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Aktuelles

Pressemitteilung vom 30.09.2016

Krieg schafft auch in Syrien keinen Frieden – Friedensbewegung fordert Waffenstillstand und erneute Verhandlungen

Bundesweite Friedensdemonstration in Berlin am 8. Oktober

Friedensdemonstration 8.10.2016 in Berlin, http://friedensdemo.org/30.09.2016 

Mit Entsetzen und Abscheu verfolgt die Friedensbewegung seit fünf Jahren den Krieg in und gegen Syrien. Hundertausende Tote und Millionen auf der Flucht sind das Ergebnis der kriegerischen Auseinandersetzung, in der sich innere Gewaltkonflikte, äußere Einflüsse, Interventionen, religiöser Fanatismus, Terrorismus und eine Politik des Regime-Change zu einem verheerenden Mix verbinden. Nicht zuletzt trägt das verbale Aufrüsten aller Seiten zu einer scheinbar unlösbaren Gewaltspirale bei. Es ist gerade diese sich aufschaukelnde Stellvertreter-Dimension des Krieges, die in eine weit über Syrien oder die Region hinausführende Kriegsbedrohung eskalieren kann.

Pressemitteilung vom 29.06.2016

UN-Resolution für Atomwaffenverbot auf dem Tisch

Sechs Staaten bringen Forderung nach Verhandlungskonferenz in 2017 ein

ICAN-Grafik für ein Atomwaffenverbot29.09.2016 

Sechs atomwaffenfreie Staaten, darunter die EU-Staaten Österreich und Irland, haben der UN eine Resolution vorgelegt, die im Jahr 2017 Verhandlungen über einen neuen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen vorsieht. Die deutsche Bundesregierung sollte diese Position bei der kommenden Generalversammlung unterstützen. Das fordern die Ärzteorganisation IPPNW und ICAN Deutschland (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen). Schon bevor der Abrüstungsausschuss der UNO nächste Woche Montag beginnt, haben sechs atomwaffenfreie Staaten einen Resolutionsentwurf eingebracht, mit dem sie die Empfehlung einer im August abgeschlossenen UN-Arbeitsgruppe übernehmen, die sich für die Aufnahme von Verhandlungen über ein Verbot ausgesprochen hatte.

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.09.2016

Gesundheitsorganisationen fordern weltweites Atomwaffenverbot

Aus humanitären Gründen soll die Bundesregierung Atomwaffen in Deutschland verbieten

Gesundheitsorganisationen fordern weltweites Atomwaffenverbot, Grafik: IPPNW26.09.2016 

Zehn Gesellschaften, Verbände und Organisationen aus dem Gesundheitswesen haben heute einen Appell an die Bundesregierung veröffentlicht. Unter dem Titel „Eine Welt ohne Atomwaffen ist eine Frage der Humanität“ fordern sie „die bestehende Stationierung von Atomwaffen in Deutschland umgehend zu verbieten“. Die Bundesregierung solle sich „ab sofort in allen internationalen Gremien aktiv für die Verhandlung eines weltweiten Atomwaffenverbotes einsetzen“. Diese Forderungen leiten sich aus der Verantwortung der im Gesundheitswesen Tätigen für das Wohlergehen ihrer PatientInnen ab. Ein gewollter oder versehentlicher Einsatz von Atomwaffen würde das Überleben der gesamten Menschheit bedrohen.

Pressemitteilung Trägerkreis Lingen-Demonstration

"Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen"

75 Organisationen rufen zu Lingener Anti-Atom-Demo auf

Demonstration am 29.10.2016 in Lingen, Foto: www.demo-lingen.de22.09.2016 

Mittlerweile rund 75 Organisationen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den benachbarten Niederlanden rufen für den 29. Oktober 2016 zu einer überregionalen Anti-Atom-Demo am emsländischen Atomstandort Lingen auf. Unter dem Motto "Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen" fordern sie vor allem die sofortige Stilllegung der niedersächsischen AKW Lingen II und Grohnde sowie der Brennelementefabrik Lingen und der  Urananreicherungsanlage Gronau.

Kampagnen-Pressemitteilung vom 21.09.2016

Bundestag darf Syrien-Mandat nicht verlängern

Internationaler Weltfriedenstag

Susanne Grabenhorst, IPPNW-Vorsitzende,  für die Kampagne "MACHT FRIEDEN - Zivile Lösungen für Syrien"21.09.2016 

Am heutigen Internationalen Weltfriedenstag verurteilt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ den Angriff auf den Hilfskonvoi in Syrien aufs Schärfste. Sie appelliert an Außenminister Steinmeier, sich bei seinem US-amerikanischen und russischen Kollegen in New York dafür einzusetzen, die Waffenruhe wieder aufzunehmen, damit die Hilfsgüter zu der leidenden Zivilbevölkerung gebracht werden können. Nur ein Schweigen der Waffen könne den Weg zum Frieden ebnen. Deshalb fordern die Trägerorganisationen der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ die Bundestagsabgeordneten auf, das Bundeswehrmandat für den Syrieneinsatz Ende dieses Jahres nicht zu verlängern.

Presseankündigung, 19. September 2016

Was braucht der Mensch? Medizingeschichte – Medizin & Frieden – Medizinethik

5. Internationaler IPPNW-Kongress „Medizin und Gewissen“, 14. und 15. Oktober 2016

5. Internationaler IPPNW-Kongress "Medizin & Gewissen - Was braucht der Mensch?"19.09.2016 

Vor 70 Jahren begann der Nürnberger Ärzteprozess. Mit ihm wurde der bahnbrechende Nürnberger Kodex in das Völkerrecht eingeführt, in dessen Zentrum die freiwillige und informierte Einwilligung des Patienten nach bestmöglicher Aufklärung steht. Die Auseinandersetzung mit der Medizin im Nationalsozialismus und ihren Auswirkungen prägte von Anfang an das Selbstverständnis der Kongressreihe "Medizin und Gewissen". Am 14. und 15. Oktober 2016 findet in Nürnberg der 5. Internationale IPPNW-Kongress mit 40 ReferentInnen und über 350 TeilnehmerInnen statt. Dr. Michael Wunder, langjähriges Mitglied der „Enquete-Kommission Recht und Ethik der modernen Medizin“, und andere Fachleute werden der Frage nachgehen, welche Bedeutung dem Nürnberger Kodex bis heute zukommt.

5. Internationaler IPPNW-Kongress

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Beyond Trauma – Political Violence, Refugees, Empowerment and Health

Participant Voices from Everlyne Achieng (Kenya) and Jihad Suliman (Syria). Everlyne Achieng: I am very grateful that I was enabled to attend this year’s Global Health Summer School. I must say it was an eye-opening experience for me, an opportunity to

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