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Aktuelles zum Thema "Zivile Konfliktbearbeitung"

Aus IPPNW-Forum 107/07

11 Jahre Forum Ziviler Friedensdienst

Vom Kosovo nach Oranienburg

15.10.2007 

Oft sind lange Wege nötig, um Konflikte vor der eigenen Haustür zu bearbeiten. So auch im Fall des forumZFD. Gegründet 1996 von einer breiten Palette zivilgesellschaftlicher Akteure, um die Idee eines Zivilen Friedensdienstes (ZFD) voranzutreiben, führt es seit dem Jahr 2000 Projekte auf dem Balkan, in Palästina und in Israel durch. Obwohl von Beginn an auch Projekte im Inland geplant waren, ist es erst seit Dezember 2006 in Deutschland aktiv. In einem Pilotprojekt in Oranienburg bei Berlin baut Friedensfachkraft Uli Krause ein Präventionsprojekt im Spannungsfeld von mangelnder Integration von Spätaussiedlern und Fremdenfeindlichkeit auf. Eine Reise vom Balkan, über Nahost zurück nach Deutschland.

Aus IPPNW-Forum 99/100

"Wo ihr seid, fühlen wir uns sicher"

Die Nonviolent Peaceforce

15.07.2006 

Mit der schützenden Begleitung einzelner bedrohter Menschenrechts- und Friedensaktivisten u.a. in Südamerika haben die 'Peace Brigades International' weltweite Anerkennung gefunden. Das Konzept der Nonviolent Peaceforce/NP umfasst in gleicher Weise Aktivitäten, die als unparteiische 'Präsenz der internationalen Zivilgesellschaft' in Konfliktregionen gelten, geht aber darüber hinaus und bezieht sich vor allem auf gewaltträchtige Gruppen-Konflikte: NP will als Drittpartei zur Eindämmung und Überwindung von Feindseligkeit und Gewalt zivile Interventionen in größerem Maßstab ermöglichen, und zwar ausschließlich auf Bitten von einheimischen Organisationen.

Interview aus dem IPPNW-Forum 99/100

Streit schlichten, statt Krieg führen

Das Monitoring-Projekt

15.07.2006 

Die "Kooperation für den Frieden", eine Dachorganisation der Friedensbewegung, hat ein "Monitoring-Projekt" für Zivile Konfliktbearbeitung, Gewalt- und Kriegsprävention gestartet. Dieses Projekt soll der Öffentlichkeit die Möglichkeiten eines zivilen Umgangs mit Konflikten nahe bringen und den BefürworterInnen der angeblich alternativlosen Aufrüstungs- und Interventionspolitik entgegentreten. Andreas Buro, langjähriger Aktivist und Wortführer der Friedensbewegung ist einer der Initiatoren des Projekts.

Artikel aus dem Forum 87/88

Neue Initiative UNCOPAC

Präventive Konfliktbearbeitung bei den UN

15.07.2004 

Im Juni 2001 hat der Generalsekretär der VN, Kofi Annan empfohlen, "in Bezug auf die Konfliktprävention eine aktivere Wahrnehmung ihrer Befugnisse nach den Artikeln 10, 11 und 14 der Charta der Vereinten Nationen zu erwägen" und "innovative Mechanismen zu prüfen, wie etwad die Einsetzung eines Nebenorgans oder einer informellen Ad-hoc-Arbeitsgruppe oder eine andere informelle technische Regelung, um Präventionsfälle kontinuierlich zu erörtern." Die vor kurzem aus der Friedensbewegung ins Leben gerufene Initiative Pro Uncopac greift diese Anregung auf und hat einen konkreten Vorschlag für eine Friedens- und Präventionskommission der Vereinten Nationen erarbeitet.

Pressemitteilung vom 19.07.2002

Struck für friedliche Mission

Friedens- statt "Kriegs"ministerium

19.07.2002 

Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, dem fälligen Ministerwechsel im Bundesverteidigungs-ministerium den überfälligen Politikwechsel folgen zu lassen. "Wir fordern die Einrichtung eines Ministerium für Konfliktlösung und Kriegsprävention, ausgestattet mit erfahrenen Diplomaten, Historikern, Friedensforschern, Psychologen und geschulten Mediatoren, die eng mit dem Auswärtigen Amt zusammen arbeiten", sagt Prof. Ulrich Gottstein, Ehrenvorsitzender der IPPNW.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien

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