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Aktuelles zum Thema "Zivile Konfliktbearbeitung"

Aus IPPNW-Forum 79/03

Kein Krieg? Was dann?

10 Alternativen zu den US-Kriegsplänen

15.02.2002 

Was können wir außer Nichtstun in diesem Konflikt tun? Was können wir in Richtung einer vernünftigen Lösung tun? Es ist niemals genug, einfach nur Nein zum Krieg zu sagen. Wir müssen konstruktive Antworten auf die Frage finden: wenn kein Krieg - was dann? Ich möchte hier drei Dinge tun: Genauer hinsehen, was die Regierungen tun könnten. Genauer hinsehen, was normale BürgerInnen tun können, und schließlich Ihnen eine Vision zeigen - so unrealistisch sie erscheinen mag.

Aus dem IPPNW-Forum 61/00

Das Frauenzentrum Ka-Mer

Beispiel Türkei

15.12.2000 

Im Sommer 1997 gründeten Frauen, die zuvor in verschiedenen Menschenrechtsorganisationen aktiv waren, das Frauenzentrum Ka-Mer in Diyarbakir. Ka-Mer ist eine Abkürzung und bedeutet Frauenzentrum. Ka-Mer hat zum Ziel, Frauen, die von Gewalt in der Familie betroffen sind, zu unterstützen und gegen Gewalt an Frauen vorzugehen. Weiterhin ist beabsichtigt, in dem Krisen- und Kriegsgebiet «Südosten» durch Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene Angebote die Kluft zwischen KurdInnen und TürkInnen zu verringern und friedensfördernd zu wirken. Das multikulturelle Team von Ka-Mer legt Wert auf eine anti-rassistische und anti-sexistische Haltung.

Aus dem IPPNW-Forum 63/64

Den Frieden in Afrika fördern

Lokale Aktivitäten in Afrika

15.09.2000 

Die deutsche Sektion hatte sich in Paris zum Ziel gesetzt, das Augenmerk der internationalen IPPNW verstärkt auf die Nöte und Sorgen des afrikanischen Kontinents zu lenken. Mehr als die Hälfte aller Kriege und gewaltsamen Konflikte der Welt werden dort ausgetragen. Dafür wurden positive Projekte aus afrikanischen Ländern als Gegengewicht gegen eine sich ausbreitende Untergangsstimmung in der Berichterstattung über afrikanische Themen eingeladen. Zugleich sollten sie eine konkrete Orientierung für IPPNW-Aktivitäten bieten. Nicola Kaatsch berichtet von drei lokalen Aktivitäten aus Kenia, Uganda und Mosambik, die sich in dem workshop "Promoting Peace in Africa - getting acquainted with local initiatives" vorstellten.

Aus IPPNW-Forum 61/00

Nicht-staatliche Akteure in der Gewaltprävention

Zivile Konfliktbearbeitung

15.02.2000 

Während die Zahl zwischenstaatlicher Konflikte rückläufig ist, nimmt die der innerstaatlichen zu. Während lange galt, dass innerstaatliche Konflikte selten bzw. sehr begrenzt mit militärischem Gewalteinsatz ausgetragen werden, ist in einer Reihe innerstaatlicher Konflikte in den letzten Jahren der Gewalteinsatz so eskaliert (Ruanda, Somalia, Jugoslawien), dass verstärkt über neue Formen nachgedacht wird, wie im Vorfeld der Konflikteskalation agiert werden muss, um den Umschlag eines Konfliktes hin zum gewaltsamen Austrag zu verhindern.

Aus IPPNW-Forum 61/00

Frauenarbeit in Uganda

Beispiel Uganda

15.02.2000 

Uganda gehört zu den afrikanischen Ländern, in denen es seit der Unabhängigkeit von England 1962 immer wieder bewaffnete Konflikte und Kriege gab mit allen bekannten Folgen für die Bevölkerung wie Vertreibung, Zerstörung von Dörfern, von Anbauflächen, von Infrastruktur, von gewachsener Kultur und gesellschaftlichen Traditionen und Bindungen. Viele Hilfsorganisationen sind dort tätig gewesen, viel Aufbauhilfe ist geleistet worden. Trotzdem erholen sich Land und Gesellschaft nur langsam.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien

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