Erfolgreiche Blockade am Atomwaffenstandort Büchel

Protestaktion "Büchel 65"

05.05.2015 Die IPPNW-Regionalgruppe Mannheim  blockierte am heutigen Morgen zusammen mit der Kurve Wustrow, einem Bildungswerk für Friedensarbeit im Wendland, erfolgreich das Haupttor des Atomwaffenstützpunktes Büchel/Eifel. Über eine halbe Stunde konnte der Verkehr in den Fliegerhorst nicht fließen und staute sich mehrere 100 Meter auf der angrenzenden Bundesstrasse. Damit sind die beiden Gruppen einem Aufruf von Büchel65 gefolgt, dem bestehenden Unrecht, das von  Atomwaffen ausgeht, mit Zivilem Ungehorsam zu begegnen. Die Aktivisten wollten auf das katastrophale humanitäre Leid für Menschen und Umwelt im Falle einer einzigen Atomwaffenexplosion, gezielt oder aus Versehen, hinweisen. „In einem solchen Fall können wir als Ärzte nicht mehr helfen.“ Deshalb gibt es aus ärztlicher Sicht nur ein einziges Rezept: Die Prävention, nämlich das Verbot von Atomwaffen und deren rigorose Abschaffung.

Mit dieser Aktion wurde auch auf die gegenwärtig stattfindende internationale Überprüfungskonferenz in New York aufmerksam gemacht und sollte öffentlichen Druck erzeugen, dass sich die Atomwaffenstaaten endlich in Richtung Abrüstung  bewegen. Denn diese Konferenz droht an der Weigerung der Atomwaffenstaaten zur Abrüstung ihrer atomaren Arsenale zu scheitern. Die Bundesregierung ist durch das Festhalten an der atomaren Teilhabe mit für dieses Scheitern verantwortlich. Denn in Büchel übt die Bundeswehr den Abwurf von Atombomben auf ihr Zielgebiet. Nur Druck von unten, aus der Zivilgesellschaft wird eine Richtungsänderung der Atomwaffenpolitik bewirken. Ziviler Ungehorsam, der wie heute morgen mit einer kleinen Regelverletzung  praktiziert wurde, macht noch einmal deutlich: „Unser Eid auf das Leben verpflichtet uns als Ärzte zum Widerstand.“ Am 14.5. wird sich eine IPPNW-Regionalgruppe aus Stuttgart an Aktionen im Rahmen von Büchel65 beteiligen.

Gerne stelle ich Ihnen Fotos zur Verfügung.
Weitere Informationen unter www.buechel-atomwaffenfrei.de

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