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Deutsches Ärzteblatt, 16. April 2020

Erste Kinder aus griechischen Lagern kommen nach Osnabrück

16.04.2020 Die ersten nach Deutschland kommenden Flüchtlingskinder aus griechi­schen Lagern werden im Landkreis Osnabrück aufgenommen. „Die Kinder werden im Rahmen der Jugendhilfe dort untergebracht“, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Sozialministeriums. Nach Informationen der Neuen Osnabrücker Zeitung handelt es sich um bis zu 58 unbe­gleitete Minderjährige, die am Samstag am Flughafen Hannover erwartet werden.

taz, 13. April 2020

Ostermärsche digital

13.04.2020 Verbreitungswege im digitalen Raum zählte bislang nicht zu den Kernthemen der Friedensbewegten in Deutschland. Aber in diesem Jahr mussten sie sich zwangsweise damit befassen, denn wie die meisten Veranstaltungen im öffentlichen Raum fielen auch die Ostermärsche coronabedingt aus. Es war das erste Mal seit deren Aufkommen vor 60 Jahren, dass das Osterwochenende ohne klassische Friedensdemos ablief. Ganz absagen wollte die Friedensbewegung die Proteste aber nicht – und verlegte sie deshalb ins Internet.

Mittelbayerische, 10. April 2020

Atombomber? Nein Danke!

Wenn Deutschland in den Rüstungswettlauf der Atomwaffenstaaten einsteigt, wäre das ein verheerendes Signal.

10.04.2020 Die Bundesregierung plant den Kauf von bis zu 90 Eurofighter-Jets sowie 45 F-18-Kampflugzeugen des US-Herstellers Boeing. Damit sollen die 90 veralteten Tornados der Bundeswehr ersetzt werden. 30 der F-18-Flugzeuge sind als Trägersysteme für den Einsatz von US-Atomwaffen vorgesehen. Eine endgültige Entscheidung für den Kauf wird in Kürze erwartet. Die Kosten für die neuen Kampfflugzeuge sind schwer abzuschätzen. Legt man die Beschaffungskosten der australischen Regierung für die F-18 Boeing zugrunde, kosten allein die 30 Atombomber etwa 7,5 Milliarden Euro.

Neues Deutschland, 8. April 2020

Kreigsgegner laden zu alternativem Protest

08.04.2020 Ein Novum für die deutsche Friedensbewegung: Aufgrund der Corona-Krise wird es erstmals seit Jahrzehnten am Wochenende keine traditionellen Ostermärsche auf den Straßen geben. Ganz auf ein Statement verzichten müssen Kriegsgegner und Antimilitaristen jedoch nicht. Friedensorganisationen haben zu kreativen Aktionen im sowie außerhalb des Internets aufgerufen. Die Ideen sind vielfältig: »Wir fordern auf, Friedensfahnen, Transparente oder Schilder mit Friedensbotschaften ans eigene Haus oder ins Wohnungsfenster zu hängen«, erklärte Michael Schulze von Glaßer, politischer Geschäftsführer der Organisation »Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen« (DFG-VK), gegenüber »nd«.

Evangelischer Pressedienst, 15. März 2020

Diakon: Bundesamt verharmlost Strahlung in Fukushima

15.03.2020 Der frühere evangelische Sozialdiakon und Atomkraftgegner Paul Koch aus Uehrde (Kreis Wolfenbüttel) hat eine Internet-Petition gegen eine "Verharmlosung" der radioaktiven Belastung in Fukushima durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) angestoßen. Darin wird die Behörde aufgefordert, eine am 9. März veröffentliche Mitteilung "Fukushima-Jahrestag im Zeichen der olympischen Ringe: Aufenthalt stellt kein Risiko dar" zu überarbeiten.

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Waldbrände bei Tschernobyl
Interview mit Dr. Alex Rosen (IPPNW)
RTL, 22.04.2020

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