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Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung der Kampagne „Tokyo 2020 – The Radioactive Olympics“

Ärzt*innen warnen vor “radioaktiven olympischen Spielen 2020”

Ein Jahr vor Beginn der Olympiade in Tokio - Der Super-GAU in Fukushima ist nicht unter Kontrolle

24.07.2019 Aktivist*innen der Kampagne „Tokyo 2020 – The Radioactive Olympics“ protestierten heute in Frankfurt am Sitz des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Die Kampagne wurde von der Ärzteorganisation IPPNW und von japanischen und internationalen Organisationen initiiert, um daran zu erinnern, dass der Super-GAU von Fukushima von 2011 noch immer nicht unter Kontrolle ist. Anlass der Aktion ist die feierliche Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Japan in einem Jahr, am 24. Juli 2020. Die japanische Regierung plant die Austragung der Baseball- und Softballspiel-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In nur 20 Kilometer Entfernung soll im J-Village, Aufenthaltsort von überwiegend jungen Athlet*innen, zudem der olympische Fackel-Lauf starten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22.07.2019

Global Health Security: Nationale Sicherheit vor Menschenrechten?

Konferenz zur Globalen Gesundheitssicherheit in Berlin

22.07.2019 Auf der internationalen Konferenz zum Thema "Globale Gesundheitssicherheit in Zeiten des Neoliberalismus" von IPPNW, der Deutschen Plattform Gesundheit und der Charité am Wochenende warnten die Veranstalter vor einem angstbasierten Fokus auf den Ausbruch von Infektionskrankheiten wie z.B. Ebola oder Zika. Dieser Ansatz sei nicht repräsentativ für die globale Belastung durch Krankheiten und verhindere in vielen Fällen eine Debatte über soziale, wirtschaftliche und politische Determinanten der Gesundheit. Diese Debatte wurde auf der Konferenz mit ca. 100 internationalen Teilnehmenden aus Medizin, Politik, Wissenschaft und NGOs begonnen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 15. Juli 2019

IPPNW kritisiert Streichung der Zivilklausel in NRW

15.07.2019 Durch Neufassung des Landeshochschulgesetzes hat der Landtag in Düsseldorf kurz vor seiner Sommerpause auf Antrag der schwarz-gelben Landesregierung die „Zivilklausel“ gestrichen. Bislang hatten sich mehr als 60 Hochschulen in mehreren Bundesländern durch eine solche „Zivilklausel“ die Selbstverpflichtung auferlegt, ausschließlich für zivile und nicht für militärische Zwecke forschen. Die IPPNW sieht in dem Erhalt und der Weiterverbreitung von Zivilklauseln einen notwendigen ethischen Beitrag der Hochschulen, Nachhaltigkeit, Frieden und Demokratie zu fördern.

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Regine Ratke
Regine Ratke

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