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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 19.06.2017

Bundesregierung drückt sich vor Atomwaffenverbot und Abzug der Atomwaffen aus Deutschland

IPPNW-Protestwoche in Büchel und Aktionstag

IPPNW-Ärztinnen blockieren den Atomwaffenstützpunkt Büchel, Solidaritätsaktion mit dem Frauenmarsch in New York, Foto: atomwaffenfrei.jetzt19.06.2017 

Zu Beginn der zweiten UN-Verhandlungsrunde über das Atomwaffenverbot protestierten etwa 100 Ärzte, Ärztinnen und Studierende der IPPNW eine ganze Woche lang am Atomwaffenstützpunkt Büchel. Sie forderten den Abzug der ca. 20 NATO-Atomwaffen aus Deutschland und eine konstruktive Beteiligung der Bundesregierung an den Verhandlungen. Neben einem internationalen Symposium „Verbot von Atomwaffen: Eine europäische Sicht“ mit internationalen Gästen gab es zahlreiche kreative Aktionen wie einen Flashmob direkt vor dem Haupttor des Fliegerhorstes Büchel, mehreren Mahnwachen und Blockaden des Haupttors, eine Pflanzaktion auf der Friedenswiese, eine Brückenaktion mit Transparenten und Empfang der TeilnehmerInnen der Floßtour gegen Urantransporte sowie einer gemeinsamen Abschlussaktion mit dem Freiburger Friedensforum.

Pressemitteilung vom 19.06.2017

Friedensaktivisten fordern internationales Verbot bewaffneter Drohnen

Den Griff der Bundeswehr zu waffenfähigen Drohnen stoppen!

Protestaktion gegen Kampfdrohnen vor dem Bundestag, Foto: IPPNW19.06.2017 

Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband der Friedensbewegung aus mehr als 50 friedenspolitische Organisationen und Initiativen, lehnt die Anschaffung von waffenfähigen Drohnen für die Bundeswehr entschieden ab. Sie fordert stattdessen von der Bundesregierung, sich mit aller Kraft für eine völkerrechtlich verbindliche Ächtung dieser Waffensysteme einzusetzen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.06.2017

Verhandlungen über Atomwaffenverbot gehen in die letzte Runde

Internationales Symposium „Verbot von Atomwaffen: Eine europäische Sicht“ am 11. Juni 2017 in Büchel, Foto: IPPNW15.06.2017 

Am heutigen Donnerstag beginnt in New York die zweite und vermutlich letzte Verhandlungsrunde über ein internationales Atomwaffenverbot. Mehr als 130 Staaten diskutieren auf UN-Ebene über ein Abkommen, dass die Massenvernichtungswaffen ächten soll. Laut einem ersten offiziellen Entwurf würden sich die Unterzeichnerstaaten verpflichten, unter keinen Umständen Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, anderweitig zu beschaffen, zu besitzen lagern, testen oder einzusetzen. Die Konferenz wird bis zum 7. Juli 2017 dauern. Dann könnte ein Vertrag stehen.

ICAN-Pressemitteilung vom 14.06.2017

Deutsche wollen andere Atomwaffenpolitik der Regierung

Umfrage zum deutschen Boykott der Verhandlungen über Atomwaffenverbot

Außenminister Sigmar Gabriel, Foto: Dominik Butzmann / SPD14.06.2017 

Die große Mehrheit der Deutschen kritisiert die Atomwaffenpolitik der Bundesregierung. Drei von vier Bürgern möchten einer repräsentativen Meinungsumfrage zufolge, dass sich die Bundesrepublik an den internationalen Verhandlungen über ein Verbot der Massenvernichtungswaffen beteiligt. Bislang boykottiert die Regierung diese Gespräche auf UN-Ebene. Die Umfrage wurde von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) bei YouGov Deutschland in Auftrag gegeben. Befragt wurden 2072 Personen, die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung über 18 Jahren.

ICAN-Pressemitteilung vom 13.06.2017

Friedensaktivisten kritisieren Boykott der Verhandlungen über Atomwaffenverbot

Protest: Lichtprojektion am Auswärtigen Amt

ICAN-Lichtprojektion vor dem Auswärtigen Amt, Foto: www.icanw.de13.06.2017 

Mit einer meterhohen Lichtprojektion am Gebäude des Außenministeriums haben Friedensaktivisten gegen die Atomwaffenpolitik der Bundesregierung protestiert. In der Nacht auf Dienstag hat die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) eine Botschaft auf die Wand an der Ostseite des Auswärtigen Amts geworfen: „Die UN verhandeln ein Atomwaffenverbot. Deutschland aber fehlt!“ Daneben war ein leerer Stuhl zu sehen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 12.06.2017

Für ein atomwaffenfreies Europa – US-Atomwaffen abziehen

Internationales Symposium „Verbot von Atomwaffen: Eine europäische Sicht“

IPPNW-Protestaktion vor dem Haupttor des Fliegehorstes Büchel, auf dem US-Atomwaffen stationiert sind, Foto: IPPNW12.06.2017 

Ab kommenden Donnerstag verhandeln in New York mehr als 130 Staaten über ein Atomwaffenverbot - ohne Beteiligung der Bundesregierung. Um dem Verbotsprozess mehr Öffentlichkeit zu verschaffen, hat die ärztliche Friedensorganisation IPPNW am Sonntag ein Internationales Symposium „Verbot von Atomwaffen: Eine europäische Sicht“ am US-Atomwaffenstandort in Büchel (Eifel) mit 70 TeilnehmerInnen veranstaltet. Heute morgen fand an drei Toren zum Fliegerhorst Büchel zudem eine Blockade statt.

News aus New York

Global Health Summer

IPPNW-Studierendentreffen


10. bis 12. November 2017 in Lübeck
"Kurswechsel - Wohin geht die Reise?"

ippnw blog

Die IPPNW-Woche in Büchel

Büchel ist in Deutschland der symbolische Ort für die ständige Bedrohung durch Atomwaffen. Er steht für die Gefahr eines Atomkrieges im Allgemeinen und im Speziellen für die bevorstehende atomare Aufrüstung durch einen neuen atomaren Waffentyp. Die B61-12, die hier stationiert

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