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Aktuelles

Pressemitteilung vom 21.04.2019

Versuchte Urenco-Umfeld Bundestag zu täuschen?

Urananreicherer setzt auf Expansion in zivil-militärischem Bereich

Ostermarsch Gronau 201821.03.2019 

Regionale Anti-Atomkraft-Initiativen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die internationale Ärzteorganisation IPPNW reagieren empört auf die heute veröffentlichten Recherchen der taz. Im Oktober 2018 soll aus dem direkten Umfeld des Gronauer Urananreicherers Urenco versucht worden sein, die Abgeordneten des Umweltausschusses des Bundestags mit einem Schreiben zu täuschen, um das sehr magere friedenspolitische Ansehen der Urenco aufzupolieren und das Ansehen der Friedensnobelpreisträgerin ICAN zu diskreditieren. Die "dubiose Stellungnahme" (taz) enthält anscheinend in weiten Teilen falsche Angaben.

Pressemitteilung vom 15.3.2019

Kein deutscher Beitrag zu nuklearen Rüstungswettläufen

Atombomber? Nein danke!

Protestaktion Auswärtiges Amt Atombomber - Nein, Danke!, Foto: ICAN Germany15.03.2019 

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW fordern die Bundesregierung auf, keine neuen Kampfflugzeuge als Trägersysteme von Atomwaffen anzuschaffen. Stattdessen solle die Regierung den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen unterzeichnen, die nukleare Teilhabe beenden und die US-Atomwaffen aus Büchel abziehen lassen. Friedensaktivist*innen unterstrichen diese Forderungen heute vor dem Auswärtigen Amt bei einer Protestaktion mit einem Styropor-Modell des F18-Kampfjets. Anlass war die internationale Konferenz „2019 Capturing Technology. Rethinking Arms Control“.

IPPNW-Pressemitteilung vom 14.3.2019

Wirtschaftliche Sanktionen gegen Syrien beenden

Syrien-Geberkonferenz in Brüssel – 8 Jahre Syrienkrieg

Umladen von Kartoffeln für Homs/Al Waer, Januar 2016, Foto: Karin Leukefeld14.03.2019 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung und die EU-Staaten anlässlich der Syrien-Geberkonferenz auf, die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Syrien zu beenden. „Sanktionen, die gewollt oder ungewollt die Zivilbevölkerung als Geiseln nehmen, lehnen wir im Gegensatz zu Waffenembargos ab,“ erklärt Susanne Grabenhorst, stellvertretende IPPNW-Vorsitzende. Die Sanktionen verkomplizieren, verlangsamen oder verhindern Gesundheitsversorgung und humanitäre Hilfe, vor allem durch die Behinderung der Finanzierung und des Handels mit wichtigen Gütern wie Medikamenten, Gerätschaften, Ersatzteilen und Software.

IPPNW-Pressemitteilung vom 7.03.2019

15-faches Risiko für Schilddrüsenkrebs

8 Jahre Super-GAU von Fukushima

Ayotos Mutter sammelt alle Unterlagen über Untersuchungen und Strahlenbelastung ihres Sohnes, Foto: Ian Thomas Ash07.03.2019 

Acht Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben Japaner, die in der Präfektur Kinder waren als sich der Super-GAU ereignete, ein mindestens 15-faches Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des achten Jahrestages der atomaren Katastrophe hin. Laut der Datenbank des Japanischen Krebsregisters betrug die Neuerkrankungsrate von kindlichem Schilddrüsenkrebs in Japan vor der Atomkatastrophe rund 0,35 pro 100.000 Kinder pro Jahr. Bei einer Bevölkerung von rund 360.000 Kindern wären in der Präfektur Fukushima somit ca. eine einzige Neuerkrankung pro Jahr zu erwarten gewesen, also etwa acht Neuerkrankungen seit Beginn der Atomkatastrophe im März 2011.

Pressemitteilung vom 5. März 2019

Urenco vervierfacht Urananreicherungsgrad

Atompolitische Sicherheitsbarrieren werden durchbrochen

Urananreicherungsanlage Gronau, Foto: URENCO05.03.2019 

Der deutsch-niederländisch-britische Urananreicherer Urenco hat angekündigt, in der firmeneigenen Urananreicherungsanlage in New Mexico/USA Kapazitäten für eine Vervierfachung des bisherigen Urananreicherungsgrads für Brennelemente aufzubauen. Zukünftig soll Uran 235 statt bislang maximal auf 5% auf bis zu 19,75% angereichert werden. Für die Entwicklung der entsprechenden Zentrifugen würde die zentrale Urenco-Techniktochter ETC neben dem Forschungszentrum in Jülich eingesetzt werden. Als mögliche Kunden führt Urenco "fortgeschrittene Reaktortypen" sowie Forschungsreaktoren an, aber auch die von Urenco geplanten eigenen U-Batterie-Atomreaktoren. Konkretes Interesse an dem deutlich höher angereicherten Uran hat in den USA vor wenigen Wochen ausgerechnet das US-Verteidigungsministerium geäußert, das kleine mobile Reaktoren für "rapid response scenarios" bauen möchte.

IPPNW-Pressemitteilung vom 28.02.2019

Kaschmir-Konflikt könnte Atomkrieg auslösen

Friedensnobelpreisträger IPPNW warnt und fordert Indien und Pakistan auf, einen Schritt vom Abgrund zurückzutreten

ICAN-Protest gegen Atomwaffen am 4. Juli 2017 in New York, Foto: Ralf Schlesener28.02.2019 

Die Internationalen Ärzte für die Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) rufen den indischen Premierminister Narendra Modi und den pakistanischen Premierminister Imran Khan auf, sofort Schritte zu unternehmen, um die Spannungen in der Kaschmir-Region abzubauen und so die gravierende Gefahr eines Atomkrieges zu vermindern. Jüngste Terrorakte und das Eindringen von Militär in seit langem umstrittenes Territorium haben den Konflikt verschärft, der beide Länder seit ihrer Trennung in einen fünften und eventuell letzten großen Krieg zu stürzen droht. Beide Länder haben mit atomarer Vergeltung gedroht. So kann ein Atomkrieg beginnen.

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