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taz, 19.04.2019

Mit Tauben gegen Atomwaffen

Ostermärsche am Freitag gestartet

19.04.2019 Die Ostermarsch-Veranstalter*innen erwarten am Wochenende zehntausende Menschen. Den Auftakt gab es am Freitag vor einer Atomanlage.

Spiegel Online, 02.04.2019

Das machen Jugendoffiziere und Karriereberater

Bundeswehr an Schulen

02.04.2019 In Berlin will die SPD umsetzen, was Kinderrechtsaktivisten schon lange fordern: Minderjährige sollen nicht für die Bundeswehr geworben werden. Die Aufregung darüber halten die Sozialdemokraten für ein Missverständnis.

Der Rechner friert ein, blauer Bildschirm, ein lautes Ping: Wenn ein Jugendoffizier einen Vortrag im Klassenzimmer hält, dann können Schüler die dramatischen Folgen eines Cyberangriffs anschaulich erleben. Denn: "Wie spannend Politik sein kann, vermitteln die Jugendoffiziere auf ganz praktische Art und Weise", schreibt die Bundeswehr über die Arbeit ihrer Bildungsbeauftragten.

Chrismon, 27.03.2019

Bündnis: Keine Minderjährigen in der Bundeswehr

Ein neues bundesweites Bündnis von Organisationen hat zum "Girls Day" (28. März) eine Kampagne gegen die Rekrutierung von Minderjährigen für die Bundeswehr gestartet.

27.03.2019 Unter dem Motto "Unter 18 nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr" haben sich dazu 13 Organisationen unter anderem aus Gewerkschaften sowie der Friedens- und Kinderrechtsarbeit zusammengeschlossen, wie die Verantwortlichen am Mittwoch mitteilten. Sie kritisieren die Werbung der Bundeswehr bei Jugendlichen allgemein und speziell für den "Girls Day".

rp-online.de, 22.03.2019

Der Anfang vom Ende der Atomwaffen

Nobelpreisträger in Mönchengladbach

22.03.2019 Beatrice Fihn, Generalsekretärin der mit dem Friedensnobelpreis 2017 ausgezeichneten Organisation ICAN, fordert die Stadt Mönchengladbach in einem inspirierenden Vortrag dazu auf, sich gegen Atomwaffen zu engagieren. Beatrice Fihn findet klare Worte. Wer auf Abschreckung durch Atomwaffen setze, drohe letztendlich mit Massenmord. „Man hat sich auch auf ein Verbot biologischer und chemischer Waffen geeinigt“, sagt die charismatische Juristin und Generalsekretärin von ICAN, der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen. Das müsse auch bei Atomwaffen gelingen. „Produktion und Besitz von Atomwaffen müssen stigmatisiert werden“, fordert sie im Audimax der Hochschule Niederrhein, wo sie im Rahmen der Nobelpreisträger-Reihe des Initiativkreises Mönchengladbach spricht.

taz, 21.03.2019

Atomausstieg mit einer Ausnahme

Kritiker fürchten, Uran von Urenco aus Gronau werde künftig militärisch genutzt. Eine dubiose Stellungnahme spricht dagegen.

21.03.2019 Ein unscheinbares Gewerbegebiet im nordrhein-westfälischen Gronau zeigt, wie ernst der deutsche Atomausstieg zu nehmen ist. Neben einer Spedition, dem TÜV und dem Zentrallager des Lebensmittelhändlers Klaas & Kock breitet sich auf einem rund 60 Hektar großen Gelände die einzige Urananreicherungsanlage (UAA) der Bundesrepublik aus. Auf Grünflächen zwischen Stacheldraht und Überwachungskameras weiden Rinder. Am Tor der Anlage prangt das EMAS-Umweltsiegel der Europäischen Union.

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