Vertrag aus, die US-Präsident Trump gesetzt hat. Wenn der INF-Vertrag zur Kontrolle nuklearer Mittelstreckensysteme endet und sich USA und Russland nicht aktiv um eine Verlängerung des START-Vertrages über 2021 hinaus bemühen, droht eine atomare Aufrüstung in Europa. Die USA werfen Russland wegen der Entwicklung des SSC-8-Marschflugkörpers Vertragsbruch vor. Russland gibt die Entwicklung der neuen Waffe zu, macht aber geltend, dass der SSC-8 nicht gegen den INF-Vertrag verstoße. Andersherum wirft Russland den USA vor, durch das in Rumänien stationierte Aegis-Raketenabwehrsystem ebenfalls den INF-Vertrag zu verletzen.

jungewelt.de, 23.01.2091

Krieger brauchen Kontra

Eskalation um INF-Vertrag bedroht Frieden. Atomwaffengegner fordern zum Widerstand gegen das Wettrüsten auf

23.01.2019 Es sei das »Gefühl von damals«, sagt Xanthe Hall. Die Friedensnobelpreisträgerin und Chefin von »Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs« (IPPNW) erinnert die derzeitige Eskalation um Atomraketen an die 1980er, als die nu­kleare Bedrohung für Europa durch die US-Stationierung der Mittelstreckenwaffen »Pershing II« real wurde. Ein flächendeckender Widerstand der Bevölkerung ist, anders als damals, allerdings nicht in Sicht. Am Mittwoch machte Hall in Berlin gemeinsam mit Aktivisten der »Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen« (ICAN) auf die Konsequenzen eines einseitigen Aufkündigens des INF-Vertrags durch die USA aufmerksam. »Die Gefahr eines Atomkriegs« sei wieder da, so Hall.

Evangelische Friedensarbeit, 16.01.2019

Ärzte- und Friedensorganisationen kritisieren Bundeswehrwerbung

16.01.2019 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW (Berlin) und die Deutsche Friedensgesellschaft (Stuttgart) fordern die Anhebung des Rekrutierungsalters für den Militärdienst auf 18 Jahre und das Verbot von Bundeswehr-Werbung bei Minderjährigen. Im vergangenem Jahr habe die Bundeswehr 1.679 Minderjährige rekrutiert, gut ein Fünftel davon seien junge Frauen gewesen, teilte IPPNW am Mittwoch in Berlin mit. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl zwar um 20 Prozent gesunken, bleibe aber weiter "auf einem skandalös hohem Niveau". Die Zahlen beruhen den Angaben zufolge auf einer Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag.

Spektrum.de, 14.01.2019

Patient Erde

Für Dr. Eckart von Hirschhausen ist Klimaschutz ein ganz praktischer und wichtiger Akt der Gesundheitsvorsorge.

14.01.2019 Die Erde hat Fieber. Und diesmal helfen nicht wie sonst Wadenwickel und abwarten. Es ist ernst. So ernst, dass manche sich nicht trauen, sich dafür zu interessieren. Das ist, wie wenn man irgendwo einen Knoten ertastet und nicht zum Arzt geht, aus Angst, es könnte was Schlimmes sein. Dabei gilt die bewährte Reihenfolge: erst die Diagnose, dann die Therapie. Das sollten Ärzte am besten wissen. Wenn eine Atombombe fällt, ist der Bluthochdruck auch egal. Deshalb gibt es bis heute die Organisation »Ärzte gegen den Atomkrieg«, die auf einen engagierten Kardiologen zurückgeht und den Friedensnobelpreis erhielt.

Newsletter abonnieren
Newsletter abonnieren
IPPNW-Forum
IPPNW-Forum
Presseinfos abonnieren
Presseinfos abonnieren
Digitale Pressemappe
Digitale Pressemappe

Video

Ansprechpartner


Angelika Wilmen

Pressesprecherin
Koordinatorin der Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 / 698074 - 15
Mobil 0162 / 205 79 43
Email: wilmen@ippnw.de

Samantha Staudte
Samantha Staudte
Redaktion IPPNWforum und Web
Koordination Social Media
Assistenz der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 / 698074 - 14
Email: staudte@ippnw.de

 
Dr. Jens-Peter Steffen
Dr. Jens-Peter
Steffen
Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: steffen@ippnw.de

Sitemap Überblick