aerzteblatt, 2. März 2021

Zehn Jahre nach Fukushima: Gesundheitliche Folgen nicht gänzlich abschätzbar

02.03.2021 ast zehn Jahre nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima kritisieren Ärzte eine man­gelhafte Untersuchung der gesundheitlichen Folgen. Viele Fragen würden weiterhin nicht ausreichend in Studien untersucht, sagten zwei Vorsitzende der Ärzteorganisation IPPNW auf einer Pressekonferenz.

„Bisher wurde in Fukushima nur eine einzige Krankheitsentität bei Menschen systematisch untersucht: Schilddrüsenkrebs“, erklärte der deutsche IPPNW-Vorsitzende Alex Rosen. Dafür gebe es seit 2011 alle zwei Jahre Ultraschallscreenings bei den Kindern der Präfektur. Dabei wären in den vergangenen drei Untersuchungsrunden 20 Mal mehr Krebsfälle gefunden worden, als man aufgrund der Basis­inzidenz hätte erwarten können, so der Kinder- und Jugendmediziner.

ÄrzteZeitung, 28. Februrar 2021

Fukushima und Krebs: Handlungsmaxime Intransparenz?

von Matthias Wallenfels

28.02.2021 Atomkritische Ärzte warnen: Ein stets modifiziertes Design sowie Drop-outs aus den Reihenuntersuchungen junger Menschen in Fukushima auf Schilddrüsenkrebs stellen ein verzerrtes Bild der Realität dar.

peacelab, 24. Februar 2021

Global abrüsten, um das Klima zu schützen

24.02.2021 Der Klimawandel verstärkt nicht nur bestehende Konflikte: Kriege und militärische Interventionen sind gleichzeitig extrem schädlich für das Klima. Abrüstung kann daher nicht nur die Emissionen der Rüstungsproduktion reduzieren, sondern auch finanzielle Ressourcen für Klimaschutz freisetzen. Die Bundesregierung sollte auf eine nachhaltigere Sicherheitspolitik setzen.

Frankfurter Rundschau, 21. Januar 2021

Das Atomwaffenverbot macht die Welt sicherer

Gastbeitrag von Dr. med. Inga Blum

21.01.2021 Der UN-Vertrag ächtet nukleare Arsenale und erhöht den Druck auf die Besitzer, sie abzuschaffen. Der Gastbeitrag.

Morgen tritt der UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen in Kraft. Ein Grund zum Feiern, denn vom 22. Januar 2021 an sind die zerstörerischsten aller Massenvernichtungswaffen völkerrechtlich verboten – zunächst nur in den Unterzeichnerstaaten. Weltweit werden sie damit aber ab sofort geächtet. Ein Meilenstein für die weltweite Sicherheit.

 

 

n-tv, 17. Januar 2021

Ab Freitag sind Atomwaffen verboten

Gastbeitrag von Dr. med. Alex Rosen, IPPNW-Vorsitzender

17.01.2021 Am 22. Januar tritt ein UN-Abkommen in Kraft, das Atomwaffen völkerrechtlich verbietet. Auch Deutschland sollte sich dafür einsetzen, dass diese Waffenart weltweit aus den Arsenalen verschwindet.

Seit 75 Jahren lebt die Welt im sogenannten nuklearen Zeitalter. Mit der atomaren Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki setzte sich eine neue globale Rangordnung durch: Staaten mit Atomwaffen wurden unantastbar. Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erhielten sie ein Vetorecht, ihre politischen, wirtschaftlichen und militärischen Interessen standen plötzlich über denen der restlichen Welt. 

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Waldbrände bei Tschernobyl
Interview mit Dr. Alex Rosen (IPPNW)
RTL, 22.04.2020

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