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Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 30. Juli 2020

Das atomare Wettrüsten stoppen – New-Start-Vertrag verlängern

Abrüstungsverhandlungen zwischen den USA und Russland

30.07.2020 Friedensaktivist*innen haben heute mit rollenden Atombomben-Attrappen auf dem Pariser Platz in Berlin gegen ein atomares Wettrüsten demonstriert. Sie forderten eine Verlängerung des New-Start-Vertrages zur Begrenzung von strategischen Atomwaffen. Wichtige Abrüstungsverträge wie der INF-Vertrag zur Stationierung von Mittelstreckenraketen oder das Open Sky-Abkommens wurden bereits gekündigt. Im Februar nächsten Jahres läuft der New-Start-Vertrag aus. Seit Dienstag verhandeln die Regierungsexperten der USA und Russlands in Wien über atomare Rüstungskontrolle. Wird der New-Start-Vertrag nicht verlängert, droht eine Spirale der weltweiten nuklearen Aufrüstung.

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Presseeinladung: Fotoaktion zu den aktuellen Abrüstungsverhandlungen, 30. Juli 2020

STOP - the arms race! - Für eine Welt ohne Atomwaffen!

28.07.2020 Diese Woche verhandeln die USA und Russland über atomare Rüstungskontrolle. Der New-Start-Vertrag zur Begrenzung von strategischen Atomwaffen läuft im Februar 2021 aus. Nach dem Aus des INF-Vertrages zur Begrenzung von Mittelstreckenraketen und der Kündigung des Open Skies-Abkommens durch die USA ist das geplante Treffen zwischen Donald Trump und Wladmir Putin eine letzte Chance, um den einzigen noch verbliebenen Abrüstungsvertrag zu retten und verloren gegangenes Vertrauen wiederaufzubauen. Aus diesem Anlass veranstalten die Abrüstungsorganisationen DFG-VK, IPPNW Deutschland, ICAN Deutschland, die NaturFreunde Deutschlands und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden am Donnerstag, den 30. Juli 2020, auf dem Pariser Platz in Berlin eine Protestaktion für eine atomwaffenfreie Welt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28. Juli 2020

Für das UN-Atomwaffenverbot: Städte dürfen nie wieder zu Zielen werden

75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen

28.07.2020 Auch 75 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki leiden die Opfer noch an den Folgen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten am 6. und 9. August 1945  auf der Stelle. Bis zum Ende des Jahres starben über 200.000 Menschen. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen anzuerkennen und endlich den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen. Mit der Ratifizierung des Vertrages durch Fidschi (7. Juli) und Botswana (15. Juli) sind dem Abkommen 40 Länder beigetreten. 82 Staaten haben den Vertrag bereits unterzeichnet und bereiten ihren Beitritt vor. Mit 50 Beitritten tritt das Abkommen in Kraft, womit noch in diesem Jahr zu rechnen ist.

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