Heise, 07. Mai 2022

Run auf Privatbunker: Illusion des Schutzes

Gastbeitrag von Helmut Lohrer, Vorstandsmitglied der IPPNW

07.05.2022 Atombunker haben Konjunktur. Das ist nicht neu: Schon vor Jahren verbreitete sich das Gerücht, dass es unter Superreichen einen solchen Trend gebe. Nun, da das Thema Atomkrieg auf erschreckende Weise aktuell geworden ist, rückt die Frage des Zivilschutzes vermehrt in den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit. Doch wer sich angesichts der Spannungen zwischen Nato und Russland einen Schutzraum zulegt, gibt sich einer gefährlichen Illusion hin. Im Ernstfall sind die Anlagen letztlich nutzlos.

Fuldaer Zeitung, 03. Mai 2022

Den Krieg beenden!

Gastkommentar von Dr. med. Lars Pohlmeier, IPPNW-Vorsitzender

03.05.2022 In der öffentlichen Debatte haben die Fragen der militärischen Optionen, Strategien und Ausrüstung längst die Oberhand gewonnen. Doch wahr ist doch: die Ukraine kann den Krieg gegen die Atommacht Russland nicht gewinnen, beziehungsweise nur um den Preis eines Eintritts der Nato in die Kampfhandlungen und dem Risiko eines Atomkrieges.

Heise, 02. Mai 2022

Im Sturm den Friedenskurs halten

Hamburger Erklärung zur Gefahr eines Atomkrieges, Friedensdebatten in Kriegszeiten und Solidarität mit Opfern von Kriegen

02.05.2022 Die deutsche Sektion der "Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges" (IPPNW) haben die Bundesregierung am Wochenende bei ihrem Jahreskongress in Hamburg dazu aufgefordert, die Anstrengungen für eine Waffenruhe in der Ukraine ins Zentrum des politischen Handelns zu stellen. Anstatt Waffen zu liefern und aufzurüsten, müssten diplomatische Wege für einen Waffenstillstand, Friedensverhandlungen und perspektivisch eine neue pan-europäische Sicherheitsarchitektur geschaffen werden.

Neues Deutschland, 02. Mai 2022

Die Gefahr eines Atomkrieges wächst

Gastkommentar von Ralph Urban, Vorstandsmitglied der IPPNW

02.05.2022 Die Bundesregierung und besonders der Bundeskanzler Olaf Scholz stehen unter massivem Druck, schwere Waffen in die Ukraine zu liefern. Der Angriffskrieg Russlands und die schrecklichen Bilder unsäglichen Leids von Zehntausenden Menschen in der Ukraine lösen heftig Empörung aus. Immer lauter wird der Ruf nach Gegenwehr, nach Waffen und nach schweren Waffen. Mögliche Risiken und Nebenwirkungen, die mit diesen Waffenlieferungen verbunden sind, werden ausgeblendet.

MDR, 29. April 2022

Ärzte kritisieren Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine

Interview mit Dr. med. Angelika Claußen, IPPNW-Vorsitzende

29.04.2022 Die Ärzt*innen-Organisation IPPNW spricht sich deutlich gegen die Lieferung von schwerer Waffen aus, da diese die Eskalationsspirale im Ukrainekrieg weiter befeuern. Stattdessen sollte sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die USA und Russland einen Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen erklären, sagt Angelika Claußen. Zudem macht sie deutlich, dass man auf einen Atomkrieg nicht vorbereitet sein kann. Dieser lässt sich nur verhüten.

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Waldbrände bei Tschernobyl
Interview mit Dr. Alex Rosen (IPPNW)
RTL, 22.04.2020

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