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2025

Bosnien

Von Lisa

Meine Zeit mit FundE in Bosnien und Herzegowina begann damit, dass ich  Ende August in Sarajevo aus dem Bus stieg und mit einem schönen Sommermorgen begrüßt wurde.  Im Gepäck hatte ich viele Fragen zu Bosniens Kultur, Geschichte und Politik, aber auch Nervosität darüber, wie ich mich alleine in einem für mich unbekannten Land und Gesundheitsystem zurrecht finden würde. Meine nächsten vier Wochen würde ich mit einer Famulatur in der Gynäkologie und Geburtshilfe im Universitätsklinikum Sarajevos verbringen.

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2025

Griechenland

Von Leonie und Johanna

Im Sommer 2025 hatten wir die Möglichkeit, über die IPPNW nach Griechenland zu gehen. Schon im Vorfeld beschäftigten uns zahlreiche Fragen: Welche Rolle werden wir einnehmen? Wie werden wir mit unseren Privilegien umgehen? Werden wir uns einleben können – trotz Sprachbarriere und trotz der emotional schwierigen Themen, die uns erwarten? Viele dieser Fragen wurden bereits im Vorbereitungsseminar in Berlin aufgegriffen, und dennoch blieb einiges offen, was uns bis zu unserer Abreise und auch teils noch heute beschäftigt.

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2025

Bosnien und Herzegowina

Von Laila

Bericht – mit F&E in Sarajevo
Diesen Sommer hatte ich die Möglichkeit, mit Unterstützung der IPPNW nach Sarajevo zu reisen und dort eine Famulatur zu absolvieren. Schon im Vorfeld war mir bewusst, dass dieser Aufenthalt mehr sein würde als ein Einblick in ein anderes Gesundheitssystem. Sarajevo ist eine Stadt, in der Geschichte, Gegenwart und Zukunft dicht beieinanderliegen und in der gleichzeitig eine beeindruckende Lebendigkeit und Offenheit spürbar ist. Schnell hatte ich das Gefühl, in diesem Umfeld willkommen zu sein und viel lernen zu können.

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2025

Nord-Mazedonien

Von Andrea

Als ich die Zusage für das Programm „famulieren & engagieren“ in Nordmazedonien bekam, fing ich direkt an, über dieses Land zu recherchieren, von dem ich zu diesem Zeitpunkt wenig wusste. Ich arbeite schon lange in der Altenpflege und habe einige Kolleg*innen aus Nordmazedonien oder anderen Ländern aus der Region. Ihre Erzählungen hatten mich neugierig gemacht.

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2025

Kosovo

von Lea

Kosovo war meine erste Wahl. Nicht, weil ich vorher so viel mit dem Land verband, sondern ganz im Gegenteil. Mein Wissen beschränkte sich auf Jahreszahlen und politische Ereignisse, die wir von ganz weit weg diskutierten, was sich manchmal komisch anfühlte und mich beschäftige. 

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2025

Serbien

von Sebi

Während meines Aufenthalts in Belgrad absolvierte ich im Rahmen des IPPNW-Programms „Famulieren und engagieren“ eine Famulatur am Klinisch-Krankenhauszentrum Belgrad. Mein Einsatz erfolgte im Bereich der Anästhesiologie. Den Großteil der Zeit verbrachte ich im Reanimationsraum, ergänzend war ich gelegentlich im OP sowie auf Station eingesetzt. Meine Anwesenheit im Krankenhaus beschränkte sich meist auf die Vormittage zwischen 8 und 13 Uhr.  Die Zusammenarbeit mit dem medizinischen Personal war durchweg freundlich und respektvoll. Besonders zu Beginn meines Einsatzes wurde mir viel erklärt, wodurch ich einen guten Einblick in die Abläufe der Abteilung erhielt. Im weiteren Verlauf meiner Famulatur wurde meine Rolle zunehmend beobachtend; ich konnte weniger praktisch mitarbeiten und erhielt weniger direkte Anleitung. Fachlich war die Erfahrung daher ambivalent, zugleich war das Arbeitsklima offen und zugewandt. 

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2025

Kenia

Von Jonah

Als ich die Zusage für Kenia bekam, war das zunächst eine spontane Entscheidung – und ehrlich gesagt neben der Vorfreude auch mit Unsicherheit verbunden. Ich habe vor der Abreise viel über meine Rolle nachgedacht: Was bedeutet es, als Medizinstudent aus Europa in einem Krankenhaus in Kenia zu sein? Wie erzähle ich von meinen Erlebnissen, wie verhalte ich mich vor Ort? Und was heißt eigentlich das „Engagieren“ im Namen des Programms Famulieren & Engagieren?
Das Vorbereitungstreffen der IPPNW hat mir geholfen, diese Fragen zwar nicht loszuwerden, sondern bewusster mitnehmen zu können. Ich habe dort Belkıs kennengelernt, die zweite Person mit der ich nach Kenia reisen würde – wir waren von Anfang an auf einer Wellenlänge, haben offen über unsere Unsicherheiten gesprochen und uns gegenseitig gestützt. Das Gefühl, dass sich die Entscheidung nach Kenia zu gehen „richtig“ anfühlt, kam aber bis zu meinem Abflug nie.

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2025

Nepal

Von Felix

Nach meiner erfolgreichen Bewerbung und dem Auswahltag entschied ich mich für Nepal, da mich sowohl die Möglichkeit einer engen kulturellen Einbindung als auch das nepalesische Gesundheitssystem besonders interessierten. Obwohl die ursprünglich geplante Unterbringung in einer Gastfamilie nicht zustande kam, war ich sehr glücklich über die Zusage für Nepal.
Das Vorbereitungswochenende in Berlin verlief hilfreich, wenn auch anders als erwartet. Als meine Reise schließlich begann, war ich deutlich nervöser als gedacht, doch die Anspannung legte sich schnell, sobald ich im Flugzeug saß.

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2025

Kenia

Von Belkıs

Einige Minuten sind schon vergangen, seit ich hier im Novembersonnenlicht in meinem Bett sitze
und auf meine Tastatur starre. Es scheint mir eine unmögliche Aufgabe, im Umfang dieses kleinen
Berichtes ausgerechnet genau die Worte zu treffen, die diese unbeschreiblichen zwei Monate in
Kenia doch irgendwie würdig beschreiben sollen. Trotzdem gebe ich dem hier einen Versuch:
Als die Zusage für Kenia kam, überfiel mich zunächst die Vorfreude darüber, dass ich tatsächlich
diese wertvolle Chance bekommen sollte. Mit der Realisation regten sich allerdings auch
allmählich die Zweifel in mir, die mit meiner ersten Reise in ein Land und eine Kultur
zusammenhingen, die mir so unbekannt waren.

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