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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.07.2016

Bundesregierung muss Brennstofflieferungen in die AKWs Doel, Fessenheim und Cattenom stoppen

Rechtsgutachten zum Export von Brennelementen aus Lingen

Weltweit werden Atomkraftwerke mit Brennelementen aus der Brennelementefabrik  von Areva in Lingen betrieben. Foto: http://weltweit.nirgendwo.info22.07.2016 

Trotz grundlegender Sicherheitsbedenken gegen die grenznahen, maroden Atomkraftwerke Cattenom, Fessenheim und Doel untersagt die Bundesregierung die Belieferung dieser Standorte mit Brennelementen aus Lingen bislang nicht. Laut einem Gutachten der Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm, das die Ärzteorganisation IPPNW in Auftrag gegeben hat, dürfen Ausfuhrgenehmigungen für Brennelemente in diese AKWs gemäß § 3  Atomgesetz nicht mehr erteilt werden. Bereits erteilte Genehmigungen können oder müssen sogar widerrufen werden.

Pressemitteilung vom 13.07.2016

Weißbuch der Bundesregierung ist Konfrontation und Kriegsvorbereitung

„Kooperation für den Frieden“ stellt Friedenspolitische Alternativen zur Diskussion

Bundeswehr-Auslandseinsatz in Afghanistan: Deutsche Soldaten überprüfen ein Fahrzeug in Kunduz, Bundeswehr, https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/13.07.2016 

Die „Kooperation für den Frieden“, ein Zusammenschluss von mehr als 60 Organisationen und Initiativen aus der Friedensbewegung, legt mit den „Friedenspolitischen Forderungen und Perspektiven“ eine Alternative  zum Weißbuch der Bundesregierung zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr vor. Die Kooperation lehnt das Weißbuch als Dokument der Aufrüstung ab.

IPPNW-Pressemitteilung vom 08.07.2016

Politik der nuklearen Abschreckung ist eine Provokation

20. Jahrestag des Rechtsgutachtens zu Atomwaffen – 200 Städte protestieren mit Flaggen

In 200 Städten Deutschlands werden die BürgermeisterInnen heute Flaggen der „Mayors for Peace“ vor ihren Rathäusern hissen, Foto: atomwaffenfrei.jetzt.de08.07.2016 

Zeitgleich zum heutigen Beginn des NATO-Gipfels in Warschau jährt sich das Rechtsgutachten zu Atomwaffen des Internationalen Gerichtshofes (IGH) zum 20. Mal. Am 8. Juli 1996 verkündete der IGH, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen. Die ärztliche Friedensorganisation warnt anlässlich des Jahrestages vor einem Rückfall in die nukleare Eskalationspolitik des "Kalten Krieges" und ruft erneut zu einem weltweiten Verbot aller Atomwaffen auf. Die Bundesregierung solle die völkerrechtswidrige Stationierung von Atomwaffen in Deutschland beenden und sich für einen Prozess für ein Atomwaffenverbot einsetzen, so die Ärzteorganisation.

IPPNW-Pressemitteilung vom 06.07.2016

IPPNW: Endlagerkommission gescheitert

Protest der Bevölkerung im Wendland gegen ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll in Gorleben, Christian Fischer, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1193660206.07.2016 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Abschlussbericht der "Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe" (Endlagerkommission) und warnt davor, dass ein Konzept zur dauerhaften Lagerung von Atommüll gemeinsam mit den Atomkonzernen und gegen die Umwelt- und Anti-Atom-Bewegung durchgesetzt werden soll. „In der Endlagerkommission waren Vertreter der Atomindustrie nicht nur mit Sitz, sondern auch mit Stimme vertreten", kritisiert Kinderarzt und IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Alex Rosen. „Demgegenüber hatten die politischen Vertreter kein Stimmrecht. Das ist eine inakzeptable Schieflage."

20 Wochen gegen 20 Atombomben

IPPNW-Aktionswoche in Büchel mit Blockade beendet

Abschluss-Blockade des Fliegerhorstes Büchel, in dem vermutlich ca. 20 Atombomben gelagert sind. Foto: IPPNW04.07.2016 

Mit einer unangemeldeten Schließung des Haupttors des Fliegerhorstes Büchel über vier Stunden endete am Wochenende die IPPNW-Aktionswoche im Rahmen der 20-Wochen-Aktions-Präsenz "Büchel ist überall - atomwaffenfrei jetzt!". IPPNW-Ärzte und Ärztinnen aus sechs verschiedenen Städten beteiligeten sich an der Mahnwache und Blockade und versammelten sich anschließend zum "Eat-in" auf dem Kreisel vor dem Zaun mit Suppe und Getränken. Insgesamt haben mehr als 70 Ärztinnen, Ärzte und Medizinstudierende der IPPNW an verschiedenen Protestaktionen gegen die in Büchel stationierten US-Atomwaffen teilgenommen.

Gastbeitrag von Susanne Grabenhorst in der FR

Mit Krieg zum Frieden?

„Krieg gegen Terror“

IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.02.07.2016 

„Die Welt ist überrüstet und der Frieden ist unterfinanziert,“ erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vor einigen Jahren auf einer Friedenskonferenz. Das gilt auch in Deutschland: Der Etat des Zivilen Friedensdienstes betrug im letzten Jahr etwa 39 Millionen Euro. Das sind 1,2 Promille des Verteidigungsetats von knapp 33 Milliarden Euro. Geht es nach den Vorgaben der Nato, so soll dieser Etat noch einmal um neun Milliarden Euro erhöht werden. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat lange vor dem Nato-Gipfel ein milliardenschweres Investitionsprogramm angekündigt. Sie plant, die Mittel für die Bundeswehr von 1,2 auf 2 Prozent des Bruttosozialprodukts anzuheben.

IPPNW-Pressemitteilung vom 27.06.2016

Ein Verbot von Atomwaffen ist überfällig

IPPNW-Protestwoche in Büchel

Zwanzig AktivistInnen blockieren 3 Tore des Fliegerhorstes Büchel, um gegen die dort stationierten Atomwaffen zu demonstrieren. Foto: IPPNW27.06.2016 

Zwanzig Ärztinnen, Ärzte und Medizinstudierende haben drei Tore des Atomwaffenlagers in Büchel von 6-8 Uhr blockiert und den reibungslosen Ablauf des Betriebes gestört. Damit machten sie auf das Unrecht aufmerksam, das aufgrund der Existenz von Atomwaffen tagtäglich begangen wird. Bereits Anfang Mai haben sich mehrere internationale medizinische Organisationen - darunter der Weltärztebund und die IPPNW - anlässlich der Sitzung einer UN-Sonderarbeitsgruppe in Genf für ein Verbot und die Eliminierung dieser Massenvernichtungswaffen ausgesprochen.

IPPNW-Protestwoche in Büchel

IPPNW-Benefizkonzert


"Nie wieder Hiroshima"
mit Umi Garrett (Klavier)
6. August 2016 in Berlin

5. Internationaler IPPNW-Kongress

ippnw blog

Rohstoffe, Politik und Menschenrechte

„Rohstoffe, Politik und Menschenrechte“ hieß eine Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Bundestagsfraktion „Die Linke“ am 1. und 2. Juli 2016 in Berlin. Während des Eröffnungsvortrages „Vereinbarkeit von Menschenrechten und deutscher bzw. europäischer Rohstoffpolitik“ erläuterte Claudia Müller-Hoff vom European Center for

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