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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.10.2018

Eine Weltkarte atomarer Verwüstung

IPPNW launcht Homepage „Hibakusha weltweit“

www.hibakusha-weltweit.de10.10.2018 

Die Ärzteorganisation IPPNW hat eine interaktive Karte zu den weltweiten Gesundheits- und Umweltfolgen der nuklearen Kette veröffentlicht. Unter www.hibakusha-weltweit.de (deutsch) und www.hibakusha-worldwide.org (englisch) können sich Interessierte über Orte auf der ganzen Welt informieren, an denen sich die katastrophalen Folgen der nuklearen Kette für Mensch und Umwelt exemplarisch zeigen. Es gibt Informationen über die atomaren Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima, über die Folgen für Anwohner*innen ehemaliger Atomwaffentestgebiete sowie über die Gesundheitsrisiken für Menschen in der Umgebung von Uranbergwerken oder durch den Einsatz von Uranmunition.

Pressemitteilung vom 9.10.2018

Bundeswehrmandat für Syrien beenden

Protestaktion der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“

Protestaktion der Kampagne "Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien" am 8.10.2018 vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Foto: Netzwerk Friedenskooperative09.10.2018 

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagsabstimmung zum „Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte zur nachhaltigen Bekämpfung des IS-Terrors und zur umfassenden Stabilisierung Iraks im Oktober 2018“ haben Mitglieder der Kampagne "Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien" gestern vor dem Brandenburger Tor protestiert. Im Anschluss zogen sie mit einem Banner vor den Bundestag. Ihre Forderung an die Abgeordneten: "Beenden Sie den Einsatz der Bundeswehr in Syrien und dem Irak noch in diesem Monat und setzen sich stattdessen für zivile Maßnahmen ein, die die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern, eine Stabilisierung der Länder fördern und dem Terrorismus seinen Nährboden entziehen."

IPPNW-Stellungnahme vom 5.10.2018

Wichtige Anerkennung für Einsatz gegen sexualisierte Gewalt

Friedensnobelpreis

Friedensnobelpreismedaille, Foto: www.nobelpeaceprize.org05.10.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW gratuliert der irakischen Menschenrechtlerin Nadia Murad und dem kongolesischen Arzt Denis Mukwege zur Friedensnobelpreisverleihung. „Dass der Einsatz gegen sexualisierte Gewalt ausgezeichnet wurde, ist ein wichtiges Signal gegen Vergewaltigungen als Kriegsstrategie. In unserer ärztlichen Praxis werden wir mit den verheerenden Folgen dieser Angriffe auf die Integrität und Persönlichkeit des Opfers konfrontiert. Zusätzlich spielt die stellvertretende Demütigung der Familie eine wichtige Rolle,“ erklärt Susanne Grabenhorst, stellvertretende IPPNW-Vorsitzende.

IPPNW-Pressemitteilung vom 4.10.2018

ICAN dankt Botschaften jener Staaten, die Atomwaffenverbot ratifiziert haben

Vor Friedensnobelpreis-Bekanntgabe

ICAN-Fahrrad-Dankestour zur Botschaft von Mexiko. Das Land ist eines von 19 Staaten, die den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen unterzeichnet haben, Foto: IPPNW04.10.2018 

Einen Tag vor Bekanntgabe des nächsten Friedensnobelpreises bedankten sich Vertreter*innen der noch aktuellen Preisträger der Kampagne ICAN heute mit einer symbolischen Aktion bei den Botschaften von Nicaragua, Venezuela, Mexiko, Österreich und Neuseeland. Sie gehören zu den insgesamt 19 Staaten weltweit, die den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen bereits unterzeichnet und ratifiziert haben.

Pressemitteilung der Kampagne "Macht Frieden"

Bundeswehreinsatz in Syrien und Irak sofort beenden

Protestaktion "Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien" vor dem Bundestag 2018, Foto: IPPNW02.10.2018 

Die Bundesregierung hat heute laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters die Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Syrien für das kommende Jahr beschlossen. Demnach sollen sowohl die Aufklärungsflüge der deutschen Tornados als auch die Unterstützung für alliierte Kampfjets durch deutsche Tankflugzeuge eingestellt werden. Die Bundesregierung plant dem Bericht zufolge jedoch, das Mandat in diesem Monat durch den deutschen Bundestag bis Oktober 2019 verlängern zu lassen. Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ fordert seit nun mehr als zwei Jahren die Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Syrien und sieht für eine weitere Verlängerung des Mandats keinen Anlass.

FAZ-Anzeige


Wir schalten am 19.10. eine ganzseitige Anzeige in der FAZ mit der Forderung an die Bundesregierung, den Vertrag zum Atomwaffenverbot beizutreten.

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Liberalisierung der Rüstungspolitik? Nein danke.

Verfolgt Deutschland eine restriktive Rüstungspolitik? Das war wohl der zentrale Streitpunkt der öffentlichen Anhörung des Wirtschaftsausschusses zu Rüstungsexporten vom 26. September 2018. Anlass für die Anhörung waren ein Antrag der Linken, diese komplett zu verbieten, sowie ein Gesetzesentwurf der Grünen,

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