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Junge Welt, 20.06.2019

Krieg mit anderen Mitteln

Weltflüchtlingstag: Hilfsorganisationen beklagen Lage von Millionen Syrern. UN-Sonderbeauftragter fordert Aufhebung der Sanktionen

20.06.2019 Anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstags haben Hilfsorganisationen auf die weiterhin verheerende Situation in Syrien aufmerksam gemacht. »Obwohl die Lage sich in vielen Gebieten des Landes weiter stabilisiert hat, bleiben die Lebensumstände für Millionen Menschen dramatisch«, warnte der Leiter für Internationale Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), Christof Johnen, am Montag. Zwar habe sich der Zugang für humanitäre Organisationen verbessert, dennoch sei der Bedarf um ein Vielfaches höher als das effektive Hilfsangebot.

Humanistischer Pressedienst, 19.06.2019

Todesstaub durch Uran-Munition

19.06.2019 Greta Thunbergs "Fridays for Future" und der YouTuber Rezo schärften in den vergangenen Wochen das Interesse für den menschengemachten Klimawandel. Kaum beachtet dagegen werden die erheblichen toxischen und damit umweltschädigenden Folgen der Kriege in den letzten 30 Jahren. Insbesondere die Verwendung von Uran-Munition wird kaum noch thematisiert.

Greenpeace Magazin, 29.05.2019

UN-Berichterstatter: Mehr Flüchtlinge wegen Sanktionen in Syrien

Berlin

29.05.2019 Berlin (dpa) - Der UN-Sonderberichterstatter Idriss Jazairy hat scharfe Kritik an westlichen Sanktionen gegen Syrien geäußert. «Die Maßnahmen, die aus Sorge um die Menschenrechte angewendet worden sind, haben zur Verschärfung der humanitären Krise beigetragen», sagte Jazairy am Mittwoch in Berlin und ergänzte mit Blick auf Deutschland und Europa: «Sie schneiden sich ins eigene Fleisch.» Die Wirtschaftssanktionen gegen das Land trügen dazu bei, dass mehr Flüchtlinge Syrien verließen.

Frankfurter Rundschau, 14.05.2019

Die Ertrunkenen im Mittelmeer müssen aufrütteln

Warum bringt man geflüchtete Menschen aus überfüllten Lagern in der Ostägais nicht in leerstehende Unterkünfte in Deutschland? Der Gastbeitrag.

14.05.2019 Während in Deutschland und anderswo inzwischen Flüchtlingsunterkünfte leer stehen, leiden die Menschen in den Lagern in der Ostägäis unter menschenunwürdigen Umständen. Die Bilder der Flüchtlinge, die in den griechischen Lagern in der Ostägäis gestrandet sind, machen deutlich, dass am Rande Europas Lebenssituationen für Menschen entstanden sind, die nicht mit der Menschenwürde und den ethischen Grundvorstellungen vereinbar sind, die die Europäische Union für sich reklamiert. Dieser Herausforderung muss sich auch Deutschland stellen.

SWR, 6.05.2019

Friedensorganisation IPPNW fordert Verbot von Mittelstreckenraketen

Stuttgart

06.05.2019 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, die Stationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen in Deutschland dauerhaft zu verbieten.

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