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Interview im Neuen Deutschland

Eine fatale Verdrängung

75 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

06.08.2020 Zum 75. Jahrestag der US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf die japanischen Großstädte Hiroshima und Nagasaki fordert Alex Rosen, Vorsitzender der deutschen Sektion der IPPNW die Ächtung und Abschaffung aller Atomwaffen. "Die Sicherheitsarchitektur, die während des Kalten Krieges mühsam aufgebaut wurde, wird seit Jahren demontiert und die Atomwaffenarsenale auf beiden Seiten werden modernisiert", kritisiert der Kinderarzt. Der Mediziner beklagt zudem: "Deutschland nimmt über die Nato teil an der atomaren Abschreckung. Während russische Atomwaffen auf Westeuropa und die USA gezielt sind, trainieren deutsche Luftwaffenpiloten den Abwurf der in Büchel stationierten US-amerikanischen Atombomben über russischen Zielen."

Westfalen-Blatt, 22. Juli 2020

»Die Zeit drängt«

28 Gruppen bilden derzeit das Klimabündnis Bielefeld

22.07.2020 Die Veränderung muss in den Städten beginnen. „Dort finden 80 Prozent des Energieverbrauchs und 70 Prozent der CO 2 Emissionen statt“, sagt Angelika Claußen, eine von drei Sprechern des Klimabündnisses Bielefeld, das sich im Anschluss an den Ratsbeschluss der Stadt zum Klimanotstand gegründet hatte. Mittlerweile gehören 28 Initiativen dem Bündnis an. „Und es können gerne weitere dazukommen“, sagt Wolfgang Aubke, der den Seniorenrat der Stadt im Klimabündnis vertritt und der wie seine Mitstreiter befürchtet, dass vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie „notwendige Maßnahmen gegen den Klimawandel in den Hintergrund rücken“. Die Befürchtungen sind nicht von der Hand zu weisen. Spricht doch Stadtkämmerer Rainer Kaschel von zweistelligen Millionenverlusten. „Die Neigung besteht, dass andere Prioritäten gesetzt werden. Unsere Aufgabe wird es sein, aufzupassen, dass das nicht passiert“, benennt Aubke eine Zielsetzung des Bielefelder Klimabündnisses, das aus der Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) hervorgegangen ist.

Junge Welt, 16. Juni 2020

Arsenale weiter gut gefüllt

SIPRI-Jahrbuch: Warnung vor neuem nuklearen Wettrüsten

16.06.2020 Trotz einer weltweit leicht gesunkenen Zahl an Atomwaffen hat das Friedensforschungsinstitut (SIPRI) vor einem neuen nuklearen Wettrüsten gewarnt. Anfang dieses Jahres hätten die neun Atommächte – darunter China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea – über geschätzt 465 weniger Atomsprengköpfe als Anfang 2019 verfügt, heißt es im SIPRI-Jahrbuch 2020, das am Montag in Stockholm veröffentlicht wurde. 2018 war die Anzahl noch um 600 binnen Jahresfrist gesunken. Als sofort einsatzbereit gilt nur ein Teil der Atomsprengköpfe der USA, Russlands, Großbritanniens und Frankreichs, die bereits auf Raketen montiert seien oder sich auf aktiven Stützpunkten befänden. Die USA sind jedoch das einzige Land, das bisher Atomwaffen eingesetzt hat.

IPPNW-Gastbeitrag von Susanne Grabenhorst im IPS-Journal

Sanctions will lead to a humanitarian catastrophe

Unilateral sanctions by Western governments hinder the containment of the Covid-19 pandemic. They need to be lifted

16.06.2020 The Covid-19 pandemic has spread across the world. Although the numbers of infections and deaths vary between countries, they are increasing dramatically in some places, threatening people's health as well as the basis of their economic and social lives. The effects of the infection, but also of the political measures to contain it, such as shutdowns and lockdowns, are particularly dangerous for those countries whose medical and financial resources are limited.

Covid-19 Newsletter der bvmd, 7. Juni 2020

COVID-19 wird soziale und gesundheitliche Ungleichheiten verstärken

Ein Gastbeitrag von Claudia Böhm

07.06.2020 Die Pandemie sowie die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung treffen manche Menschen härter als andere. Die Infektion selbst gefährdet neben älteren Menschen und anderen Risikogruppen insbesondere sozioökonomisch benachteiligte Bevölkerungsgruppen – in Europa sowie weltweit. Sie können oft weder Abstands- noch Hygieneregeln einhalten, sind auf ihren Lohn angewiesen und haben noch dazu oft keinen Zugang zur Krankenversorgung oder können sich diese nicht leisten.

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Waldbrände bei Tschernobyl
Interview mit Dr. Alex Rosen (IPPNW)
RTL, 22.04.2020

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